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Medien: Boateng bleibt beim FC Bayern - Kein Wechsel zu Juve

Der ehemalige Nationalspieler Boateng wechselt Medienberichten zufolge nicht zu Juventus Turin. Die Konkurrenz beim FC Bayern bleibt für den Verteidiger immens.



Jérôme Boateng
Muss wohl beim FC Bayern bleiben: Jérôme Boateng.   Foto: Sven Hoppe

Modefan Jérôme Boateng wollte an der Seite von Glamour-Fußballer Cristiano Ronaldo bei Juventus Turin nochmal so richtig glänzen. Doch ein Wechsel des früheren Nationalspielers vom FC Bayern München zum italienischen Rekordmeister kam Medienberichten zufolge nicht zustande.

Wie «Sport Bild» und «Bild» am Montag berichteten, gab es keine Einigung über einen Transfer des Weltmeister-Verteidigers von 2014. Nach Informationen des «Kicker» sollte Boateng für eine Saison ausgeliehen werden. Doch wie auch der TV-Sender Sky berichtete, kam es dazu nicht.

Boateng hatte am Sonntag kurzfristig bei den traditionellen Fotoaufnahmen der Münchner in Lederhosen zum Oktoberfest gefehlt. Dies hatte vor Ablauf der Transferfrist am Montag nochmal Spekulationen um einen Wechsel des noch 30-Jährigen befeuert, der am Dienstag Geburtstag hat.

Wenn Boateng den Verein «verlassen möchte, dann muss er uns das mitteilen, dann werden wir uns damit befassen. Die grundsätzliche Aussage muss von ihm kommen», hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor Kurzem gesagt. Das Ja für Verhandlungen mit Juve erhielt Boateng dem Vernehmen nach, sein Berater Christian Nerlinger traf sich demnach mit Vertretern des italienischen Dauermeisters.

«Ich brenne immer noch, ich bin heiß», hatte der 76-malige Nationalspieler Ende vergangener Saison gesagt, nachdem er über eine Rolle als Bankspieler nicht mehr hinausgekommen war.

Vorausgegangen war eine unmissverständliche Ansage von Bayern-Patron Uli Hoeneß an den einst als weltbesten Innenverteidiger gepriesenen Boateng. «Ich glaube, für ihn wäre es vielleicht besser, wenn er mal eine andere Luft genießen würde. Ich würde ihm raten, den FC Bayern zu verlassen», hatte Hoeneß nach dem DFB-Pokalsieg Ende Mai gesagt und ihn sogar als «Fremdkörper» getadelt. Seit Anfang 2016 war Boateng wegen schwerer Verletzungen nicht mehr richtig in Tritt gekommen.

Die Stimmung war frostig. Doch der bis zum 30. Juni 2021 vertraglich gebundene Boateng legte im Sommer eine starke Vorbereitung hin und gewann dadurch an Ansehen zurück. «Jérôme macht es bisher sehr gut», lobte ihn Trainer Niko Kovac auf der USA-Reise der Münchner.

An der Seite vom zum Abwehrchef erkorenen Niklas Süle verteidigte Boateng auch beim 0:2 im Supercup gegen Borussia Dortmund. In der Bundesliga und im DFB-Pokal blieb der einst als «Boss» gerühmte Fixpunkt - auch krankheitsbedingt - anschließend jedoch ohne Einsatz.

Im Bayern-Abwehrzentrum sind Nationalspieler Süle und der für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtete französische Weltmeister Lucas Hernández zurzeit erste Wahl. Auch Benjamin Pavard und Javi Martinez sind Optionen für die Innenverteidigung.

In Turin hätte Boateng Verteidiger-Routinier Giorgio Chiellini (35) ersetzen können, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat und dem Team von Boatengs langjährigem DFB-Kollegen Sami Khedira monatelang fehlen wird.

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dpa

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Veröffentlicht am:
02. 09. 2019
14:02 Uhr

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02. 09. 2019
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