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VER Selb

Blitzstart und starker Endspurt

Der Eishockey-Oberligist VER Selb bezwingt den EC Peiting mit 6:2. Damit ist den Wölfen ein Platz unter den Top-Vier der Liga und das Playoff-Heimrecht so gut wie sicher.



Mit seinem ersten Tor für die Wölfe traf der 19-jährige Leon Kremer zur frühen 1:0-Führung und darf die Glückwünsche von David Hördler (links) und Ben Boehringer (im Hintergrund) entgegennehmen.	Foto: Mario Wiedel .
Mit seinem ersten Tor für die Wölfe traf der 19-jährige Leon Kremer zur frühen 1:0-Führung und darf die Glückwünsche von David Hördler (links) und Ben Boehringer (im Hintergrund) entgegennehmen. Foto: Mario Wiedel .  

VER Selb: Kümpel (Bätge) - Ondruschka, Müller, Kolb, Pozivil, Böhringer, Kremer - McDonald, Moosberger, Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Gare, Schiener, Hördler, Stöber, Neumann.

Erste Vertragsgespräche vor dem Abschluss

Nur ein Spieler steht offiziell noch unter Vertrag beim VER Selb für die neue Saison 2018/19: Kapitän Florian Ondruschka. Doch längst schon ist Bewegung in das Thema Vertragsverlängerungen gekommen, versichert Trainer Henry Thom auf Nachfrage der Frankenpost . Die ersten Vollzugsmeldungen könnten schon in der kommenden Woche folgen. Richtig spannend wird vor allem die Frage, welche zwei Kontingentspieler - also Spieler ohne deutschen Pass - die Wölfe weiter an sich binden (können): Dauerbrenner Kyle Piwowarczyk, den derzeit verletzten Michael Dorr oder Ian McDonald, der prächtig eingeschlagen hat in Selb.

 

Schiedsrichter: Hatz (Trostberg). - Zuschauer: 1400. - Tore: 2. Min. Kremer (Schiener, Stöber) 1:0, 3. Min. Kolb (Müller) 2:0, 8. Min. Morris (Penalty; 4:5) 2:1, 8. Min. Piwowarczyk (Gare, Geisberger; 5-4), 17. In. Stauder 3:2, 55. Min. Geisberger (Pozivil, Gare) 4:2, 57. Min. McDonald (Mudryk, Moosberger) 5:2, 59. Min. Gare (Müller, Kümpel) 6:2. - Strafminuten: Selb 8, Peiting 10.

 

Der VER Selb bleibt eine Macht in der Netzsch-Arena. Im vierten Spiel der Meisterrunde gelang am Freitagabend der vierte Sieg. Und mit diesen drei Punkten und nun 15 Zählern Vorsprung auf den Tabellenfünften aus Peiting dürfte endgültig feststehen, dass die Wölfe am 9. März mit Heimrecht in die Playoffs starten. Auch der Titel "Meister der Oberliga Süd" bleibt weiter in Sichtweite - bei nur drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Rosenheim.

09.02.2018 - Selber Wölfe - EC Peiting 6:2 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - EC Peiting
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Selber Wölfe - EC Peiting
Selber Wölfe - EC Peiting

Im Gegensatz zu den vergangenen Heimspielen, als die Wölfe meist erst in der Schlussphase so richtigen Torhunger entwickelten, klappte es dieses Mal schon zu Beginn der Partie gegen Peiting. Keine drei Minuten waren gespielt, da führten die Hausherren bereits mit 2:0. Zunächst traf Kremer mit seinem Premierentor für die Wölfe aus der Distanz mit einem Schuss vorbei an Freund und Feind, dann Kolb nach einer schwachen Abwehr von Gäste-Keeper Hechenrieder im Nachschuss. Ebenso schnell war es aber wieder vorbei mit der Selber Herrlichkeit. "Manchmal ist es gefährlich, wenn man nach zweieinhalb Minuten mit 2:0 führt", sagte Trainer Henry Thom nach dem Spiel. "Wir haben gedacht, es geht so weiter und haben zu offensiv agiert."

Der EC Peiting, der nicht gerade zu den Selber Lieblingsgegner zählt, war zwar eiskalt erwischt worden, kam aber in der Folge mehrmals gefährlich vor das Tor von Kümpel, der erneut für den nach seiner Verletzung noch nicht ganz fitten Deske zwischen den VER-Pfosten stand. Einmal stand Kümpel das Glück zur Seite, als er daneben griff, der Puck aber knapp am Tor vorbei ging. Zwei Minuten später holte sich der Selber Keeper gleich wieder Sicherheit zurück mit einem starken Save in Selber Überzahl gegen Saal.

Ein böser Schnitzer von Ondruschka - die Wölfe waren zu diesem Zeitpunkt noch immer ein Mann mehr auf dem Eis - führte dann doch zum Peitinger Anschlusstreffer. Ondruschka konnte Morris nur noch mit einem Foul am Abschluss hindern, und den fälligen Penalty verwandelte der DEL-erfahrene Routinier der Gäste eiskalt. Nur 47 Sekunden später stellten die Wölfe durch Piwowarczyk aber schon wieder den alten Abstand her.

Beide Mannschaften nahmen es mit der Defensivarbeit weiterhin nicht so genau und streuten auch immer wieder Fehler im Aufbauspiel ein. So gab es auf beiden Seiten noch gute Möglichkeiten - und für die Zuschauer einen hohen Unterhaltungswert. Nutznießer der Lücken in den beiden Abwehrreihen war nach 17 Minuten Stauder, der alleine vor dem Selber Tor auftauchte und Kümpel elegant aussteigen ließ. Nur eine Minute später verhinderte Kümpel gegen Heger den möglichen Ausgleich.

Es blieb auch im zweiten Drittel ein offener Schlagabtausch mit einer relativ hohen Fehlerquote, was immer wieder Gefahr vor den beiden Toren heraufbeschwörte. Die erste Möglichkeit hatte McDonald, der aber aus guter Schussposition einen Rückpass auf Mudryk versuchte, was doch ziemlich daneben ging. Nach einer halben Stunde scheiterte Gare nur knapp, ehe Gäste-Angreifer Morris alleine auf Kümpel zumarschierte, der VER-Keeper aber parierte. Pech hatten die Wölfe nach 34 Minuten mit einem Pfostenschuss von Kolb. Kurz vor der zweiten Pause scheiterte Gare noch einmal an Hechenrieder und setzte den Nachschuss knapp neben das Tor. So blieb es bei der knappen Selber Führung vor dem Schlussdrittel.

Für einen wieder etwas komfortableren Vorsprung für die Wölfe hätte nach 44 Minuten der Lausitzer Förderlizenzspieler Stöber sorgen können, der die Scheibe aber ebenso nicht im Tor unterbrachte wie anschließend Hördler und Schiener vor dem dicht belagerten Peitinger Kasten. Der VER war jetzt am Drücker und dem vierten Treffer näher als die Gäste dem Anschlusstor. Richtig Pech hatte Mudryk, der etwas zu genau zielte und die Querlatte traf. Nach 50 Minuten legte aber auch der EC Peiting wieder den Vorwärtsgang ein. Nun stand Kümpel einige Zeit richtig unter Beschuss, rettete zwei Mal großartig gegen Heger. Es war wieder Zittern angesagt für den VER-Anhang, für den das aber nichts Neues ist. Für das erlösende 4:2 sorgte schließlich Geisberger nach 55 Minuten. Und weil Peiting nun alles riskieren musste, war Platz für Wölfe-Konter. Einen davon spielten die VER-Cracks perfekt aus, und McDonald traf zur Entscheidung. Gare schob schließlich noch ins leere Tor zum Endstand ein. Andreas Pöhner

VER Selb -

EC Peiting

 

6:2

 

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09. 02. 2018
22:57 Uhr

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09. 02. 2018
22:57 Uhr



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