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VER Selb

Doch noch ein frohes Fest

Der Eishockey-Oberligist VER Selb feiert drei Tage nach dem bitteren 2:4 in Weiden einen 3:1-Sieg in Höchstadt. Überragender Akteur auf Seiten der Wölfe ist Torwart Deske.



Laufduell zwischen dem Selber Florian Lüsch (links) und Ondrej Nedved vom Höchstadter EC.	Foto: Mario Wiedel
Laufduell zwischen dem Selber Florian Lüsch (links) und Ondrej Nedved vom Höchstadter EC. Foto: Mario Wiedel  

Höchstadter EC - VER Selb 1:3

VER Selb: Deske (Bätge) - Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Müller, Veisert, Kremer - McDonald, Gare, Gollenbeck, Moosberger, McDonough, Geigenmüller, Schiener, Hördler, Lüsch, Klughardt.

Landshut im Doppelpack

Gleich zwei Mal muss sich der VER Selb in diesem Kalenderjahr noch mit dem EV Landshut duellieren. Am Freitag (20 Uhr) gastieren die Niederbayern in der Netzsch-Arena, am Sonntag (18 Uhr) ist Landshut der Gastgeber.

Schiedsrichter: Neutzer (Krefeld). - Zuschauer: 988. - Tore: 3. Min. Petrak 1:0, 21. Min. Gare (McDonald, Gollenbeck) 1:1, 40. Min. Ondruschka (McDonald, Gare; 5-4) 1:2, 60. Min. Gare (Ondruschka, Gollenbeck; empty-net) 1:3. - Strafminuten: Höchstadt 12, Selb 16.

Von wegen besinnliche Weihnachten: Die beiden fränkischen Rivalen lieferten sich am zweiten Feiertag ein Duell mit vielen Scharmützeln und Unterbrechungen. Alleine das erste Drittel dauerte fast 50 Minuten. Die erste gute Möglichkeit hatten die von gut 250 Fans begleiteten Wölfe durch Hördler, den ersten Treffer aber erzielte der Gastgeber. Petrak fälschte einen Schuss unhaltbar für Deske ab - und wieder einmal durfte der VER einem Rückstand hinterherlaufen. Es war spielerisch aber nicht das Gelbe vom Ei, was die Thom-Schützlinge beim Tabellennachbarn ablieferten. Gute Chancen blieben Mangelware - allerdings auf beiden Seiten. Die Hausherren verpassten es selbst bei einem einminütigen 5:3-Überzahlspiel, die Wölfe richtig in Gefahr zu bringen und die Führung auszubauen. Gut unterhalten wurden die Zuschauer vor allem durch die ein oder andere Rangelei auf dem Eis. Unter anderem gerieten sich Moosberger und der Ex-Selber Neugebauer einmal in die Haare.

Ein optimaler Start gelang den Wölfen ins zweite Drittel. Gerade einmal 32 Sekunden waren gespielt, da zog Gare ab, und die zwei Mal noch abgefälschte Scheibe landete im Höchstadter Kasten. War das der spielerische Hallo-Wach-Effekt für die Thom-Schützlinge? Noch nicht so richtig. Das weiter sehr kampfbetont geführte Spiel blieb zunächst recht zerfahren - mit den besseren Möglichkeiten für die Mittelfranken. Die kamen einmal mehr auch zu einer 5:3-Überzahl, als Ondruschka und Hördler eine Minute gleichzeitig die Strafbank drückten. Der VER, der mit den Entscheidungen des Schiedsrichters nicht immer zufrieden war, konnte sich vor allem bei Torwart Deske bedanken, dass er nicht erneut in Rückstand geriet.

26.12.2018 - Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 1:3 - Foto: Mario Wiedel

Höchstadt Alligators - Selber Wölfe 1:3
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Und die Hausherren wurden bestraft für ihre höchst fahrlässige Chancenverwertung: Eine Minute vor der zweiten Pause durften sich auch die Wölfe einmal im Powerplay versuchen - und Ondruschka drosch nach 46 Sekunden in Überzahl die Scheibe zur Selber 2:1-Führung ins Netz.

Auch in den Schlussabschnitt starteten die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis, verpassten aber die Möglichkeit, einen dritten Treffer nachzulegen. Auf der Gegenseite war es wieder der ganz starke Deske, der eine dicke Höchstadter Möglichkeit zunichte machte. Nun war wesentlich mehr Tempo im Spiel als noch in den ersten beiden Dritteln. Und weil Höchstadt nach dem Rückstand mehr riskieren musste, kamen die Wölfe zu einigen guten Konterchancen. Es herrschte knisternde Spannung im mit knapp 1000 Zuschauern besetzten Höchstadter Eisstadion. Kommt der Gastgeber nochmals zurück - oder bringt der VER Selb den ersten Dreier dieser Saison gegen den Aufsteiger über die Zeit? Letzteres war der Fall. Die Wölfe verteidigten ihre knappe Führung mit letztem Einsatz und kamen 16 Sekunden vor der Schlusssirene durch den sehr fleißigen Gare zum 3:1.

 

 

 

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Veröffentlicht am:
26. 12. 2018
21:04 Uhr

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Veröffentlicht am:
26. 12. 2018
21:04 Uhr



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