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VER Selb

Den Wölfen geht ein Licht auf

So ein Spiel gibt es nicht alle Tage: Der VER Selb gewinnt in Lindau mit 4:1, doch das Spiel steckt voller Anekdoten. Ein Aussetzer der Hallenbeleuchtung beendet die Partie beinahe.



Jubel in Lindau: Der VER Selb holte am Freitagabend einen verdienten 4:1-Erfolg. Dabei war es für beide Team am Ende des zweiten Drittels schwer, den Durchblick zu behalten. Die Stadionbeleuchtung fiel aus.
Jubel in Lindau: Der VER Selb holte am Freitagabend einen verdienten 4:1-Erfolg. Dabei war es für beide Team am Ende des zweiten Drittels schwer, den Durchblick zu behalten. Die Stadionbeleuchtung fiel aus.   Foto: Mario Wiedel

EV Lindau - VER Selb 1:4

VER Selb: Deske (Kümpel) -Ondruschka, T. Zimmermann, Müller, Bär, Silbermann, Böhringer - McDonald, Schmidt, Gare, Graaskamp, Gelke, Kabitzky, Schiener, Turner, Klughardt, Hirschberger.

Schiedsrichter: Singaitis. - Zuschauer: 465. - Tore: 4. Min. Gare (McDonald, Zimmermann) 0:1, 23. Min. Ondruschka (Graaskamp, M. Schmidt) 0:2, 40. Min. Hammerbauer (Fuchs, Farny) 1:2, 46. Min. Gelke (Ondruschka, Gare) 1:3, 57. Min. McDonald (Schiener, Ondruschka) 1:4. - Strafminuten: Lindau 8, Selb 12.

Der VER Selb hat in der Eishockey-Oberliga drei wichtige Punkte geholt. Am Freitagabend siegten die Wölfe beim EV Lindau nach einem kuriosen Spiel mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0). Entsprechend zufrieden zeigte sich auch VER-Coach Henry Thom: "Gerade auswärts ist es sehr schwer, gegen Lindau zu bestehen", sagte er am dem Radiosender Euroherz. "Sie schmeißen sich in jeden Schuss. Gerade deswegen bin ich wirklich glücklich, diese drei Punkte mit nach Hause zu nehmen."

25.10.2019 - EV Lindau Islanders - Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

EV Lindau Islanders - Selber Wölfe
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EV Lindau Islanders - Selber Wölfe
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Und vielleicht lag seine Freude auch darin begründet, dass das Spiel überhaupt so entspannt zu Ende ging. Denn die Selber reisten zunächst mit der gebotenen, sportlichen Vorsicht nach Lindau. Auch wenn die Islanders auf dem vorletzten Tabellenplatz standen, die Bodensee-Truppe wollten die Selber die Gastgeber nicht zu unterschätzen. Weiterhin stand die Partie gleich zweimal unter Hochspannung - und damit auch der Selber Trainer.

Einen Auftakt nach Maß erwischten die Wölfe, als Gare nach nur drei Minuten das erste Tor des Abends - nach gutem Zuspiel von Zimmermann und McDonald - markierte. Im weiteren Verlauf hatten Graaskamp, Kabitzky und auch McDonald die Chance, den Spielstand auf 2:0 zu stellen. Und auch Wölfe-Goalie Deske wurde nach zehn Minuten erstmals wirklich geprüft, als Chaumont sich durch die Gäste-Defensive tankte und auf das Gästetor zielte. Die Islanders hatten nun mit etwas mehr Spielanteilen, eine dicke Torchance sollte es allerdings wieder auf Seiten der Wölfe geben. Aber Gelke konnten den zu diesem Zeitpunkt oft geprüften di Berado im Tor der Islanders nicht überwinden. Chaumont war es wieder, der am Ende mit einer dicken Ausgleichschance vor Deske auftauchte, die der Wölfe-Schlussmann erneut zunichte machte. Im direkten Gegenangriff sorgte ein Pfostenschuss von Müller für Diskussionen, denn Schiedsrichter Singaitis entschied zuerst auf einen weiteren Treffer für die Wölfe. Wenige Sekunden später revidierte er allerdings seine Entscheidung und gab den Treffer doch nicht. Es war der erste emotionale Höhepunkt des Spiels.

Dank eines Überzahlspiels erzielt in der 23. Minute Ondruschka den zweiten VER-Treffer. Nach Bullygewinn von Graaskamp zog der Wölfe-Kapitän einfach mal ab und zirkelte die schwarze Hartgummischeibe rechts am Schoner von di Berado vorbei. Grasskamp und Gelke hätten danach sogar noch erhöhen können. Auf der anderen Seite war die Wölfe-Defensive hellwach. Die Islanders erspielten sich kaum nennenswerte Chancen. Selbst drei Unterzahlspiele überstand das Thom-Team schadlos. Dennoch folgte eine Schrecksekunde knapp vier Minuten vor Ende des Drittels. Gelke hätte zunächst mit einer Chance in Unterzahl - McDonald musste eine Strafe absitzen - auf 3:0 stellen können, doch dann war es plötzlich dunkel am Bodensee. Ein Stromausfall in der Lichtanlage sorgte in der 37. Minute für eine vorgezogene Drittelpause, die die Verantwortlichen nutzten, um die Probleme mit der Anlage zu beheben. Erst nach etwas mehr als 40 Minuten funktionierten Beleuchtung und Anzeigentafel wieder, der Spielbetrieb konnte wieder aufgenommen werden. Die unerwartet lange Pause verkrafteten die Gastgeber besser: Hammerbauer erzielte den Anschlusstreffer (39.). Der anschließende Seitenwechsel läutete das letzte Drittel ein. Die Gastgeber machten nun deutlich mehr Druck. Dennoch kamen Turner und Kabitzky zu ihren Chancen, scheiterten aber an einem nun gut stehenden Islanders-Schlussmann. In der 46. Minute nutzten die Wölfe in Person von Gelke ein ihnen zugesprochenes Überzahlspiel, Kabitzky wurde böse zu Fall gebracht, um den alten Abstand wiederherzustellen.

Beide Mannschaften schenkten sich nun nichts mehr. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, die besseren auf Seiten der Wölfe druch Hirschberger sechs Minuten vor Ende der Partie. Er kam frei vor di Berado zum Schuss. Den Schlusspunkt setzte McDonald, der drei Minuten vor Ende der Partie nach ausgezeichnetem Zuspiel von Schiener mit dem vierten Wölfe-Treffer den Sack zumachte. red

 

 

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Veröffentlicht am:
25. 10. 2019
23:02 Uhr

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Veröffentlicht am:
25. 10. 2019
23:02 Uhr



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