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VER Selb

Coole Selber machen spät alles klar

Die Wölfe lassen beim souveränen 6:3-Auswärtssieg in Höchstadt nichts anbrennen. Dabei muss Trainer Thom den Ausfall von Torwart Kümpel verkraften.



Bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden war VER-Torwart Manuel Kümpel ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Wie schwer er sich verletzt hat, kann erst eine Untersuchung klären. Foto: Mario Wiedel
Bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden war VER-Torwart Manuel Kümpel ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Wie schwer er sich verletzt hat, kann erst eine Untersuchung klären. Foto: Mario Wiedel  

Höchstadter EC - VER Selb 3:6

VER Selb : Kümpel (32. Min. Bätge) - Ondruschka, Njienhaus, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Lüsch, Zimmermann, Moosberger.

Schiedsrichter : Ruhnau. - Zuschauer : 764. - Tore : 1. Min. Graaskamp (Hördler, Kolb) 0:1, 7. Min. Neugebauer (Babinsky, Aab) 1:1, 24. Min. Gare (McDonald; 4-4) 1:2, 29.Min. Gollenbeck (McDonald, Gare) 1:3, 36. Min. Gare (McDonald) 1:4 (4-5), 46. Min. Vojcak 2:4 (Penalty), 57. Min. Kreuzer (Aab) 3:4, 58. Min. Gare (Graaskamp, Ondruschka; 5-4) 3:5, 59. Min. Graaskamp (Hördler, Geigenmüller) 3:6. - Strafminuten : Höchstadt 12, Selb 12.

"Die Eishockey-Götter meinen es in dieser Saison nicht gut mit uns." Das sagte am Sonntagabend der Selber Trainer Henry Thom nach dem Spiel seiner Mannschaft in Höchstadt. Im Gespräch während der "Eiszeit" in Radio Euroherz meinte der Coach weniger das Ergebnis - das fiel standesgemäß aus. Mit 6:3 siegten die Wölfe beim Tabellenvorletzten. Thom meinte vielmehr das Pech, dass er schon wieder einen Verletzten zu beklagen hatte. In der 32. Minute krümmte sich plötzlich Torwart Manuel Kümpel ohne ersichtlichen Grund auf dem Eis. Ihn musste Thom mit Timon Bätge ersetzen. Der 19-Jährige, der erstmals in dieser Oberliga-Saison zum Einsatz kam, machte in der verbleibenden Spielzeit keine Fehler und verdiente sich ein Sonderlob von seinem Trainer: "Er hat einen richtig guten Job gemacht." Was mit Kümpel ist, müsse eine Untersuchung zeigen, sagte Thom.

03.03.2019 - Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6 - Foto: Mario Wiedel

Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
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Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
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Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6
Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 3:6

Die Ausgangslage am Sonntagabend in Höchstadt war klar für den Eishockey-Oberligisten VER Selb: Die Wölfe wollten beim Tabellenvorletzten gewinnen, um im direkten Duell um Platz fünf am nächsten Freitag in Memmingen die besseren Trümpfe in der Hand zu halten. Doch bevor es auf dem Eis losgehen konnte, mussten sich Wölfe und Alligators gedulden. Gut eine halbe Stunde verzögerte sich der Spielbeginn, weil eine Plexiglasscheibe zu Bruch gegangen war und ersetzt werden musste.

Als die Partie endlich begann, waren die Wölfe sehr viel wacher. Sie hatten die Zwangspause in der Kabine offensichtlich besser verkraftet. 53 Sekunden waren auf der Uhr gespielt, als VER-Akteur Charles Graaskamp hinter dem Höchstadter Tor an die Scheibe kam und mit dem Bauerntrick Torhüter Nicola Henseleit überwand. Diese frühe 1:0-Führung war ganz nach dem Geschmack der gut 150 mitgereisten VER-Fans unter den 764 Zuschauern im Höchstadter Eisstadion.

Der Treffer schien die Alligators aber erst zu wecken. In der Folgezeit erspielte sich Höchstadt leichte Vorteile und kam auch zu Abschlüssen. Torwart Manuel Kümpel, der erneut den verletzten etatmäßigen Goalie Niklas Deske vertrat, war jedoch zunächst auf dem Posten. Allerdings knirschte Sand im Getriebe des Aufbauspiels der Selber, immer wieder schlichen sich Fehler ein. "Ich glaube, das 1:0 hat uns in diesem Fall nicht besonders gut getan", analysierte Thom. In der 7. Minute fiel fast schon folgerichtig der Ausgleich. Nachdem die Alligators ein schlampiges Aufbauspiel der Wölfe unterbanden, kam Jari Neugebauer an die Scheibe und ließ Kümpel keine Chance. Bis zur Drittelpause waren weitere richtig gute Chancen rar gesät. Beide Mannschaften taten sich schwer. Selbst im Überzahlspiel ließen sie die Konsequenz vor dem Tor vermissen. Mit dem 1:1 ging es in die erste Drittelpause.

Dieses Mal war es die Mannschaft von Trainer Petr Kasik, die agiler aus der Kabine kam. Vitali Aab verpasste Sekunden nach Wiederbeginn die HEC-Führung. Als mit David Hördler (VER) und André Lenk (Höchstadt) zwei Spieler auf der Strafbank saßen und auf dem Eis viel Platz war, fuhr Selb in der 24. Minute einen mustergültigen Konter. Ian McDonald sprintete über links durch, seinen Pass verwertete Landon Gare zum 1:2. Und die Wölfe bauten den Vorsprung weiter aus: Am Ende einer Bilderbuch-Kombination - eingeleitet von Gare über McDonald - netzte Erik Gollenbeck ein (28.).

Die Wölfe hatten alles unter Kontrolle. Da krümmte sich Minuten später plötzlich Torwart Kümpel auf dem Eis. Der junge Timon Bätge musste ihn ersetzen. Die Mannschaft von Trainer Henry Thom ließ sich deshalb aber nicht von ihrer im zweiten Drittel eingeschlagenen Linie abbringen und legte nach: Gare baute mit seinem zweiten Treffer die Führung aus - und das in Unterzahl. Bätge musste bis zur Drittelpause kaum eingreifen, arbeiteten die Wölfe nun doch in der Defensive sehr konzentriert. Thom: "Wir hatten den Gegner gut im Griff."

Den letzten Abschnitt begannen die Wölfe in Unterzahl. Doch sie konnten das Powerplay nicht in ein weiteres Tor ummünzen. Per Penalty verkürzte HEC-Kapitän Martin Vojcak zwar auf 2:4, die Wölfe schienen aber weiterhin nichts anbrennen zu lassen. Doch es sollte noch rasant werden. In den letzten drei Schlussminuten fielen noch drei Treffer. Erst machte Ales Kreuzer die Partie mit dem 3:4 noch einmal richtig spannend. Doch Gare und abermals Graaskamp mit seinem zweiten Treffer konterten binnen Sekunden zum verdienten 6:3-Sieg. ts-r

 

 

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Veröffentlicht am:
03. 03. 2019
21:28 Uhr

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03. 03. 2019
21:28 Uhr



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