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Bayern als Favorit in Basketball-Playoffs

Einen Fast-Ausrutscher wie im Vorjahr wollen sich die Basketballer des FC Bayern zum Playoff-Start nicht leisten. Der Titelverteidiger aus München geht auch für Bundestrainer Rödl als großer Favorit in die K.o.-Runde. Doch die Herausforderer äußern sich mutig.



Meisterfeier FC Bayern 2018
Die Bayern wollen den Titel erneut nach München holen.   Foto: Lino Mirgeler

Selbst die fast makellose Hauptrunde des Titelverteidigers FC Bayern kann die aufmüpfigen Herausforderer nicht schrecken.

Die Münchner gehen wieder selbstbewusst als großer Favorit in die Basketball-Playoffs, doch vor allem aus Oldenburg und Berlin kommen forsche Töne in Richtung des Branchenführers. «Jeder startet wieder bei null, und jeder will den Titel. Wir natürlich auch», kündigte ALBA-Star Luke Sikma vor dem Start der K.o.-Runde an.

Angesichts einer bislang souveränen Saison mit nur drei Niederlagen aus 34 Bundesligapartien führt der Weg zum Titel bis Ende Juni wieder nur über die Münchner. «Ich denke, die Bayern sind der Favorit, aber in den Playoffs kann immer viel Unerwartetes passieren», sagte Bundestrainer Henrik Rödl zur Ausgangslage. «Oldenburg und Berlin haben sicherlich gute Chancen.»

Trotz der hohen Belastung von bislang schon 67 Saisonspielen wäre es eine Sensation, sollte sich der bayerische Euroleague-Teilnehmer im Viertelfinale gegen die Basketball Löwen Braunschweig ähnlich schwer wie im Vorjahr tun. Mit 3:2-Siegen zitterten sich die Münchner damals gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt weiter. «Es ist die Zeit, zu gewinnen, es ist Money Time», sagte Sportdirektor Daniele Baiesi und forderte volle Aufmerksamkeit von Beginn an. «Du wirst wirklich die wahre Natur deines Teams sehen, jetzt kommt die harte Zeit.»

Wie schon in der vergangenen Saison könnte bereits im Halbfinale auf die Münchner ein Duell mit dem aktuellen Pokalsieger Brose Bamberg warten. Der frühere Serienchampion besitzt nach einer durchwachsenen Saison in der ersten Runde gegen den überraschend starken Aufsteiger RASTA Vechta jedoch kein Heimrecht für ein mögliches entscheidendes fünftes Spiel der Serie.

Die Niedersachsen gehen allerdings mit reichlich Verletzungssorgen in ihre ersten Erstliga-Playoffs der Vereinsgeschichte. «Für die Saison von Vechta gibt es eigentlich nicht genug Superlative, das war für einen Aufsteiger sensationell», schwärmte auch Nationalcoach Rödl. «Ich bin gespannt, wie sie sich nun in den Playoffs schlagen, denn die anderen werden gewarnt sein.»

Vechta konnte diese Saison sowohl gegen Bayern und Bamberg als auch die weiteren Titelkandidaten aus Berlin und Oldenburg einmal gewinnen. Wie ALBA gegen ratiopharm Ulm besitzen auch die EWE Baskets im Auftakt-Duell mit den Telekom Baskets Bonn beste Chancen - und denken insgeheim schon an den ganz großen Coup. «Wir haben viel Selbstbewusstsein gesammelt und haben uns großen Respekt erarbeitet», sagte Oldenburgs Ex-Nationalspieler Philipp Schwethelm. «Ich denke, auch von den Bayern. Sie werden uns nicht auf die leichte Schulter nehmen.»

Veröffentlicht am:
17. 05. 2019
11:40 Uhr

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Autor

dpa

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Veröffentlicht am:
17. 05. 2019
11:40 Uhr



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