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Lokalsport

Starke Leistung, keine Punkte

Der FC Vorwärts Röslau spielt in der Fußball- Landesliga so gut wie nie zuvor in diesem Jahr. Doch dann sieht Kapitän Jaroslav Smrha Rot.



SC Schwabach: Gebelein - Wälzlein, Mohrbach, Weiß, Duraku (90. Aydin), Nisslein, Görlitz, Raumer, Söder (86. Lexen), Oktay (90. Mohammad Agha), Rohracker.

Reine Kopfsache für Mitterteich

Der SV Mitterteich hat keine Zeit, sich über die 0:1-Niederlage gegen den TSV Neudrossenfeld Gedanken zu machen. Nach einem Spitzenteam bekommen es die Stiftländer am Samstag um 15 Uhr zu Hause mit dem weit abgeschlagenen Schlusslicht TSV Sonnefeld (18./5) zu tun - für Coach Andreas Lang ist dies kein Selbstläufer: "Diese Begegnung wird für mein Team eine reine Kopf- und Charaktersache. Ein jeder erwartet von uns einen klaren Sieg." Schmerzlich vermisst werden die unersetzlichen Offensivkräfte Marco Kießling und Manuel Dürbeck. Letzterer fällt mit einem Bänderriss für längere Zeit aus. Fehlen werden auch Kaan Özdemir (Rotsperre) und David Heinz (studienbedingt).

SV Mitterteich (Aufgebot): Scharnagl, Bächer, Krassa, Bilz, Dobras, Stich, Hecht, Drechsler, Göhlert, Männl, Kießling, Stark, Müller, Watzlawik


Klare Worte in Selbitz

Am Samstag um 15 Uhr muss Fußball-Landesligist SpVgg Selbitz zur SG Quelle Fürth reisen. Bevor es losgeht, will Norbert Drobny klare Worte loswerden. "Man braucht gar nicht lange nach Ausreden suchen, die zweite Halbzeit im Nachholspiel gegen Memmelsdorf war schlichtweg unterirdisch. Ein Rückfall in alte Verhaltensmuster", betont der sportliche Leiter nach dem desolaten Auftreten beim 1:6 gegen den SV Memmelsdorf. Abhaken und in Fürth hoffentlich mit einer anderen Einstellung zu Werke gehen, lautet nun die Selbitzer Devise. Man wolle die Fahrt nach Mittelfranken sicher nicht antreten, um sich dort das Fell über die Ohren ziehen zu lassen, sagt Drobny. "Wir wollen mit gestärktem Selbstvertrauen und positiven Ergebnissen und breiter Brust in eine mögliche Abstiegs-Relegation gehen." Wer die Reise nach Fürth mit antreten wird, entscheidet sich kurzfristig. N.D.


FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Hermann (87. Blaumann), Tonka, Kudoglu (54. Siniawa), Sturm (87. Eckert), Deniz, Gezer, Schneider.

Schiedsrichter: Ziegler (Lindau). - Zuschauer: 100. - Tore: 38. Min. Nisslein 1:0, 64. Min. Tonka 1:1, 83. Min. Weiß 2:1. - Rote Karte: 68. Min. Smrha (Röslau/Notbremse).

Der FC Vorwärts Röslau hat sich in der Fußball-Landesliga um den verdienten Lohn gebracht. Beim Auswärtsspiel beim SC Schwabach zeigte das Team von Ali Sener eine starke Leistung, musste aber die Schlussphase nach einer Roten Karte für Kapitän Jaroslav Smrha zu zehnt Spielen. Die Gastgeber nutzten die Überzahl aus und siegten vor 100 Zuschauern glücklich mit 2:1.

Dabei bot Röslau eines der besten Saisonspiele. Schon in der ersten Halbzeit war Vorwärts im Vorwärtsgang: In einem tollen Landesliga-Spiel hatten sie sogar mehr Chancen als der Favorit. Röslau war sofort hellwach und beschäftigte die Schwabacher Abwehr mehr, als den Gastgebern wohl lieb war. Die erste Großchance hatte allerdings der Gastgeber: Weiß zwang Vorwärts-Keeper Sebastian Blechschmidt zu einer Glanztat. Auf der anderen Seite hatte Röslau in ersten Halbzeit gleich drei Hundertprozentige: Ertac Tonka (10.), Sebastian Hermann (18.) und Kaan Gezer (26.). Letztere hatte die größte Chance, als er freistehend den Ball aus acht Metern übers Tor schoss. Nach einer halben Stunde kam Schwabach besser ins Spiel. Als die Röslauer Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, überwand Nisslein aus dem Hinterhalt Keeper Blechschmidt (38.). Der Schuss ins lange Eck war unhaltbar - und bedeutete die schmeichelhafte 1:0-Pausenführung für die Hausherren.

Nach der Pause drückte Röslau, musste aber stets auf der Hut vor den Schwabacher Kontern sein. Röslau drang auf den Ausgleich und es brannte öfter lichterloh im SC-Strafraum. Die Belohung: Tonka nahm eine Gezer-Eingabe volley vom Elfmeterpunkt ab. Der Ausgleich (64.)! Nun war Röslau obenauf, wollte sich für die beherzte Leistung mit drei Punkten belohnen. Doch es kam ganz anders. Die Schlüsselszene: Bei einem Schwabacher Angriff zog Smrha die Notbremse (68.). Die Gäste spielen fortan nur noch mit zehn Mann. Das war an diesem Abend der ausschlaggebende Nachteil, weil nun die Hausherren druckvoller worden. Röslau versteckte sich zwar nicht, sondern spielte nach wie vor mutig mit. Aber das Tor machte die Heimelf: Weiß schlug eiskalt zu, als er aus spitzem Winkel den Ball im Netz versenkte (83.). Aus dem Gewühl heraus hätte Röslau fast noch den Ausgleich erzielt, doch der Schwabacher Keeper lenkte den Ball irgendwie ins Toraus (89.). BN

SC Schwabach -

FC Vorwärts Röslau


2:1


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Veröffentlicht am:
12. 04. 2019
21:14 Uhr

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