Topthemen: Fall Peggy KnoblochFrankenpost-ChristkindNeue B15-AmpelHilfe für NachbarnStromtrasse durch die RegionGerch

VER Selb

Der VER beendet seine Ladehemmung

Die Wölfe feiern in der Eishockey-Oberliga nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg. Ryan McDonough gelingt in seiner neuen Rolle gleich ein Hattrick.



EHC Waldkraiburg -VER Selb 2:6

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Müller, Gare, Kolb, Kremer, Böhringer, Silbermann - Moosberger, McDonough, McDonald, Lüsch, Gollenbeck, Geigenmüller, Schiener, Hördler, Klughardt.

Die Wölfe sinnen am Freitag gegen Lindau auf Revanche

Nach drei Siegen zum Auftakt der Saison brach am 5. Oktober in Lindau das kleine Unheil über den VER Selb herein. Die Wölfe waren als Spitzenreiter an den Bodensee gereist und galten als klarer Favorit bei den damals noch punktlosen Islanders. Und sie waren nach nur 58 Sekunden durch Geigenmüller in Führung gegangen. Am Ende aber stand eine 3:7-Niederlage zu Buche. Es war der Beginn einer Ergebniskrise, die nur von einem 2:1-Sieg gegen Rosenheim unterbrochen wurde und bis vergangenen Sonntag anhielt. Am Freitag um 20 Uhr kommt es in der Netzsch-Arena zum Rückspiel gegen den EV Lindau - und natürlich peilt der VER Selb Revanche an. Mit einem weiteren Sieg wollen sich die Wölfe wieder näher herankämpfen an die vorderen Tabellenplätze. Aber Vorsicht: Lindau hat am Mittwoch mit einem 5:3-Sieg gegen Landshut ein kleines Ausrufezeichen gesetzt. Am Sonntag, erstes Bully bereits um 16.30 Uhr, ist der VER in Sonthofen zu Gast.

Schiedsrichter: Altmann (Straubing). - Zuschauer: 621. - Tore: 8. Min. McDonough (Gare) 0:1, 11. Min. Ondruschka (McDonald, McDonough) 0:2, 19. Min. McDonough (Ondruschka) 0:3, 20. Min. McDonough (5-4) 0:4, 26. Min. Martin 1:4, 36. Min. Thalhammer (5-4) 2:4, 47. Min. Geigenmüller (Lüsch) 2:5, 59. Min. Gare (Müller) 2:6. - Strafminuten: EHC 14, VER 14.

31.10.2018 - EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6 - Foto: Mario Wiedel

EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6
EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 2:6

 

"Eier. Wir brauchen Eier." Was einst schon Torwart Oliver Kahn von seinen Mitspielern beim FC Bayern München gefordert hatte, griff nach zuletzt vier Niederlagen in Folge nun auch VER-Keeper Niklas Deske auf. "Diese Eier brauchen wir jetzt auch", sagte Deske vor dem Gastspiel der Wölfe am Mittwochabend beim noch sieglosen Tabellen-Schlusslicht EHC Waldkraiburg. Und der Torwart wurde von seinen Vorderleuten erhört. Mit einem 6:2-Erfolg beendete der VER seine Ladehemmung und Leidenszeit. Wie angekündigt, hatte Trainer Henry Thom die Reihen etwas durchgewürfelt: Gare rückte wieder in die Verteidigung, McDonough führte als Mittelstürmer die erste "MMM-Sturmreihe" mit McDonald und Moosberger an. Dafür rückte Gollenbeck in Reihe zwei zu Geigenmüller und Lüsch.

In den ersten Minuten war den Wölfen anzumerken, dass die jüngsten Misserfolge ihre Spuren hinterlassen haben. Zwei gefährliche Angriffe der mit viel Tempo startenden Hausherren entschärfte Deske. Auf der Gegenseite prüften Gare und McDonough den Waldkraiburger Keeper Sertl. Der war dann nach knapp acht Minuten erstmals geschlagen. McDonough, erstmals als Mittelstürmer in Reihe eins aufgeboten, spielte seine ganze Klasse und den Torwart aus - und die Thom-Schützlinge durften sich endlich einmal wieder über eine Führung freuen. Und schon wurden die Köpfe freier und die Hände lockerer. Die gut 80 mitgereisten Anhänger durften sich im ersten Drittel nach dem 0:2 durch Ondruschka sogar über zwei weitere McDonough-Treffer freuen. Bemerkenswert: Beim 0:4 benötigte der neue Selber Torjäger nur fünf Sekunden im Powerplay. Auch das klappt also wieder.

Der Gastgeber gab sich unter Interimscoach Sebastian Wolsch aber nicht geschlagen, zeigte Moral - und kam in der 26. Minuten zum 1:4. Die Wölfe ließen es im Mittelabschnitt im Gefühl der noch immer komfor-tablen Führung ruhiger angehen. Manchmal zu ruhig. Nach 36 Minuten stand nämlich der zweite Treffer der Hausherren an der Anzeigetafel. Ein satter Schlagschuss von Thalhammer fand kurz vor Ablauf einer Selber Strafzeit sein Ziel. Plötzlich war wieder zittern angesagt bei den Gästen. Waldkraiburg hatte Blut geleckt, spielte forsch nach vorne und brachte Selb einige Male arg in Bedrängnis. Die heimischen Fans hatten sogar ein drittes Mal den Torschrei auf den Lippen, aber Schiedsrichter Altmann entschied sofort: kein Tor.

Auch zu Beginn des Schlussdrittels drohte den Wölfen ein Gegentreffer, als Decker alleine vor Deske auftauchte, die Scheibe aber deutlich verzog. Besser machte das auf der Gegenseite Geigenmüller: Auf Zuspiel von Lüsch traf der Ex-Bayreuther mit seinem vierten Saisontreffer zum 2:5. Das sorgte doch wieder für mehr Ruhe bei den Wölfen, die durch Gare sogar noch den sechsten Treffer ins schon verwaiste Waldkraiburger Tor folgen ließen. Der erste Sieg seit 14. Oktober war unter Dach und Fach. "Natürlich ist uns ein Stein vom Herzen gefallen", sagte Henry Thom bei der "Euroherz-Eiszeit". "Waldkraiburg hat uns mit viel Tempo am Anfang das Leben schwer gemacht, aber mit dem ersten Tor ist das Selbstvertrauen etwas zurückgekommen." Nach etwas Schlendrian in Drittel zwei habe sein Team die Partie wieder in den Griff bekommen. A.P.

 

 

Autor

Redaktion
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
31. 10. 2018
22:32 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Eier FC Bayern München Mittelstürmer Niederlagen und Schlappen Oliver Kahn Torhüter Ver Selb e.V. Wölfe
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Wieder einmal nur zweiter Sieger: Hier lief Landon Gare (links) dem Regensburger Petr Heider hinterher. Foto: Mario Wiedel

07.12.2018

Der Spitzenreiter strauchelt nur kurz

Die Selber Eishockeyspieler liegen in Regensburg 0:4 im Rückstand. Dann gibt es ein Aufbäumen. Am Ende steht der VER erneut ohne Punkte da - und beklagt zwei Verletzte. » mehr

Ryan McDonough und Achim Moosberger (von rechts) im Gespräch mit Fans. Fotos: Mario Wiedel

12.12.2018

Gemeinsam raus aus dem Tal der Tränen

Es menschelt beim VER Selb. Anhänger, Trainer und Spieler kommen sich bei einem außergewöhnlichen Fanstammtisch näher. Und sie hören sich gegenseitig zu. » mehr

Ratlose Gesichter bei den Wölfen: (von links) Mauriz Silbermann, der derzeit verletzte Dominik Müller, Dennis Schiener, Ian McDonald und Ryan McDonough. Foto: Mario Wiedel

05.12.2018

Der schwere Weg aus der Krise

Mal hui, dann wieder pfui: Der VER Selb kommt nicht raus aus der Misere. Nach dem 5:8 gegen Weiden brennt es im Lager der Wölfe. Die Verantwortlichen sehen Redebedarf. » mehr

Endlich wieder Jubel beim VER Selb: Dominik Kolb (links), der eine ganz starke Partie ablieferte, feiert hier seinen Treffer zum 4:1-Endstand für die wie entfesselnd aufspielenden Wölfe.	Foto: Mario Wiedel

23.11.2018

Ein Schlussstrich unter die Krise

Der Eishockey-Oberligist VER Selb kämpft, spielt und checkt wie in besten Zeiten. Er feiert gegen den DEL 2-Zwangsabsteiger SC Riessersee einen in der Höhe verdienten 4:1-Sieg. » mehr

Im Hinspiel in Weiden setzten sich die Oberpfälzer mit 2:1 gegen die Wölfe durch. Hier kämpfen VER-Verteidiger Dominik Kolb (links) und Barry Noe um die Scheibe.	Foto: Mario Wiedel

29.11.2018

Zwei leidende Nachbarn

Der Eishockey-Oberligist VER Selb erwartet am Freitag den zuletzt ebenfalls schwächelnden EV Weiden. Auf dem Eis stehen auch ein Rückkehrer und zwei neue Wölfe. » mehr

Die Wölfe-Fans wollen von ihrem Team vor allem vollen Einsatz sehen, wie hier von Ian McDonald (rechts) beim Hinspiel beim SC Riessersee gegen Gabriel Federolf.	Foto: Mario Wiedel

23.11.2018

Gemeinsam raus aus dem Loch

Der Eishockey-Oberligist VER Selb erwartet am Freitag den SC Riessersee. Gegen den mit Red-Bull-Spielern gespickten Altmeister wollen Fans und Team wieder eine Einheit bilden. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

130 Krippen in der Hofer Lorenzkirche Hof

130 Krippen in der Hofer Lorenzkirche | 17.12.2018 Hof
» 8 Bilder ansehen

Susi in Love

Susi in Love | 16.12.2018 Weißenstadt
» 25 Bilder ansehen

Selber Wölfe - EHC Waldkraiburg 7:0

Selber Wölfe - EHC Waldkraiburg 7:0 | 16.12.2018 Selb
» 46 Bilder ansehen

Autor

Redaktion

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
31. 10. 2018
22:32 Uhr



^
Ändern Einverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".