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VER Selb

Die Wölfe wehren Allgäu-Überfall ab

Der VER Selb wandelt gegen einen bärenstarken EV Füssen einen 0:2-Rückstand in einen Sieg um. In der Verlängerung trifft der dreifache Torschütze Ian McDonald zum 4:3.



Selber Wölfe - EV Füssen
  Foto: Mario Wiedel

VER Selb – EV Füssen n. V. 4:3 (1:2, 2:1, 0:0, 1:0)

VER Selb: Deske (Kümpel) – Ondruschka, Silbermann,   Bär, Kolb, Kremer, Böhringer – Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Kabitzky, Gelke, Schiener,  Hirschberger,  Klughardt, Turner.

Schiedsrichter: Noeller (Bad Muskau). – Zuschauer: 1818. - Tore: 2. Min. Vogl 0:1, 17. Min. Zelenka 0:2, 19. Min. Kabitzky (Bär, Kolb) 1:2, 28. Min. McDonald (Ondruschka, Graaskamp; 5-4), 31. Min. Eichberger (5-4) 2:3, 39. Min. McDonald (Turner, Kolb) 3:3, 62. Min. McDonald (Ondruschka, Schmidt; 4-3)  4:3. - Strafminuten: Selb 16, Füssen 16.

Welch ein Spiel, welch eine Dramatik, welch ein Finish: Über 1800 begeisterte Zuschauer, darunter etwa 40 aus Füssen,  wurden am Freitagabend in ein Wechselbad der Gefühle geschickt. „Ich bin froh, dass ich heute dabei war. Das hat Spaß gemacht“, sagte Füssens Trainer Andreas Becherer nach über 60 packenden Minuten. Ein Kompliment an beide Mannschaften sprach VER-Coach Henry Thom aus. „Füssen bringt frischen Wind in die Oberliga rein. Es macht Spaß, gegen die zu spielen. Hut ab auch vor dem Charakter meiner Mannschaft.“ Mit Ben  Boehringer und Leon  Kremer mussten zwei Wölfe-Cracks vorzeitig vom Eis und ins Krankenhaus, andere hätten angeschlagen durchgehalten.

01.11.2019 - Selber Wölfe - EV Füssen - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - EV Füssen
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In den ersten 20 Minuten machten  die Selber Anhänger große Augen. Nicht ihre Mannschaft bestimmte das Spiel, es waren die Gäste aus dem Allgäu, die die Netzsch-Arena fast überfallartig einnahmen. „Die kamen wie die Feuerwehr“, sagte Thom. Gerade einmal 72 Sekunden waren gespielt, da trafen die Gäste nach einem vor dem Tor noch abgefälschten Schuss durch den goldrichtig stehenden Vogl zum 0:1.  Und der Aufsteiger aus Füssen blieb die dominierende Mannschaft. Mit hohem Tempo, blitzartigen Angriffen  und aggressivem Forechecking – oft mit zwei, drei Spielern – stürzten sie die Wölfe von einer Verlegenheit in die andere. Über einen höheren Rückstand hätten sich die Wölfe nicht beklagen dürfen. Nach 17 Minuten schlug es dann doch zum zweiten Mal ein. Zelenka überwand den bis zu diesem Zeitpunkt schon einige Male großartig parierenden VER-Keeper Deske zum 0:2. Noch vor der ersten Pause kamen die Wölfe zum wichtigen Anschlusstreffer. Nach einem Bär-Schuss staubte der nach einer Hüftprellung wiedergenesene Kabitzky zum 1:2 ab.

Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Wölfe wirkten nun präsenter und entschlossener, profitierten freilich auch von einigen Strafzeiten gegen die Gäste. Und als in der 28. Minute einmal mehr nur vier Füssener gegen fünf Selber auf dem Eis standen, traf  McDonald im Nachschuss zum 2:2. Drei Minuten später aber die erneute Führung für die Gäste. Nach einer Strafe gegen Schmidt, der Stocker kopfüber in die Bande checkte, setzte Eichberger zu einem Alleingang an und behielt vor Deske die Nerven. Doch die Wölfe ließen sich davon nicht beirren. Sie übten nun – lautstark nach vorne getrieben von ihren Anhängern - viel Druck aus und kamen durch Klughardt, Hirschberger und Schmidt zu dicken Möglichkeiten. In der 39. Minute klappte es dann doch. McDonald setzte sich gut durch und schloss zum 3:3-Ausgleich ab.

Beide Mannschaften dachten im Schlussdrittel gar nicht daran, auch nur ein bisschen Tempo rauszunehmen. Die Partie blieb voller Rasse und Klasse. Nicht mehr mithalten auf diesem hohen Niveau konnte allerdings Schiedsrichter Noeller, der die Selber Anhänger nun einige Male zur Weißglut brachte mit seinen Strafzeiten, von denen zwei Mal auch Torwart Deske betroffen war. Gleich zwei Wölfe mussten in der 45. Minute auf der Strafbank Platz nehmen. Die Hausherren überstanden diese kritische Phase aber bravourös . In der Netzsch-Arena wurde es nun immer lauter, von einem stillen Feiertag längst keine Spur mehr. Beide Teams kämpften mit offenem Visier, suchten die Entscheidung noch in der regulären Spielzeit. Vor beiden Toren brannte es einige Male lichterloh, es ging aber doch in die Verlängerung. In der hatten die Wölfe die große Chance, sich in Überzahl den zweiten Punkt zu sichern. Und sie nutzten die Möglichkeit durch McDonald zum Siegtreffer. Das war ein hartes Stück Arbeit für den VER Selb.

Am Sonntag (18.30 Uhr) gastieren die Wölfe als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter in Deggendorf.

 

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
01. 11. 2019
22:50 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
01. 11. 2019
22:50 Uhr



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