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VER Selb

Ein Schlussstrich unter die Krise

Der Eishockey-Oberligist VER Selb kämpft, spielt und checkt wie in besten Zeiten. Er feiert gegen den DEL 2-Zwangsabsteiger SC Riessersee einen in der Höhe verdienten 4:1-Sieg.



Endlich wieder Jubel beim VER Selb: Dominik Kolb (links), der eine ganz starke Partie ablieferte, feiert hier seinen Treffer zum 4:1-Endstand für die wie entfesselnd aufspielenden Wölfe.	Foto: Mario Wiedel
Endlich wieder Jubel beim VER Selb: Dominik Kolb (links), der eine ganz starke Partie ablieferte, feiert hier seinen Treffer zum 4:1-Endstand für die wie entfesselnd aufspielenden Wölfe. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Silbermann, Müller, Kolb, Böhringer, Kremer - McDonald, McDonough, Gare, Moosberger, Gollenbeck, Lüsch, Schiener, Hördler, Klughardt.

Schiedsrichter: Müns (EHC Klostersee). - Zuschauer: 1170. - Tore: 19. Min. McDonald (McDonough, Schiener) 1:0, 32. Min. Kremer (Schiener, Hördler) 2:0, 35. Min. Östling 2:1, 38. Min. Gare 3:1, 43. Min. Kolb (Hördler, Gollenbeck; 5-4) 4:1. - Strafminuten: Selb 12, Riessersee 6 + 5 + Spieldauer für Maurer.

23.11.2018 - Selber Wölfe - SC Riessersee 4:1 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - SC Riessersee 4:1 Selb
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Selber Wölfe - SC Riessersee 4:1 Selb
Selber Wölfe - SC Riessersee 4:1 Selb

Kopf hoch, Brust raus: Was schon am Donnerstag beim Abschlusstraining auf einem Transparent über dem Fanblock stand, nahmen sich die Hausherren am Freitagabend zu Herzen. Sie kämpften, spielten und checkten wie in besten Zeiten. "Der VER ist wieder da", sangen die freudetrunkenen Anhänger nach einem auch in der Höhe verdienten Sieg, nach dem die Wölfe endlich einen Schlussstrich unter die Krise ziehen wollen. "Mit ist ein Stein vom Herzen gefallen", sagte Trainer Henry Thom nach den wohl besten 60 Minuten seiner Mannschaft in dieser Saison. "Ich bin vor allem für meine Jungs glücklich. Sie sind endlich für die harte Arbeit belohnt worden."

Der DEL-Spielplan hatte es etwas günstig gemeint mit den Wölfen. Weil Red Bull München am Freitag selbst im Einsatz war und zudem personelle Probleme hat, musste sich der SC Riessersee als Oberliga-Filiale des deutschen Meisters mit vier Spielern aus München begnügen. Der VER Selb musste auf den angeschlagenen Geigenmüller verzichten. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo vor. Die erste Möglichkeit hatten die Gäste. Nach einem schlechten Selber Wechsel stand Müller plötzlich alleine vor Torwart Deske, der sein Team aber vor einem frühen Rückstand bewahrte. Auf der Gegenseite war Torwart Fießinger gegen Schiener und Hördler zwei Mal zur Stelle.

Die Wölfe zeigten eine gute Körpersprache. Der Ärger der vergangenen Wochen war den Spielern förmlich aus den Gesichtern abzulesen. Sie zeigten großen Einsatz, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und fuhren - allen voran Moosberger - einige saubere Checks. Der Funke sprang schnell auch vom Eis auf die Ränge über. Allerdings schlich sich auch der ein oder andere Fehler im Aufbauspiel ein, was den blitzschnell umschaltenden Gästen einige sehr gute Möglichkeiten bescherten. Was aber auch aufs Tor kam, Deske hatte immer den Schläger oder seinen Körper dazwischen. Zwei dicke Möglichkeiten für die Wölfe gab es ausgerechnet in Unterzahl. Zunächst zog Kolb knapp daneben, dann scheiterte McDonough an Fießinger. Selbst in Überzahl kamen die Wölfe nach 17 Minuten. Und gerade als die Strafe für Riessersee abgelaufen war, schlug McDonald zu. Endlich wieder einmal eine Führung für den VER Selb. Die geriet 24 Sekunden vor der ersten Sirene in Gefahr, Kolb störte den durchgebrochenen Naenfeldt aber noch entscheidend. Allerdings auf Kosten einer Strafzeit.

Die zwei Minuten in Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels brachten die Wölfe gut von der Uhr. Nach 25 Minuten hatte Lüsch dann das 2:0 auf dem Schläger, setzte die Scheibe alleine vor Fießinger aber über das Tor. Die Hausherren, die nach 28 Minuten erneut ein Powerplay der Gäste schadlos überstanden, setzten weiter jedem Puck nach und zwangen die von der Wölfe-Power wohl etwas überraschten Oberbayern schon in deren Drittel zu Fehlern. Nach einer dicken Möglichkeit für McDonald, der noch am Gäste-Keeper scheiterte, war es nach 32 Minuten soweit mit dem verdienten zweiten Treffer. Über Schiener, Hördler und einem kleinen Umweg kam die Scheibe zu Kremer, der das halbleere Tor vor sich hatte und entschlossen abschloss.

Die Wölfe ließen sich auch vom Anschlusstreffer der Werdenfelser - Östling traf aus halbrechter Position in den linken Winkel - nicht verrückt machen. Im Gegenteil: Die Kombinationsmaschine des VER kam jetzt so richtig ins Rollen. Nach einem herrlichen Angriff über Schiener, Hördler und Klughardt fehlten nur Zentimeter zum 3:1. Das gelang schließlich Gare, der die gesamte Abwehr samt Torwart Fießinger vernaschte. McDonough und Moosberger hatten zwei weitere ganz dicke Chancen auf dem Schläger. Der Spielstand schmeichelte jetzt den Gäste, die unmittelbar vor der zweiten Pause auch noch dezimiert wurden. Routinier Maurer musste nach einem Foul an Gollenbeck zum duschen.

Die Wölfe, die mit viel Applaus in die zweite Pause verabschiedet wurden, starteten also mit einem fünfminütigem Überzahlspiel in den Schlussabschnitt - und legten den vierten Treffer nach. Nach gutem Einsatz von Gollenbeck hämmerte Kolb die Scheibe förmlich ins Netz. Die Fans waren nun aus dem Häuschen, die Verantwortlichen ballten die Fäuste. Es war Erleichterung pur zu spüren und zu sehen nach den zurückliegenden, schweren Wochen. Zwar kam Riessersee noch einmal stärker auf, und auch Schiedsrichter Müns wollte mit seinen Entscheidungen scheinbar noch etwas Spannung, die Wölfe brachten die Führung aber mit leidenschaftlichem Kampf über die Zeit. "Dieser Sieg war unheimlich wichtig", strahlte zweiter Vorsitzender Thomas Manzei über das ganze Gesicht. Jetzt muss der VER am Sonntag in Höchstadt nachlegen. Dann sieht die Selber Eishockey-Welt gleich wieder freundlicher aus. Andreas Pöhner

VER Selb -

SC Riessersee

 

4:1

 

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Veröffentlicht am:
23. 11. 2018
23:00 Uhr

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