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Viel Lob vom ehemaligen Coach

Die SpVgg Bayreuth ist heute in der zweiten Pokalrunde zu Gast in Vilzing. Dort gibt es ein durchaus interessantes Wiedersehen mit Christian Stadler.



In der Schlussphase war für die Altstädter im Gastspiel beim kleinen Club (1:1) sogar noch mehr drin: Doch hielt die FCN-Abwehr um Tobias Kraulich (links) dem auch von Sascha Marinkovic (rechts) entwickelten SpVgg-Angriffsdruck stand. Foto: Thomas Nietner
In der Schlussphase war für die Altstädter im Gastspiel beim kleinen Club (1:1) sogar noch mehr drin: Doch hielt die FCN-Abwehr um Tobias Kraulich (links) dem auch von Sascha Marinkovic (rechts) entwickelten SpVgg-Angriffsdruck stand. Foto: Thomas Nietner  

Nur drei Tage nach dem Gastspiel am Valznerweiher und dem 1:1 bei der Reserve des 1. FC Nürnberg geht es für Fußball-Regionalligist SpVgg Bayreuth schon wieder im Verbandspokal weiter. Heute um 18 Uhr steht für die Altstädter das Kräftemessen beim Nord-Bayernligisten DJK Vilzing auf dem Programm, der als Tabellendritter nur drei Zähler und ein Spiel weniger als Spitzenreiter SC Eltersdorf auf dem Konto hat.

An der Seitenlinie der Oberpfälzer steht ein den Bayreuthern nicht unbekannter Trainer: Christian Stadler hatte die Altstädter in der mehr Tiefen als Höhen aufweisenden Saison 2017/18 vom 30. Oktober 2017 bis 13. Mai 2018 unter seinen Fittichen, wurde dann aber kurz vor Saisonschluss vor dem Pokalendspiel gegen den FC Schweinfurt 05 und den beiden erfolgreich überstandenen Relegationsspielen gegen den TSV Aubstadt (2:2, 1:1) von seinem Amt entbunden und durch Josef Albersinger ersetzt.

Stadler erinnert sich ohne Groll an seine Ära auf der Jakobshöhe: "Da habe ich nur gute Erinnerungen. Was dann am Schluss passiert ist, darüber möchte ich mich nicht äußern." Der 46-Jährige habe die Zeit genossen, "doch besonders in Erinnerung habe ich die tollen Fans".
Die er am Wochenende wieder in Aktion sehen konnte, war er doch Zaungast beim Altstädter Gastspiel auf dem Club-Gelände. Und von der Mannschaft war er angetan: "Die Bayreuther haben genau den Eindruck auf mich gemacht, den ich schon vorher von ihnen hatte. Das war eine geballte Wucht, das war echter Offensivgeist", sagt er über die Mannschaft von Timo Rost, der "genau der richtige Trainer" sei: "Ich war sehr beeindruckt." Stadler hebt die Altstädter heute auf den Favoritenschild. "Auch wenn ich glaube, dass Timo Rost eine andere Mannschaft aufs Feld schicken wird. Er hat ja noch so viele Möglichkeiten auf der Bank sitzen."

Ganz im Gegensatz zu seiner Person. Stadler wird im Vergleich zum beeindruckenden Auftritt seines Teams jüngst gegen den Aufsteiger TSV Karlburg (7:1 nach 0:1-Rückstand), dessen sportlicher Leiter übrigens der Bayreuther Co-Trainer Michael Gehret ist, rotieren lassen. "Die Liga steht für mich im Vordergrund, und ich werde keinesfalls ein Risiko eingehen", sagt Stadler. Wohl zum Einsatz kommen wird das DJK-Torjägerduo Ivan Milicevic und Andre Luge, das zusammen mit dem Großbardorfer Simon Snaschel die Torschützenliste (alle acht Treffer) anführt.

Auf Altstädter Seite nimmt man das Gastspiel vor den Toren Chams sehr ernst. "Wir werden wohl wie zuletzt bei unserem 6:0-Sieg in Mönchröden mit der vollen Kapelle antreten", sagt der sportliche Leiter Wolfgang Mahr. "Denn unser Ziel ist es ganz klar, wieder eine Runde weiterzukommen."

Und damit erfolgreicher zu sein als in der vergangenen Pokalsaison: Vor fast genau einem Jahr schieden da die Altstädter nämlich nach einem Krimi mit 4:5 beim Bayernligisten SpVgg Bayern Hof in der zweiten Runde aus, nachdem das damals noch von Josef Albersinger betreute Team vor 1600 Zuschauern einen 2:4-Rückstand in der Schlussphase wettgemacht hatte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit beendete der Hofer Matej Kyndl dann alle Hoffnungen. "So etwas möchte ich nicht noch einmal erleben", erinnert sich Mahr an den denkwürdigen Auftritt auf der Grünen Au.

Diese Partie hat bei den Bayreuthern auch noch Nachwirkungen personeller Art: Denn Mittelfeldspieler Patrick Weimar fing sich damals in den turbulenten Minuten nach dem Hofer Siegtreffer noch eine Rote Karte ein, die dem 23-Jährigen gleich drei Pokalspiele Sperre einbrachte. Somit wird er auch heute fehlen und könnte frühestens in der vierten Runde, dem Viertelfinale, wieder eingreifen. Das ist für Donnerstag, den 3. Oktober, terminiert.

Autor

Herbert Steiniger
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Veröffentlicht am:
19. 08. 2019
20:40 Uhr

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Autor

Herbert Steiniger

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Veröffentlicht am:
19. 08. 2019
20:40 Uhr



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