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VER Selb

Balsam auf die VER-Seelen

Gegen das Schlusslicht Waldkraiburg gelingt dem Eishockey-Oberligisten ein klares 7:0. Bereits nach 184 Sekunden jubeln die Selber Fans das erste Mal.



Es darf wieder gejubelt werden im Wolfsbau: Der zweifache Torschütze Dennis Schiener (links) und Vorbereiter Mauriz Silbermann nach dem zwischenzeitlichen 2:0. Foto: Mario Wiedel
Es darf wieder gejubelt werden im Wolfsbau: Der zweifache Torschütze Dennis Schiener (links) und Vorbereiter Mauriz Silbermann nach dem zwischenzeitlichen 2:0. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb : Deske (Bätge) - Ondruschka, Silbermann, Kolb, Veisert, Nijenhuis, Kremer - McDonald, Gare, Gollenbeck, Moosberger, McDonough, Geigenmüller, Schiener, Hördler, Klughardt.

Schiedsrichter : Harrer (Dingolfing). - Zuschauer : 875. - Tore : 4. Min. McDonald (Nijenhuis) 1:0, 6. Min. Schiener (Silbermann, Hördler) 2:0, 8. Min. Gollenbeck (McDonald, Gare) 3:0, 35. Min. Geigenmüller 4:0, 38. Min. Gare (McDonald, Ondruschka; 5-4) 5:0, 50. Min. McDonough (Moosberger, Veisert) 6:0, 58. Min. Geigenmüller (McDonough, Moosberger) 7:0. - Strafminuten : Selb 8, Waldkraiburg 14.

Der VER Selb kann erst einmal durchatmen. Nach dem 4:3-Zittersieg nach Verlängerung am Freitagabend in Waldkraiburg, nahmen die Wölfe am Sonntag in der Netzsch-Arena die kleine Hürde gegen das Schlusslicht relativ problemlos. Da konnte nicht nur Trainer Henry Thom wieder lächeln. "Uns allen ist eine Last von den Schultern gefallen." Seine Mannschaft habe die Scheibe gut bewegt und sehr konzentriert agiert. Thoms Fazit: "Die Spielfreude ist zurückgekehrt."

Die Hausherren wollten ein schnelles Tor, drängten die Gäste von Beginn an in die Defensive. Zwei Mal rettete EHC-Keeper Sertl mit etwas Glück gegen McDonough, der nach seiner am Freitag abgesessenen Sperre das Offensivspiel der Gastgeber wieder sichtlich belebte. Nach 184 Sekunden durfte dann erstmals gejubelt werden auf den mit offiziell nur knapp 900 Besuchern besetzten Rängen. McDonald zog aus dem Handgelenk ab, und die Scheibe schlug neben dem verdutzten EHC-Keeper Sertl im Eck ein.

16.12.2018 - Selber Wölfe - EHC Waldkraiburg 7:0 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - EHC Waldkraiburg 7:0
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Die Wölfe schnürten Waldkraiburg weiter in deren Hälfte ein und kamen bereits nach sechs Minuten zum 2:0. Zunächst scheiterte der aufgerückte Silbermann noch an Sertl, den Abpraller verwandelte Schiener aber ohne Probleme. Und als Gollenbeck nach einem feinen Zuspiel von McDonald entschlossen zum 3:0 einhämmerte, waren alle Ängste vor einer weiteren Zitterpartie schon fast verflogen. Die frühe und deutliche Führung war Balsam auf die geschundenen Seelen der Selber Spieler und Fans, die ihrem Team von der ersten Minute an den Rücken gestärkt hatten.

Die Wölfe waren freilich auch nicht ganz frei von einigen kleinen Unkonzentriertheiten in der Defensive, die gegen stärkere Mannschaften leicht ins Auge gehen können. Zwei Mal bügelte Torwart Deske leichte Schnitzer seiner Vorderleute aus, einmal rettete bei Guldas Schuss der Pfosten. In den letzten Minuten des ersten Drittels hatte der VER zwar weiter ein deutliches Übergewicht, agierte aber nicht mehr so druckvoll wie in den ersten zehn Minuten.

Im Mittelabschnitt hatten die Wölfe weiter alles unter Kontrolle und erspielten sich Chancen im Zwei-Minuten-Takt. Was lange fehlte, war aber etwas Glück im Abschluss und auch die allerletzte Entschlossenheit, sich den Frust der vergangenen Wochen einmal so richtig von der Seele zu schießen. Der Tabellenletzte blieb weiter harmlos - auch bei einem Überzahl-Geschenk des sonst starken Schiedsrichters Harrer, der Guldas Stolperer als Beinstellen von Geigenmüller ahndete. Fast mühelos verteidigten die Wölfe mit einem Mann weniger auf dem Eis ihren Kasten. Und dann stillten die Hausherren doch noch ein wenig den Torhunger ihrer Anhänger: In der 35. Minuten donnerte Geigenmüller den Puck aus kurzer Distanz unter die Latte, drei Minuten später legte der sehr agile Schiener seinen zweiten Treffer nach. Der 5:0-Zwischenstand schmeichelte den Gästen jedenfalls noch bei von Statistikern gezählten 43 Schüssen der Wölfe auf das Gehäuse des EHC Waldkraiburg.

Das aus Selber Sicht recht entspannte Schlussdrittel spielte sich weiter vornehmlich in einer Hälfte ab - in dem der Gäste. Ihnen muss man zumindest zugutehalten, dass sie bei allen spielerischen Defiziten bis zum Schluss darum gekämpft haben, das Ergebnis in erträglichem Rahmen zu halten. "Wir haben am Limit gespielt. Mehr war am zweiten Spiel des Wochenendes nicht mehr drin", sagte Gäste-Trainer Sebastian Wolsch. Nicht verhindern konnte der Gast allerdings zwei weitere Treffer für die Wölfe durch McDonough und Geigenmüller. Auf der Gegenseite durfte Deske seinen zweiten Shut-out dieser Saison feiern nach dem 28. September. Damals gab es ein 6:0 - gegen Waldkraiburg.

"Wir wollen jetzt einfach noch so viele Punkte wie möglich holen", lautet der Tenor aus der VER-Mannschaft. Dieses Vorhaben soll schon am Freitag gegen Spitzenreiter Regensburg und zwei Tage später in Weiden beginnen. Der von manchen Fans wegen der vom DEB noch nicht abgeurteilten Weidener Anzeige gegen Kolb geplante Boykott des Derbys scheint im Übrigen ad acta gelegt. Bedingungslose Unterstützung des eigenen Teams lautet stattdessen das Motto. Die gab es schon am Sonntagabend. Und der machte auch die enttäuschende Zuschauerzahl vom Sonntagabend - zuletzt waren bei einem Punktspiel am 10. Dezember 2010 weniger Besucher (585) im Stadion - keinen Abbruch. Im Gegenteil. So gab es noch ein dickes Lob von Trainer Thom. "Schon vor dem Spiel gab es den VER-Wechselgesang von beiden Tribünen. Das liebe ich. Unsere Fans haben eine tolle Stimmung gemacht." Andreas Pöhner

VER Selb -

EHC Waldkraiburg

 

7:0

 

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Veröffentlicht am:
16. 12. 2018
21:56 Uhr

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16. 12. 2018
21:56 Uhr



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