Topthemen: Fall Peggy KnoblochFrankenpost-ChristkindNeue B15-AmpelHilfe für NachbarnStromtrasse durch die RegionGerch

VER Selb

Die Wölfe leiden weiter

Der Eishockey-Oberligist VER Selb kassiert im Derby gegen den EV Weiden eine bittere 5:8-Schlappe. Die Zuschauer sind nach dieser Vorstellung ebenso ratlos wieder der Trainer.



Bruchlandung: Achim Moosberger (links), hier gegen Maximilian Deichstätter, musste sich im Derby gegen den EV Weiden mit 5:8 geschlagen geben. Weitere Bilder unter www.frankenpost.de.	Foto: Mario Wiedel
Bruchlandung: Achim Moosberger (links), hier gegen Maximilian Deichstätter, musste sich im Derby gegen den EV Weiden mit 5:8 geschlagen geben. Weitere Bilder unter www.frankenpost.de. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb - EV Weiden 5:8

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Veisert, Silbermann, Kremer - Gare, Gollenbeck, McDonald, Geigenmüller, McDonough, Moosberger, Schiener, Hördler, Lüsch, Klughardt.

EV Weiden: Wiedemann (Filimono) - Herbst, Noe, Willaschek, Deichstetter, Schreyer, Voigt - Geisberger, Abercrombie, Habermann, Siller, Rubes, Heinisch, Waldowsky, Kirchberger, Pronath, Zellner, Lehner, Wolf.

Schiedsrichter: Singer (Gersthofen). - Zuschauer: 1711. - Tore: 5. Min. Siller (Rubes, Pronath; 5-4), 0:1, 14. Min. Geigenmüller (Kolb, Schiener) 1:1, 17. Min. Heinisch 1:2, 19. Min. Rubes (Heinisch; 4-5) 1:3, 24. Min. McDonald (Geigenmüller; 5-4) 2:3, 27. Min. Geisberger 2:4, 35. Min. Siller (Heinisch) 2:5, 40. Min. McDonough (Moosberger, Veisert) 3:5, 48. Min. Heinisch 3:6, 56. Min. Ondruschka (Nijenhuis, Gare) 4:6, 59. Min. McDonough (Ondruschka, Gare; 6-4) 5:6, 60. Min. Heinisch (Rubes; empty-net-goal) 5:7, 60. Min. Rubes (empty-net-goal) 5:8. - Strafminuten: Selb 12, Weiden 18.

04.12.2018 - Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8
Selber Wölfe - Blue Devils Weiden 5:8

Wie gewonnen, so zerronnen: Das zarte Pflänzchen Hoffnung auf bessere Zeiten nach dem 7:5-Sieg am Sonntag in Peiting ist am Dienstagabend im Nachholspiel gegen den EV Weiden gleich wieder verwelkt. Mit einer 5:8-Niederlage bestätigte der VER Selb zumindest, dass er in dieser Saison von einer Spitzenmannschaft weit entfernt ist. Ziemlich ratlos wirkten nicht nur die Selber Fans nach dieser Pleite, sondern auch Trainer Henry Thom bei der Pressekonferenz. "Wenn man fünf Tore zu Hause schießt, muss man gewinnen. Aber wir machen zu viele individuelle Fehler. Nach Gegentoren schalten wir den Kopf aus."

Dabei starteten die Wölfe durchaus druckvoll und beschwörten einige heikle Szenen vor dem Weidener Tor herauf. Sie bremsten sich nach vier Minuten aber selbst aus. Wegen angeblich sechs Feldspielern auf dem Eis geriet der VER in Unterzahl - und in Rückstand. Siller traf sträflich frei aus spitzem Winkel für die Blue Devils. Das Tor spielte den Oberpfälzern natürlich in die Karten. So konnten verstärkt auf Defensive und Konter setzen. Die Wölfe zeigten sich zunächst aber wenig beeindruckt, machten weiter Dampf und kamen durch McDonald zu einer dicken Möglichkeit. Nach zwölf Minuten zeigte Schiedsrichter Singer erneut sechs Selber Feldspieler auf dem Eis an. Erneut also Überzahl für den EV Weiden. Und der hätte eigentlich das 0:2 machen müssen. Geisbergers Querpass vor den Wölfe-Kasten brachte Waldowsky aus kürzester Entfernung aber nicht über die Linie. Und das sollte sich rächen, als Selb wieder komplett war. Zunächst konnte sich Weiden noch befreien, machtlos war Torwart Wiedemann aber gegen Geigenmüllers Schuss aus dem Hinterhalt zog.

In der Folge machten es die Wölfe ihren Gästen dann viel zu leicht. In der 17. Minute stand Heinisch völlig frei - und die Scheibe kullerte an Deske vorbei zum 1:2 ins Netz. In eigener Überzahl fingen sich die Hausherren sogar noch den dritten Treffer ein. Hoffnung auf den Anschlusstreffer machten sich die fassungslosen Selber Anhänger zu Beginn des zweiten Drittels, als Weiden erneut in Unterzahl agieren musste. Das Powerplay der Wölfe wurde seinem Namen aber nicht gerecht. Ein kaum erklärbarer Fehlpass schloss sich dem nächsten an. Erst als die Gäste ein weiteres Mal einen Spieler weniger auf dem Eis hatten, schlug es ein hinter Wiedemann ein. McDonald nutzte Geigenmüllers Pass zum 2:3.

Ein Tor, das eigentlich die Selber Lebensgeister auf dem Eis wieder erwecken sollte. Doch weit gefehlt. Nach einem harten Check von VER-Verteidiger Kolb im Weidener Drittel gegen Willaschek hielten die Wölfe in der Rückwärtsbewegung ein erneutes Tiefschläfchen, das Geisberger an alter Wirkungsstätte zum 2:4 nutzte. Und die Thom-Schützlinge luden ihren Gast weiter förmlich zum Toreschießen ein. Pronath und Heinisch hatten den fünften Treffer für Weiden auf dem Schläger. In der 32. Minute - Selb agierte einmal mehr in Unterzahl - hatte McDonald die große Chance zum Anschlusstreffer, er zielte aber frei vor Wiedemann am Tor vorbei. Besser machte das auf der Gegenseite der 21-jährige Siller, der herrlich freigespielt wurde und alleine vor Deske die Nerven behielt und zum 2:5 einschoss.

Der Wille war wohl vorhanden bei den Wölfen. Sie wirkten aber weiter völlig verkrampft. Die einfachsten Sachen klappten nicht. Und doch schöpfte der VER kurz vor Ende des zweiten Drittels nochmals neue Hoffnung. McDonough schoss hinter dem Tor Wiedemann an, und vom EVW-Keeper landete der Puck zum 3:5 im Netz. Der Treffer zeigte aber wenig Wirkung. Weder bei den Blue Devils, die einfach nur auf Fehler warten mussten der Hausherren. Noch beim Gastgeber selbst, dessen kleines bisschen Selbstvertrauen völlig am Boden war. Die Hände zitterten regelrecht bei eigenem Scheibenbesitz. Wie bei Förderlizenzspieler Nijenhuis. Er spielte nach 49 Minuten den Puck genau in den Schläger von Heinisch, der sich mit dem 3:6 bedankte. Die Wölfe kamen durch Ondruschka nochmals heran und setzten alles auf eine Karte. Sie nahmen drei Minuten vor Ende Torwart Deske vom Eis, kamen nochmals in Überzahl - und trafen nach einer Auszeit zum 5:6. Noch waren117 Sekunden auf der Uhr. Jetzt wackelte Weiden, machte mit zwei Treffern ins verwaiste Tor aber schließlich doch alles klar.

 

 

Autor
Andreas Pöhner

Andreas Pöhner

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
23:12 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Trainer und Trainerinnen Ver Selb e.V. Wölfe
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Es darf wieder gejubelt werden im Wolfsbau: Der zweifache Torschütze Dennis Schiener (links) und Vorbereiter Mauriz Silbermann nach dem zwischenzeitlichen 2:0. Foto: Mario Wiedel

16.12.2018

Balsam auf die VER-Seelen

Gegen das Schlusslicht Waldkraiburg gelingt dem Eishockey-Oberligisten ein klares 7:0. Bereits nach 184 Sekunden jubeln die Selber Fans das erste Mal. » mehr

Ryan McDonough und Achim Moosberger (von rechts) im Gespräch mit Fans. Fotos: Mario Wiedel

12.12.2018

Gemeinsam raus aus dem Tal der Tränen

Es menschelt beim VER Selb. Anhänger, Trainer und Spieler kommen sich bei einem außergewöhnlichen Fanstammtisch näher. Und sie hören sich gegenseitig zu. » mehr

Alles andere als zufrieden: VER-Boss Jürgen Golly. Foto: Mario Wiedel

06.12.2018

Ruhig Blut in der Krise

Trainer raus? Spieler raus? Neues Personal? Überaus stürmische Zeiten herrschen beim Eishockey-Oberligisten VER Selb. Vereinsboss Golly lässt sich nicht verrückt machen. » mehr

Alles andere als zufrieden: VER-Boss Jürgen Golly. Foto: Mario Wiedel

06.12.2018

Ruhig Blut in der Krise

Trainer raus? Spieler raus? Neues Personal? Überaus stürmische Zeiten herrschen beim Eishockey-Oberligisten VER Selb. Vereinsboss Golly lässt sich nicht verrückt machen. » mehr

Ratlose Gesichter bei den Wölfen: (von links) Mauriz Silbermann, der derzeit verletzte Dominik Müller, Dennis Schiener, Ian McDonald und Ryan McDonough. Foto: Mario Wiedel

05.12.2018

Der schwere Weg aus der Krise

Mal hui, dann wieder pfui: Der VER Selb kommt nicht raus aus der Misere. Nach dem 5:8 gegen Weiden brennt es im Lager der Wölfe. Die Verantwortlichen sehen Redebedarf. » mehr

Im Hinspiel in Weiden setzten sich die Oberpfälzer mit 2:1 gegen die Wölfe durch. Hier kämpfen VER-Verteidiger Dominik Kolb (links) und Barry Noe um die Scheibe.	Foto: Mario Wiedel

29.11.2018

Zwei leidende Nachbarn

Der Eishockey-Oberligist VER Selb erwartet am Freitag den zuletzt ebenfalls schwächelnden EV Weiden. Auf dem Eis stehen auch ein Rückkehrer und zwei neue Wölfe. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

130 Krippen in der Hofer Lorenzkirche Hof

130 Krippen in der Hofer Lorenzkirche | 17.12.2018 Hof
» 8 Bilder ansehen

Susi in Love

Susi in Love | 16.12.2018 Weißenstadt
» 25 Bilder ansehen

Selber Wölfe - EHC Waldkraiburg 7:0

Selber Wölfe - EHC Waldkraiburg 7:0 | 16.12.2018 Selb
» 46 Bilder ansehen

Autor
Andreas Pöhner

Andreas Pöhner

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
23:12 Uhr



^
Ändern Einverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".