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VER Selb

Den Wölfen droht die Sommerpause

Der VER Selb liefert den Tilburg Trappers einen großen Kampf, muss sich aber ein zweites Mal geschlagen geben. Am Dienstag könnte die Saison beendet sein.



Die Wölfe und Trappers schenkten sich nichts: Hier kämpfen der Selber Lanny Gare (rechts) und Tilburgs Kapitän Ivy van den Heuvel um die Scheibe. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de. Fotos: Mario Wiedel
Die Wölfe und Trappers schenkten sich nichts: Hier kämpfen der Selber Lanny Gare (rechts) und Tilburgs Kapitän Ivy van den Heuvel um die Scheibe. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de. Fotos: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Bätge) - Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Fink, Müller, Kremer, Böhringer, Silbermann - McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Lüsch, Zimmermann, Schiener, Moosberger, Klughardt.

Schiedsrichter: Simankov (Berlin). - Zuschauer: 2525. - Tore: 5. Min. McDonald (Gare; 4-5) 1:0, 14. Min. Collier (5-4) 1:1, 33. Min. Kolb (Graaskamp) 2:1, 34. Min. K. Bruijsten 2:2, 49. Min. van den Heuvel 2:3, 51. Min. McDonald (Gollenbeck, Ondruschka) 3:3, 51. Min. Montgomery 3:4, 59. Min. De Bonth 3:5 (eng) 3:5, 60. Min. Nagtzaam (eng) 3:6. - Strafminuten: Selb 14 + 10 für Kremer + 10 für Zimmermann + 5 + Matchstrafe Moosberger, Tilburg 12 + 10 Jacobs + 10 De Bonth + 10 Sars.

Jetzt wird es eng für den VER Selb. Nach der 1:5-Niederlage am Freitag in Tilburg und dem am Ende doch recht unglücklichen 3:6 am Sonntag in der Netzsch-Arena könnte für die Wölfe schon am Dienstagabend in den Niederlanden die Sommerpause eingeläutet werden. Mit dem dritten Sieg würden die Trappers ins Halbfinale einziehen und Selb zum zweiten Mal nach 2017 aus den Oberliga-Playoffs schießen. Aber noch ist es nicht soweit. Sollte dem VER in Tilburg die große Überraschung gelingen, würde es am Freitag in Selb zu einem vierten Spiel dieser Serie kommen.

Die offiziell knapp über 2500 Zuschauer in der Netzsch-Arena sahen ein starkes Spiel der Wölfe, neun Tore und am Ende in einem bis dahin harten, aber fairen Spiel auch einige Schlägereien. Nach einem angesichts des Spielstands unnötigen Check gegen Lüsch schnappten sich Moosberger, Zimmermann, Kremer und Schiener eine Sekunde vor der Schlusssirene nach einem Bully vier Tilburger und feierten zumindest in diesen Faustkämpfen deutliche Punkt- und K.o.-Siege. "Dass nach einem Angriff auf einen unserer Spieler eine Reaktion kommt, ist klar", sagte VER-Trainer Henry Thom bei der Pressekonferenz.

31.03.2019 - Selber Wölfe - Tilburg Trappers 3:6 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Tilburg Trappers 3:6
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Selber Wölfe - Tilburg Trappers 3:6
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Die Wölfe standen von der ersten Sekunde an unter Volldampf. Das Feuer in den Augen der Spieler war bis in den hintersten Winkel der Netzsch-Arena zu spüren. Und die Leidenschaft auf dem Eis, mit der die Hausherren den Kampf mit dem großen Favoriten aufnahmen, auf dem Eis übertrug sich sofort auch auf die Ränge. Die fast 2600 Zuschauer gingen begeistert mit und hatten bereits nach 20 Sekunden erstmals den Torschrei auf den Lippen, Gare zog die Scheibe aber knapp vorbei. Die Wölfe kämpften, checkten, bissen. Und sie hatten nach 180 Sekunden die nächste gute Möglichkeit durch Moosberger, der an Torwart Meierdres scheiterte. Auf der Gegenseite war Deske nach vier Minuten erstmals gefordert, als Bastings vom Bully weg abzog. Und richtig Gefahr für den VER drohte eine Minute später, als Schiedsrichter Simankov den Selber Graaskamp für zwei Minuten auf die Strafbank schickte. Eine arg kleinliche Entscheidung, die sich aber als kein Nachteil für die Wölfe erweisen sollte: Sie fuhren nach 27 Sekunden einen Konter über Gare und McDonalds - und gingen mit 1:0 in Führung. Die Halle bebte förmlich. "Anschließend haben wir verpasst, eine höhere Führung herauszuschießen", sagte Thom.

Die Tilburger hatten schnell gemerkt, dass ihnen da eine Mannschaft gegenübersteht, mit der an diesem Tag nicht zu spaßen ist. Die Gäste forcierten nun das Körperspiel und das Tempo - und profitierten zudem von einigen unverständlichen Pfiffen und Nichtpfiffen des Unparteiischen aus Berlin, dass sie besser ins Spiel kamen. Eine erneut harte Strafzeit gegen die Wölfe war dann ursächlich für den Ausgleich. Die Hausherren zeigten sich aber nicht geschockt, legten nun selbst wieder den Vorwärtsgang ein und kamen zu einigen guten Chancen, die aber allesamt der starke Meierdres im Tor der Niederländer entschärfte.

Die erste dicke Chance im zweiten Drittel hatte wieder Selb, Hördler scheiterte aus kurzer Distanz aber einmal mehr am Trappers-Keeper. In der Folge gerieten die Wölfe etwas unter Druck, stemmten sich den Angriffen der Niederländer aber mit großem Einsatz entgegen. Kleine Fehler eines Mannschaftskollegen wurden sofort ausgebügelt, zudem stand mit Deske ein Mann zwischen den Pfosten, der bislang richtige starke Playoffs spielt. Und auf den Rängen feierten die Selber Fans unverdrossen weiter. Zu einem Orkan entwickelten sich die Schlachtgesänge der Anhänger nach 33 Minuten. VER- Verteidiger Kolb entsann sich an seine Zeit als Stürmer in Bad Tölz und traf zur erneuten Führung für die Wölfe. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Sie war wieder einmal da, die berühmte Gänsehaut-Atmosphäre in der Netzsch-Arena. Die Antwort der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten. 43 Sekunden nach dem 2:1 gelang Bruijsten schon wieder der Ausgleich.

Im Schlussabschnitt übernahm Tilburg mehr und mehr das Kommando. Die Wölfe blieben aber mit Kontern brandgefährlich. Richtig dicke Möglichkeiten hatten Gare (44.) und McDonald (46.), beide fanden aber in Meierdres ihren Meister. Auf der Gegenseite raubte Deske den Tilburger Stürmern so langsam den Nerv. Bis zur 49. Minute. Den Schuss von Bastings wehrte der Selber Keeper noch ab, war dann aber machtlos gegen den am schnellsten reagierenden van den Heuvel. War es das schon für Selb? Nein. Zwei Minuten später lagen sich die Wölfe-Fans wieder in den Armen nach dem 3:3 durch McDonald. Aber die Freude währte gerade 19 Sekunden, da lag Tilburg schon wieder in Front. Montgomery fälschte van den Heuvels Schuss unmittelbar vor Deske unhaltbar ab. Die Wölfe mobilisierten noch einmal alle Kräfte und die Fans ihre Stimmbänder. Doch es wollte nicht mehr klappen. Die Trappers trafen mit der gütigen Unterstützung des Schiedsrichters zum 3:5 und legten auch noch den sechsten Treffer nach ins bei beiden Toren mittlerweile verwaiste Tor der Selber, die dem Favoriten aber einen großen Kampf lieferten. "Wir haben ein tolles Eishockeyspiel gesehen", sagte der Selber Trainer, der seine Mannschaft natürlich noch nicht aufgegeben hat in dieser Viertelfinalserie. Und Selber Wunder in den Playoffs gab es schon einige. Man denke nur an Dortmund. Andreas Pöhner

VER Selb -

Tilburg Trappers

 

3:6

 

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Veröffentlicht am:
31. 03. 2019
21:18 Uhr

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Veröffentlicht am:
31. 03. 2019
21:18 Uhr



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