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VER Selb

Der VER hofft auf viele Eishockey-Feste

Die neue Mannschaft der Wölfe hat sich am Samstag offiziell ihren Fans vorgestellt. Die Stimmung ist locker, die Zuversicht auf eine erfolgreiche Saison spürbar. Die Neuzugänge fühlen sich bereits bestens integriert.



Spaßvogel Lanny Gare (zweiter von links) nahm die Moderation kurzzeitig selbst in die Hand. Hier bittet er Richard Gelke (Zweiter von rechts) zum Interview. Interessierte Zuhörer sind (von links) Ian McDonald, Kenny Turner, Dennis Schiener und Maximilian Hirschberger.	Foto: Mario Wiedel
Spaßvogel Lanny Gare (zweiter von links) nahm die Moderation kurzzeitig selbst in die Hand. Hier bittet er Richard Gelke (Zweiter von rechts) zum Interview. Interessierte Zuhörer sind (von links) Ian McDonald, Kenny Turner, Dennis Schiener und Maximilian Hirschberger. Foto: Mario Wiedel  

Die Spieler des Eishockey-Oberligisten VER Selb hassen Niederlagen wie die Pest. "Die Jungs wollen selbst im Training immer gewinnen", sagt Trainer Henry Thom, der diese Einstellung seiner Spieler sehr schätzt. Weil es am Samstag gegen die Moskitos Essen auch im dritten Testspiel kein Erfolgserlebnis gab, wäre bei der anschließenden Teampräsentation miese Stimmung bei den Cracks gar nicht so verwunderlich gewesen. Aber weit gefehlt: Ebenso schnell wie ihre Anhänger, hatten auch die Spieler das 3:5 gegen die Moskitos aus den Ärmeln geschüttelt - und zeigten sich gut gelaunt und auskunftsfreudig im Festzelt neben der Netzsch-Arena. Dort zeigte sich auch ein Überraschungsgast: Der nach Bad Tölz gewechselte Dominik Kolb stattete seinen alten Kumpanen einen Besuch ab. "In Selb habe ich mich wie zu Hause gefühlt", verriet der 22-Jährige, der drei Jahre bei den Wölfen verbracht hat, ehe es ihn wieder in die alte Heimat verschlug.

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Auf ähnlich schöne und erfolgreiche Zeiten hoffen auch die Spieler, die sich in diesem Sommer dem VER angeschlossen haben: Richard Gelke (zuletzt Heilbronner Falken), Steven Bär, Marius Schmidt (beide Füchse Weißwasser), Christoph Kabitzky (Eispiraten Crimmitschau), Kenny Turner (Kanada) und Heimkehrer Maximilian Hirschberger (Junioren Bad Tölz) schwärmen jedenfalls schon von Verein, Mitspielern und Fans. "Ich habe bereits viele positive Eindrücke gewonnen", sagte Steven Bär. "Wir haben ein gutes Team und viel Spaß." Auch Christoph Kabitzky fühlt sich "super aufgenommen" von der Wölfe-Familie. "Ich habe ja schon viele Spieler gekannt. Deshalb ist es ganz entspannt." Dass es in den ersten drei Testspielen noch keinen Sieg zu bejubeln gab, nimmt Kabitzky nicht weiter tragisch, schließlich sei aller Anfang schwer. "Es sind Vorbereitungsspiele. Wir müssen die Feinheiten noch abstimmen: Das bringen wir bis Saisonbeginn hin." Davon sind auch Marius Schmidt und Richard Gelke überzeugt. "Unser erstes Ziel ist das Erreichen der Playoffs. Dann schauen wir mal, wo es hingeht."

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Für Jubelstürme im Festzelt sorgte der 24-jährige Kenny Turner, für den Selb die erste Station in Europa ist. Der Kanadier, der noch auf seine deutsche Staatsbürgerschaft wartet, brachte die Fans mit seinen - natürlich noch gebrochenen - ersten deutschen Wörtern zum Lachen. "Ich freue mich sehr, dass ich hier bin. Ich bin ganz aufgeregt und hoffe, dass wir mit dem Team die Oberligameisterschaft gewinnen." Riesigen Applaus holte sich auch Lanny Gare ab, der zunächst für den aufgerufenen Topscorer Ian McDonald nach vorne stürmte, später dann sogar Moderator Kai Losert kurz das Mikrofon abnahm und selbst seine Teamkollegen interviewte.

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Für die jungen Eigengewächse Max Gimmel, Daniel Worotnikow, Jan Wenisch oder Torwart Timon Bätge zählt in den kommenden Wochen und Monaten vor allem das Erlebnis Oberliga. "Ich bin sehr dankbar für jede Minute Spielzeit, die ich bekomme", sagte Bätge, der ausdrücklich seinen beiden Torhüterkollegen Niklas Deske und Urgestein Manuel Kümpel dankte. "Die beiden helfen mir, wo es nur geht." Als große Herausforderung nannte Heimkehrer Maxi Hirschberger den Schritt vom Nachwuchs zu den Herren. "Ich werde mein Bestes geben", sagt der 20-Jährige, der als eine seiner Stärken die Schnelligkeit sieht.

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Auf viele Eishockey-Feste im kommenden Winter hofft Thomas Manzei, der zweite Vorsitzende der Wölfe. "Ich denke, wir haben ein sehr gutes Team. Mein Gefühl sagt mir, dass wir für einige Überraschungen gut sind. Die Mannschaft wird sich den Hintern aufreißen. Und genau das wollen die Fans sehen." Um das Wohlergehen der Wölfe-Cracks kümmert sich während der Saison das bewährte Team hinter dem Team: die Betreuer Peter Wenisch und Günter Rudolph (neu), die Ärzte Dr. Christian Köhler, Dr. Christian Poersch, Dr. Tom Kieke sowie die Physiotherapeuten Tony Staab und Mattes Ganssmüller.

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
16. 09. 2019
18:24 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
16. 09. 2019
18:24 Uhr



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