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VER Selb

Die Wölfe holen sich den Matchball

Playoff-Wahnsinn in Selb: Nach 78 Minuten erlöst Ian McDonald die Fans mit dem Siegtreffer. Die Thom-Schützlinge können am Dienstag in Hannover alles klar machen.



Es ging am Sonntag wieder richtig zur Sache zwischen den Wölfen und den Indians: Hier knöpft sich der Selber Verteidiger Ben Böhringer Gästespieler Roman Pfennings vor. Mehr Bilder vom Playoff-Achtelfinale unter www.frankenpost.de.	Foto: Mario Wiedel
Es ging am Sonntag wieder richtig zur Sache zwischen den Wölfen und den Indians: Hier knöpft sich der Selber Verteidiger Ben Böhringer Gästespieler Roman Pfennings vor. Mehr Bilder vom Playoff-Achtelfinale unter www.frankenpost.de. Foto: Mario Wiedel   Foto: Wiedel

VER Selb: Deske (Bätge) - Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer, Silbermann - McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Lüsch, Zimmermann, Schiener, Moosberger.

Schiedsrichter: Kapzan (Landshut). - Zuschauer: 2800. - Tore: 7. Min. Hein (4-5) 0:1, 12. Min. McDonald (Gare, Gollenbeck) 1:1, 16. Min. Weyrauch (5-4) 1:2, 26. Min. Gare (McDonald, Gollenbeck; 5-4) 2:2, 37. Min. Gollenbeck (Gare, McDonald; 5-4) 3:2, 38. Min. Norris (5-4) 3:3, 47. Min. Norris (5-4) 3:4, 53. Min. McDonald (Gare, Nijenhuis) 4:4, 79. Min. McDonald (Gare, Ondruschka) 5:4. - Strafminuten: Selb 24, Hannover 20.

Schwache Nerven sollte in dieser Playoff-Achtelfinal-Serie zwischen den Wölfen und den Indians niemand haben. Wie schon am Freitag in Hannover lieferten sich beide Teams eine von der ersten bis zur letzten Minute unfassbar intensive Partie, in der die Fanlager beider Clubs - aus Hannover befanden sich etwa 400 Anhänger mit auf dem Indians-Kriegspfad - für eine prächtige Atmosphäre sorgten. Und wieder hatte der VER Selb das bessere Ende für sich. Nach einem 4:4 in der regulären Spielzeit war es Ian McDonald, der in der 18. Minute der Verlängerung mit dem 5:4-Siegtreffer die Netzsch-Arena förmlich explodieren ließ. Damit gehen die Wölfe in der best-of-five-Serie mit 2:0 in Führung und haben schon am Dienstag in Hannover die große Chance, ins Viertelfinale einzuziehen. Sollte das nicht klappen, besteht die nächste Möglichkeit am Freitag - dann wieder in Selb.

Der erste Dank von VER-Trainer Henry Thom bei der Pressekonferenz galt den knapp 3000 Besuchern. "Beide Fanlager haben heute wieder für eine geile Stimmung gesorgt." Und weil sich auch beide Mannschaften auf dem Eis nichts geschenkt haben, befand Thom: "Das ist Playoff-Hockey. Das macht Spaß." Der hielt sich bei Indians-Coach Lenny Soccio natürlich in Grenzen. "Ich bin etwas sprachlos. Wir haben jetzt zwei Mal ein Spiel aus der Hand gegeben gegen einen starken Gegner. Aber ich sehe uns noch nicht am Ende."

17.03.2019 - Playoff: Selber Wölfe - Hannover Indians - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Hannover Indians
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Die Gäste wollten einen ähnlichen Fehlstart wie am Freitag vermeiden, wären im eigenen Powerplay nach drei Minuten aber fast gleich wieder in Rückstand geraten. Gare scheiterte aber freistehend an Indians-Torwart Beech. Auf der Gegenseite war Deske gegen Weyrauch und Trattner zwei Mal zur Stelle, ehe es das erste kleine Scharmützel gab: Kremer (VER) und Knaub gerieten aneinander - mit leichten Vorteilen für den Gästestürmer. Und eine Minute später hatten die Niedersachsen auch an der Anzeigetafel die besseren Karten. Nach einem Blackout von Torwart Deske, der hinter seinem Tor völlig unnötig zaubern wollte und die Scheibe dem direkt vor dem Tor postierten Hein auf den Schläger servierte, führte Hannover mit 1:0. Drei Minuten später machte es Deske wieder besser und verhinderte mit einer Glanztat gegen Bacek das möglich 0:2. Die Wölfe schienen in dieser Phase leicht verunsichert, hatten aber ja den Top-Scorer der Oberliga in ihren Reihen: Nach zwölf Minuten ließ McDonald den Wölfe-Anhang erstmals jubeln. Kurz darauf Scharmützel Nummer zwei der vor allem kampfbetonten Begegnung: Dieses Mal gerieten sich Boehringer (VER) und Pfennings in die Haare - mit einem Punktsieg für den jungen Selber. Der bekam aber überraschend zwei Strafminuten mehr aufgebrummt - und die Überzahl nutzte der Gast durch Weyrauch zur erneuten Führung.

Zu Beginn des zweiten Drittels lagen die Vorteile wieder auf Seiten der Indians. Die Hausherren streuten zu viele leichte Fehler im Aufbauspiel ein, kamen fünf Minuten kaum über die Mittellinie und hätten sich über einen höheren Rückstand nicht beklagen dürfen. Erst in Überzahl kamen die Wölfe wieder richtig gefährlich vor das Tor - und prompt zum Ausgleich. Nach einem kleinen Ausflug von Gäste-Keeper Beech spielte die erste Selber Reihe kurz Katz und Maus mit den Indians, und Gare schloss zum 2:2 ab. Jetzt war auch der VER-Anhang wieder voll da. Die Wölfe hatten ins Spiel zurückgefunden, mussten nach einer halben Stunde aber wieder in Unterzahl agieren, nachdem sich Kremer und Nijenhuis mit Indians-Kapitän Pohanka angelegt hatten. Die nächste Aufregung gab es nach 36 Minuten. Zunächst fällte Bocek den Selber Schiener, dann wollte sich Peleikis mit der halben Selber Spielerbank anlegen. Die Strafbänke blieben gut gefüllt, die Atmosphäre in der Halle aufgeheizt - und die Wölfe ganz cool. Gare bediente mit einem Hinter-Tor-Pass Gollenbeck, und der schoss die Hausherren erstmals an diesem Abend in Führung. Die hielt aber nicht lange. Einmal mehr musste sich Kremer auf die Strafbank begeben, und Gäste-Topscorer Norris nutzte die Überzahl zum 3:3.

Im Schlussdrittel überstand der VER zunächst wieder ein Powerplay der Gäste, hatte dann aber nach 47 Minuten Glück, dass die Scheibe nach einem abgefälschten Schuss nur um Zentimeter am Pfosten vorbeirauschte. Nur 30 Sekunden später verhinderte Deske gegen Norris den möglichen Rückstand. Das Spiel lebte vor allem von Kampf und knisternder Spannung. Als der wenig überzeugende Schiedsrichter Kapzan nach 45 Minuten erneut einen Selber dieses Mal Hördler - auf die Strafbank beförderte, durften die Gäste zum vierten Mal jubeln. Aber die Wölfe zeigten einmal mehr Moral und kamen nach 53 Minuten durch McDonald wieder zum Ausgleich. Es war, wie schon am Freitag in Hannover, der reine Playoff-Wahnsinn.

Und es ging in die Verlängerung, die in den K.o.-Spielen bis zu 20 Minuten dauern kann. Die Indians hatten nun ein deutliches Übergewicht, die Wölfe hielten aber klasse dagegen. "Wir haben mit Mann und Maus verteidigt", sagte Thom, der sich auch auf seinen Top-Scorer verlassen konnte. McDonald sorgte nach 78 Minuten mit dem zweiten Selber Angriff in der Verlängerung für die Entscheidung und ließt die Halle beben. Zum zweiten Mal hatten sich die VER-Cowboys gegen die Indians durchgesetzt. Andreas Pöhner

VER Selb -

Hannover Indians

 

n.V. 5:4

 

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Veröffentlicht am:
17. 03. 2019
21:50 Uhr

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17. 03. 2019
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