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VER Selb

„Die neuen Spieler versprechen viel Tempo“

Florian Ondruschka sieht dem Umbruch beim Eishockey-Oberligisten VER Selb relativ gelassen entgegen. Der Wölfe-Leitwolf sieht sein Team breiter aufgestellt.



Florian Ondruschka ist mit der Entwicklung der jungen Spieler beim VER Selb sehr zufrieden.
Florian Ondruschka ist mit der Entwicklung der jungen Spieler beim VER Selb sehr zufrieden.  

Herr Ondruschka, wo erwischen wir Sie gerade? Beim Sommertraining oder genießen Sie das ungewöhnlich heiße Sommerwetter im Fichtelgebirge?

Ich war gerade für vier Tage in Südtirol beim Bergsteigen. Das Wetter hier ist mir persönlich zu warm, deshalb habe ich die Abkühlung oben in den Bergen sehr genossen.

 

Blicken wir zunächst auf die vergangene Saison zurück: Wie zufrieden waren Sie mit dem Abschneiden der Wölfe insgesamt?

Grundsätzlich war es eine gute Saison, aber leider hat es nicht ganz fürs Finale gereicht. Viel hat aber nicht gefehlt, und das ist dann rückblickend auch immer noch etwas enttäuschend.

 

Die vergangene Saison war aber alles andere als langweilig. Was waren Ihre persönlichen Highlights?

Die Playoffs waren für mich das Highlight. Auch der Sonderzug nach Rosenheim war beeindruckend. Leider hatten wir in diesem Spiel nicht unseren besten Tag erwischt.

 

Welche positive Überraschung gab es aus Ihrer Sicht?

Die Entwicklung der jungen Spieler über die ganze Saison sowie die gute Stimmung und der Zusammenhalt in der Mannschaft.

 

Gab es für Sie auch einen negativen Höhepunkt?

Ja, das Playoff-Aus. Zudem hoffe ich natürlich weiter, mal vor ausverkauftem Haus in Selb spielen zu dürfen.

 

Der letztjährige Umbruch und die damit einhergehende Verjüngung in der Abwehr hat ja - trotz vieler Bedenken im Umfeld - gut funktioniert, oder?

Ja, es hat gut funktioniert. Die jungen Spieler haben über den Verlauf der Saison zugelegt und sich verbessert. Die Leistungsteigerung war beeindruckend. Ben Böhringer, Leon Kremer und Mauriz Silbermann haben einen großen Schritt gemacht, jetzt müssen sie weiter arbeiten und sich nochmal verbessern.

 

Ein guter Eishockeyspieler wird bekanntlich im Sommer gemacht. Wie sehen aktuell Ihr Tagesablauf und die Saisonvorbereitung aus? Arbeiten Sie individuell oder zusammen mit den Kollegen?

Zweimal pro Woche machen wir die Laufeinheiten zusammen mit unserem Coach Tobi Hoffmann. Ansonsten trainiere ich individuell.

 

Wann geht es zum ersten Mal aufs Eis?

Wir sind schon seit dem 13. August in Eger auf dem Eis. Dreimal pro Woche trainieren wir dann in Tschechien, um uns einzugewöhnen. Das hat sich bewährt und reduziert die Gefahr von Verletzungen. Ende August geht es dann in Selb mit der kompletten Mannschaft richtig los.

 

Der Spielplan für die kommende Saison steht, ebenso der Kader. Heuer wird es einen großen Umbruch in der Offensive geben. Viele Fans können sich ein Wolfsrudel ohne Piwowarczyk, Mudryk und Geisberger kaum vorstellen. Was erwarten Sie sich von den Neuzugängen und warum wird der Umbruch Ihrer Meinung nach ein weiteres Mal gelingen?

Die drei Spieler waren für uns sehr wichtig, sowohl auf dem Eis, als auch in der Kabine. Dass irgendwann ein Umbruch kommt, war zu erwarten. Das ist nun einmal das Geschäft, auch wenn ein weinendes Auge dabei ist. Jetzt müssen wir schauen, dass wir den Verlust kompensieren. Ich sehe es ehrlich gesagt nicht so dramatisch. Die neuen Spieler versprechen definitiv Tempo. und ich denke auch, dass wir etwas breiter aufgestellt sind. Jetzt hoffe ich einfach mal, dass wir auch die nötige Qualität haben. Persönlich kenne ich nur Andreas Geigenmüller, und da weiß ich, dass wir sowohl spielerisch, als auch charakterlich einen richtig guten Mann bekommen. Man sollte am Anfang Geduld haben, denn die eingespielten Reihen der vergangenen Jahre haben wir nicht mehr. Die müssen sich erst finden, und das kann auch manchmal etwas länger dauern.

 

Wie ist Ihre Einschätzung zu den Machtverhältnissen in der Oberliga Süd? Wer sind Ihre Favoriten und wo werden sich die Wölfe einsortieren?

Ich denke, dass es wieder viele gute Mannschaften gibt, die sich um die Top Vier streiten. Man kann nicht erwarten, dass wir wieder so souverän unter die ersten Vier kommen, für uns wird es erneut ein harter Kampf.

Autor

Oliver Opel
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
21. 08. 2018
21:12 Uhr

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21. 08. 2018
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