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Wenige Sekunden fehlen zum Traumstart

Fußball-Landesligist FC Vorwärts Röslau spielt in Coburg 1:1. Dabei war sogar ein Sieg drin. Erst in der Nachspielzeit glückt der Heimelf der Ausgleich.



Der Röslauer Mohammad Tamo (rechts) klärt hier vor dem Coburger Adrian Guhling. Foto: Hans Haberzettl
Der Röslauer Mohammad Tamo (rechts) klärt hier vor dem Coburger Adrian Guhling. Foto: Hans Haberzettl  

FC Coburg: Churilov - Kimmel (66. Bayersdorfer), Schmidt, Scheler, Knie (66. Alles), Guhling, Heinze, Sener (74. Riedelbauch), Dilauro, Mosert, McCullough.

Hochfranken-Derby

Bereits am morgigen Dienstag kommt es in der Landesliga Nordost zum Hochfranken-Derby zwischen dem FC Vorwärts Röslau und der SpVgg Selbitz. Anstoß im BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" ist um 18.30 Uhr.


FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, Knoblauch, Benker, Lima (84. Siniawa), Tamo, Hermann (90. Bafra), Tonka, Schmidt, Sturm (52. Eckert), Schneider.

Schiedsrichter: Söllner (Schonungen). - Zuschauer: 137. - Tore: 63. Min. Tonka 0:1, 92. Min. McCullough 1:1.

In einem typischen Saisonauftaktspiel, bei dem auf beiden Seiten noch nicht alle Mechanismen ineinandergriffen, haben sich die beiden Fußball-Landesligisten FC Coburg und FC Vorwärts Röslau am Samstag im Dr.-Stocke-Stadion mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0) getrennt.

Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach - so könnte man die Vorgaben der beiden Trainer Lars Scheler (Coburg) und Ali Sener (Röslau) wohl am besten zusammenfassen. Nach 90 Minuten mit spielerischen Höhen und Tiefen zeigten sie sich zufrieden, dass ihre Schützlinge nicht mit leeren Händen dastanden.

"Nach gutem Beginn hat es uns an Zielstrebigkeit und Mut gefehlt", meinte Heimcoach Scheler. Gleich in der fünften Minute brannte es nach einem öffnenden Diagonalpass des agilen Leonhard Scheler lichterloh im Strafraum der Gäste. Tevin McCullough erwies sich als reaktionsschnell, er schlenzte das Leder an die Querlatte. Im Nachsetzen scheiterte Gökhan Sener. Danach überließen die Vestestädter den Vorwärts-Fußballern vorübergehend die Initiative. Vor allem Fabian Sturm setzte in dieser Phase über die linke Außenbahn Akzente. Als Sebastian Knoblauch Sebastian Hermann (16.) mit einem präzisen Steilpass bediente, verhinderte der souveräne FCC-Keeper Oleksandr Churilov durch energisches Herauslaufen Schlimmeres.

Die Hausherren versuchten ihr Glück weitgehend mit langen Bällen auf ihre Spitzen McCullough und Lukas Mosert, die aber häufig zu ungenau waren. Eine gelungene Kombination von Adrian Guhling ausgehend über Kapitän Eric Heinze brachte Mosert (33.) in eine aussichtsreiche Schussposition, in letzter Sekunde wurde er aber abgeblockt. Auf der Gegenseite fischte Churilov (39.) einen Freistoß von Patrick Lima aus dem Winkel.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten sich Risikobereitschaft und Torchancen in Grenzen. Nach einem finalen Anspiel von Guhling auf McCullough (56.) verkürzte Vorwärts-Torhüter Sebastian Blechschmidt geschickt den Winkel. Es folgte die beste Phase der Ostoberfranken. Der vom ATS Kulmbach gekommene Stürmer Ertac Tonka scheiterte nach einem schnellen Antritt aus spitzem Winkel an Churilov, der den Ball an den Pfosten lenkte. Anschließend kratzte Daniel Kimmel das Leder von der Torlinie. Der fällige Eckstoß fand im frei stehenden Tonka (63.) einen dankbaren Abnehmer: Sein noch abgefälschter Kopfball landete zum 1:0 für die Gäste aus Röslau im Tor.

"Meine Mannschaft hat es dann versäumt, das 2:0 nachzulegen", so die Kritik von Röslaus Trainer Ali Sener. Der Heimelf muss man zugutehalten, dass sie nach dem Treffer nicht in Hektik verfiel und bei ihren Angriffen über die Flügel Geduld bewies. Und das wurde belohnt. Erst parierte Blechschmidt einen Volleyschuss von Mosert mit Bravour. Einen weiten Einwurf von Scheler bis in den Torraum spitzelte McCullough dann in der Nachspielzeit aber trotz Bedrängnis zum - aus Sicht der Heimelf - erlösenden 1:1-Endstand ins lange Eck.

"Unser Ausgleich kam glücklich zustande, war aber aufgrund der Mehrzahl der Chancen verdient", sagte ein erleichterter Coburg-Coach Scheler. Sein Gegenüber Sener meinte: "Wenn du so spät aus einem Einwurf heraus den Sieg aus der Hand gibst, fühlt sich das wie eine Niederlage an. Insgesamt hat meine Truppe in einer von Taktik geprägten Auseinandersetzung super gekämpft und dem hoch gehandelten Widersacher Paroli geboten. Das verdient meine Anerkennung."

Hans Haberzettl

FC Coburg -

FC Vorwärts Röslau


1:1


Autor

Doris Haberzettl
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
15. 07. 2018
19:26 Uhr

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Autor

Doris Haberzettl

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Veröffentlicht am:
15. 07. 2018
19:26 Uhr



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