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VER Selb

Die Selber Siegesserie reißt

Die ersatzgeschwächten Wölfe müssen sich in Weiden geschlagen geben und verpassen den Sprung an die Spitze. Ein VER-Spieler kommt bei der Hinfahrt nur bis Mitterteich.



VER-Stürmer Kevin Turner fälscht hier die Scheibe vor Weidens Torwart Jonas Neffin ab, allerdings ohne Erfolg. Rechts beobachtet Ralf Herbst die Szene.
VER-Stürmer Kevin Turner fälscht hier die Scheibe vor Weidens Torwart Jonas Neffin ab, allerdings ohne Erfolg. Rechts beobachtet Ralf Herbst die Szene.   Foto: Mario Wiedel

EV Weiden - VER Selb 4:2

EV Weiden: Neffin (Filimonow) - Herbst, Schusser, Noe, Poldruhak, Schreyer, Bäumler - Siller, Rubes, Heinisch, Geisberger, Clayton, Habermann, Piehler, Kirchberger, Pronath, Maschke.

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Boehringer, Bär, Kolb, Silbermann - Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Kabitzky, Gelke, Turner, Hirschberger, Klughardt.

Schiedsrichter: Singer (München). - Zuschauer: 2276. - Tore: 14. Min. Heinisch (Rubes, Kirchberger; 5-4) 1:0, 32. Min. Kolb (Graaskamp) 1:1, 32. Min. Schmidt (McDonald, Gare) 1:2, 42. Min. Clayton (Habermann, Geisberger) 2:2, 56. Min. Pronath (Kirchberger, Piehler) 3:2, 60. Min. Kirchberger (4-6) 4:2. - Strafminuten: Weiden 8, Selb 12.

Nach sechs Siegen hat es den VER Selb ausgerechnet im Derby beim EV Weiden wieder erwischt. Zum vierten Mal in Folge durften die Blue Devils im heimischen Stadion jubeln gegen die Wölfe. Und sie hatten sich diesen Sieg am Freitagabend auch verdient gegen ersatzgeschwächte Wölfe. Die mussten neben den beiden Bayreuther Förderlizenzspielern sowie den verletzten Zimmermann und Müller kurzfristig auch auf Schiener verzichten. Der zuletzt formstarke Stürmer musste bei der Hinfahrt wegen Magen- und Darmproblemen den Selber Bus in Mitterteich wieder verlassen und wurde von seiner Frau wieder in die Heimat gebracht. Einige Lücken wies aber nicht nur der Selber Spielberichtsbogen, auch im sonst in Weiden sonst proppenvollen Fanblock blieb ein bisschen Platz frei. Ein Teil der VER-Anhänger zog das Spiel der 1b-Mannschaft gegen Bayreuth vor. Dennoch dürften es in der Hans-Schröpf-Arena rund 350 Fans gewesen sein, die den Wölfen die Daumen drückten.

08.11.2019 - Blue Devils Weiden - Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

Blue Devils Weiden - Selber Wölfe
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Blue Devils Weiden - Selber Wölfe
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe

Die Selber waren es auch, die die beiden ersten kleineren Möglichkeiten hatten. Beide Male scheiterte Kabitzky aber am 19-jährige Neffin, der im Weidener Tor den Vorzug vor Filimonov erhielt. Gefordert war der Iserlohner Förderlizenzkeeper auch bei einem anschließenden Überzahlspiel der Wölfe. Auf der Gegenseite musste Deske in einer flotten Begegnung erstmals nach sechs Minuten gegen Rubes ernsthaft eingreifen.

Die Spielanteile verlagerten sich nun aber. Die Hausherren drängten mit aller Macht auf die Führung. Glück hatten die Wölfe nach zehn Minuten, als Deske schon fast geschlagen war, am Boden liegend aber gegen Kirchberger noch entscheidend störte. Die Drangphase der Blue Devils erhielt noch mehr Nahrung, als Ondruschka, der in der ausgedünnten Wölfe-Verteidigung - ebenso wie später Bär und Kolb - Doppelschichten leistete, auf die Strafbank musste. Die für den VER-Kapitän vielleicht gar nicht so ungelegene kurze Pause nutzte allerdings der Gastgeber gelegen: Heinisch, gegen Selb immer in Höchstform, traf im Powerplay zu Weidener Führung. Die Selber blieben unter Druck, konnten sich erst kurz vor Drittelende wieder etwas befreien. Klughardt hatte etwas Pech mit einem mutigen Alleingang, und Graaskamp versuchte einen Beinschuss anzusetzen gegen Neffin, der den Braten aber gerochen hatte.

Im Mittelabschnitt war das Spiel zunächst wieder offener, mit den etwas besseren Möglichkeiten aber für Weiden. In der 26. Minute fast das 2:0, als Böhringer die Scheibe vor dem eigenen Tor abfälschte, sie dann aber gemeinsam mit Deske doch wieder unter Kontrolle bekam. Zwei Minuten später wurden die Selber in Unterzahl fast ausgekontert. Habermann verfehlte aber vor dem leeren Gehäuse den Puck. Nach einer halben Stunde legten die Wölfe wieder den Vorwärtsgang ein. Bei einem McDonald-Schlenzer Richtung Tor, wo Turner lauerte, war Neffin aufmerksam. In der 32. Minute war der Weidener Keeper aber geschlagen. Nach starkem Einsatz von Gelke und Graaskamp hatte Kolb freie Bahn und traf zum 1:1. Und nur 24 Sekunden später gingen die Wölfe sogar in Führung, als Schmidt im Eins-gegen-Eins den Weidener Keeper eiskalt verlud. Jetzt hatten sogar die Selber Anhänger akustisch kurz die Oberhand in der Halle. Die Hausherren, die sofort eine Auszeit nahmen, wirkten leicht geschockt vom Selber Doppelschlag, hatten nach 36 Minuten aber wieder zwei Möglichkeiten, beide Male scheiterte Geisberger mit seinen Schüssen an Deske.

Im Schlussabschnitt schwenkte die Stimmung in der Halle schnell wieder um. In der 42. Minute kam Weiden durch Clayton zum 2:2. Die Wölfe, die beim Ausgleich heftig reklamiert hatten, gerieten kurz darauf auch noch in Unterzahl - zwei Minuten sogar in doppelte. Aber die drei tapferen Selber samt Torwart Deske stemmten sich gewohnt leidenschaftlich - und auch erfolgreich - den Angriffen und Schüssen der Gastgeber entgegen. Auf der Gegenseite prüfte Böhringer danach wieder einmal Neffin, ehe der VER-Verteidiger zehn Sekunden später die Strafbank aufsuchen musste. Wieder Powerplay also für Weiden. Aber wieder kein Treffer. Doch die Blue Devils blieben nun am Drücker, die Wölfe hatten Schwerstarbeit in der Defensive zu leisten. In der 56. Minute belohnten sich die Hausherren dann auch mit der 3:2-Führung. Es war allerdings ein ganz krummes Ding von Piehler, dessen Schuss von Deskes Brust den Weg ins Tor fand. Die Wölfe starteten zwar eine Schlussoffensive, kamen in Überzahl und nahmen Deske für einen sechsten Feldspieler vom Eis, an diesem Freitag aber war dem VER das Glück aus dem Hinspiel nicht mehr hold.

"Gratulation an Weiden. Sie waren heute sehr präsent", zeigte sich VER-Trainer Henry Thom als fairer Verlierer. Seine eigene Mannschaft habe ebenfalls alles gegeben, was an diesem Tag möglich war. "Wir haben dann zwei kleine Fehler gemacht und ein Schuss ist noch abgefälscht worden." Über das gesamte Spiel gesehen, sei der Weidener Sieg aber in Ordnung gegangen. "Wir waren heute auch gedanklich nicht so frisch." Nur nebensächlich ist, dass der VER mit dieser Niederlage den Sprung an die Tabellenspitze verpasst hat.

 

 

 

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
08. 11. 2019
22:52 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
08. 11. 2019
22:52 Uhr



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