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VER Selb

Die Tormaschine rollt

Der Eishockey-Oberligist VER Selb blüht in der Meisterrunde richtig auf. Er feiert gegen Sonthofen einen 8:5-Erfolg und schießt sich warm für Weiden und Regensburg.



Coburger Landratswahl 2019 Spielte eine solide Partie: VER-Neuzugang Michael Fink (rechts), der hier die Scheibe gegen Jonas Schlenker behauptet. Foto: Mario Wiedel
Spielte eine solide Partie: VER-Neuzugang Michael Fink (rechts), der hier die Scheibe gegen Jonas Schlenker behauptet. Foto: Mario Wiedel   Foto: Henning Rosenbusch

VER Selb: Deske (Kümpel) - Müller, Ondruschka, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - Gare, Gollenbeck, McDonald, Moosberger, Graaskamp, Lüsch, Schiener, Zimmermann, Hördler (Geigenmüller).

Schiedsrichter: Noeller (RW Bad Muskau). - Zuschauer: 1143. - Tore: 6. Min. Gare (McDonald, Müller; 4-5) 1:0, 12. Min. Slavetinsky (Kneisler) 1:1, 14. Min. Kremer (Gare, Ondruschka) 2:1, 16. Min. Malzer 2:2, 19. Min. Schiener (McDonald, Gollenbeck) 3:2, 25. Min. Lüsch (Moosberger, Graaskamp) 4:2, 32. Min. Gollenbeck (Gare, McDonald; 5-4) 5:2, 34. Min. Gare (McDonald, Ondruschka) 6:2, 46. Min. Gare (McDonald, Ondruschka) 7:2, 51. Min. Sinagl (Noack; 4-4) 7:3, 55. Min. McDonald (Gollenbeck, Gare) 8:3, 56. Min. Kames 8:4, 58. Min. Sinagl 8:5. - Strafminuten : Selb 8, Sonthofen 8.

27.01.2019 - Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen 8:5 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen 8:5
Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen 8:5
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Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen 8:5
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Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen 8:5
Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen 8:5

Der VER Selb mischt die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga weiter auf. Gegen den ERC Sonthofen feierten die Wölfe im fünften Spiel den fünften Sieg. Nach der Gala vom Freitagabend in Rosenheim (6:1), die Fans und Verantwortliche gleichermaßen in Erstaunen und Verzücken versetzt hat, taten sich die Wölfe am Sonntag im ersten Drittel aber schwer gegen den Tabellenletzten der Meisterrunde. Die Gäste aus dem Allgäu erwiesen sich - wie eh und je - als unbequemer Gegner. "Wir hätten nach dem ersten Drittel eigentlich gar nicht führen dürfen", sagte VER-Trainer Henry Thom bei der Pressekonferenz. "Sonthofen war aggressiver, als wir gedacht haben." Seine eigene Mannschaft sei dagegen nach dem starken Auftritt von Rosenheim am Sonntag nicht richtig aus der Kabine gekommen. "In der ersten Pause wurde es etwas lauter", verriet Thom. "Dann haben wir so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben."

Der VER ging nach sechs Minuten in eigener Unterzahl durch Gare zwar in Führung, Sonthofen zeigte sich aber völlig unbeeindruckt. Die personell gebeutelte, mit zwei 17- und zwei 18-Jährigen angereiste Truppe des Ex-Selbers Martin Sekera versteckte sich nicht, konnte freilich auch ziemlich unbeschwert aufspielen. Der Klassenerhalt ist geschafft, die Playoffs sind wohl nur noch schwer zu erreichen. Die Gäste taten jedenfalls alles dafür, um in Selb zu punkten. Und der 1:1-Ausgleichstreffer nach zwölf Minuten hatte sich dann auch abgezeichnet. Zuvor schon hatte VER-Keeper Deske einige Male sein Können unter Beweis stellen müssen.

Den Wölfen, bei denen Geigenmüller nach seiner Verletzung zumindest wieder auf dem Spielberichtsbogen stand und sich mit aufwärmte (Thom: "Nächste Woche dürfte er fit sein"), gelang zwei Minuten später zwar erneut die Führung, als Kremer mit einem Schuss von der blauen Linie den jungen Gäste-Keeper Steiger überraschte. Weitere zwei Minuten später fiel eine Kopie des Selber 2:1 aber auf der Gegenseite, als Malzer abzog und die Scheibe zum Erstaunen der Zuschauer im Netz landete. Kurz vor der ersten Pause schlugen aber auch die Hausherren noch einmal zurück in Person von Schiener. Wenn auch die große Klasse fehlte, Unterhaltungswert hatte die Partie bei fünf Toren im ersten Drittel allemal.

Im zweiten Spielabschnitt sorgte zunächst Schiedsrichter Noeller für ein wenig Verwunderung bei einer Strafzeit gegen Kolb. Doch der VER war auch in Unterzahl gefährlich, Lüsch scheiterte aber an Torwart Steiger. Besser klappte das wenig später bei Fünf-gegen-Fünf. Dieses Mal spitzelte Lüsch die Scheibe mit letztem Einsatz über die Linie. Jetzt häuften sich die Chancen für die Wölfe, die mit mehr Tempo agierten und auch mehr freie Räume hatten. Und das nutzten die Thom-Schützlinge weidlich aus. Die Tormaschine kam richtig ins Rollen. Gares herrlichen Pass verwandelte Gollenbeck zum 5:2. Und zwei Minuten später schlug Gare dann selbst zu - 6:2. Der ERC Sonthofen schien nun nur noch ein etwas stärkerer Trainingspartner für die nun torhungrigen Wölfe zu sein. Nur einmal, in der 31. Minute, war der Gast noch richtig gefährlich geworden, Torwart Deske rettete aber großartig gegen den Ex-Selber Maaßen nach einer Sonthofener 2:1-Situation. "Wir haben im ersten Drittel gut gespielt. Aber das zweite Drittel ist immer unser Problem", erklärte ERC-Coach Martin Sekera.

Im Schlussabschnitt war die große Spannung raus, die Partie bereits entschieden. Die Gäste bewiesen aber Moral, wehrten sich nach Kräften, konnten aber den siebten Selber Treffer durch Gare nicht verhindern. Auf der Gegenseite musste in der 48. Minute bei Guths Schuss das Gestänge retten, ehe Sinagl doch das dritte Tor für die Allgäuer gelang. Beide Teams, vor allem aber das Selber, nahmen es jetzt mit der Abwehrarbeit nicht mehr so genau. "Die Gegentore am Ende ärgern mich", sagte Thom. Die Anhänger dagegen hatten ihre Freude am Tor-Spektakel, hüpften wieder einmal gemeinsam im Fanblock - und dürfen sich nun auf ein interessantes Oberpfalz-Wochenende freuen: Am Freitag gastiert der EV Weiden in der Netzsch-Arena, am Sonntag wartet die Aufgabe bei den Eisbären Regensburg. 

 

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
27. 01. 2019
21:34 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
27. 01. 2019
21:34 Uhr



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