Lade Login-Box.
Topthemen: Bilder vom Wochenende30 Jahre GrenzöffnungBlitzerwarnerVER Selb

VER Selb

Ein Tiefschlaf mit fatalen Folgen

Der VER Selb führt in Memmingen zu Beginn des Schlussdrittels. Dann gerät der hochfränkische Eishockey-Oberligist auf die Verliererstraße. Henry Thom findet klare Worte.



Dem Gegner einen Schritt voraus: Christoph Kabitzky (rechts) behauptet in dieser Situation die Scheibe. In Memmingen erzielte der VER-Angreifer das zwischenzeitliche 2:1 für die Selber. Foto: Mario Wiedel
Dem Gegner einen Schritt voraus: Christoph Kabitzky (rechts) behauptet in dieser Situation die Scheibe. In Memmingen erzielte der VER-Angreifer das zwischenzeitliche 2:1 für die Selber. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Bätge) - Ondruschka, Müller, Bär, Nijenhuis, Böhringer, Silbermann - Schmidt, McDonald, Graaskamp, Gelke, Kabitzky, Klughardt, Hirschberger, Schiener, T. Zimmermann.

Schiedsrichter: Oswald. - Zuschauer: 1139. - Tore: 2. Min. Graaskamp (Müller, Kabitzky) 0:1, 20. Min. Voit (Pfalzer, Snetsinger; 5-4) 1:1, 21. Min. Kabitzky (Bär, Müller) 1:2, 33. Min. Voit (Pfalzer, Snetsinger) 2:2, 39. Min. Graaskamp (Kabitzky, Müller) 2:3, 41. Min. Pfalzer (Snetsinger, Böhm) 3:3, 45. Min. Voit (Snetsinger, Länger) 4:3, 52. Min. Länger (Pfalzer, Voit) 5:3, 56. Min. Schmidt (McDonald, Nijenhuis; 5-4) 5:4. - Strafminuten: Memmingen 2, Selb 6.

Unnötig - so lässt sich die Niederlage beschreiben, die der VER Selb am Sonntag beim ECDC Memmingen kassierte. Mit 4:5 hatte das Team von Trainer Henry Thom das Nachsehen. Warum? Weil sich die Wölfe zu Beginn des Schlussdrittels eine Tiefschlaf-Phase erlaubten. Das nutzten die Indians gnadenlos aus.

13.10.2019 - ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe
ECDC Memmingen Indians - Selber Wölfe

Für Selb war es die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen in Serie. Nach dem Spiel fand VER-Coach Henry Thom beim Radiosender Euroherz klare Worte: "Für mich war das unsere eigene Dummheit. Das ist sehr ärgerlich, weil wir über weite Strecken ordentlich gespielt haben."

Schwere Beine? Die könnte man ja nach einer Busfahrt von Selb nach Memmingen vermuten. Der VER hatte diese aber nicht. Es dauerte nicht mal zwei Minuten, da führten die Gäste bereits mit 1:0. Graaskamp narrte die gesamte Indians-Verteidigung und durfte jubeln. Auch Torhüter Vollmer ließ er aussteigen.

Das war so etwas wie ein Weckruf für Memmingen. In der Folge hatten nämlich die Allgäuer die größeren Spielanteile. Wölfe-Schlussmann Deske hatte alle Hände voll zu tun, der ECDC belagerte geradezu das Selber Tor - zunächst ohne Erfolg. Die Entlastungsangriffe der Hochfranken, die ohne den erkrankten Stürmer Gare antreten mussten, waren dagegen selten. Der VER musste sich etwas einfallen lassen. Zunächst einmal blieb es aber bei der Memminger Dominanz - und das spiegelte sich dann auch im Ergebnis wider: Voit hatte ein bisschen zu viel Platz und stellte auf 1:1. Da war auch Deske machtlos.

Einfach hatten es die Wölfe nicht - und trotzdem gingen die Gäste im zweiten Drittel schnell wieder in Front. Kabitzky umkurvte die Memminger wie Slalomstangen - 2:1 für den VER. Sollte das diesmal Rückenwind geben, um die Partie etwas besser zu kontrollieren? Ja. Im weiteren Verlauf schafften es die Selber nämlich wesentlich häufiger, den ECDC vom eigenen Tor fernzuhalten. McDonald hatte gegen Mitte des zweiten Abschnitts sogar die Riesenchance aufs 3:1. Allein steuerte er auf Vollmer zu, der diese Gelegenheit klasse vereitelte. Und das sollte sich rächen! Quasi aus dem Nichts glich der sehr auffällige Voit für die Memminger erneut aus. Da ließen sich die Wölfe auskontern. Aber: Sie hatten vor der zweiten Drittelpause noch eine Antwort parat: Nach einer etwas unübersichtlichen Situation zappelte die Scheibe plötzlich im Netz. Rätselraten um den Torschützen - Graaskamp war es wohl.

Mit einer knappen 3:2-Führung gingen die Selber also ins Schlussdrittel. Diese Führung war schnell futsch. Nach nur 13 Sekunden klärten die Wölfe in der Defensive nicht konsequent genug. Nutznießer: Memmingens Pfalzer. 3:3. Es kam noch dicker für den VER: In der 45. Minute zog Voit einfach mal ab. Tor. Da sah Deske nicht gut aus. Plötzlich mussten die Wölfe einem Rückstand hinterherlaufen - und sie brauchten eine Weile, um sich damit anzufreunden. Mit Schmidts Anschlusstor (56.) kam die Hoffnung der Wölfe zurück, Selb packte nun die Brechstange aus - ohne Erfolg. So blieb es letztlich beim 4:5 aus VER-Sicht. red

ECDC Memmingen -

VER Selb

 

5:4

 

Autor

Redaktion
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
13. 10. 2019
21:20 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Bären Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten Niederlagen und Schlappen Ver Selb e.V. Wölfe Ärger
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Nur schwer zu bremsen war der Rosenheimer Neuzugang Tadas Kumeliauskas (links), dem sich hier mit Charley Graaskamp und Dominik Kolb (rechts) gleich zwei Selber entgegenstemmen.	Foto: Mario Wiedel

15.11.2019

Bei den Wölfen klemmt es

Der VER Selb muss sich in der Eishockey-Oberliga den starken Starbulls Rosenheim geschlagen geben. Die Oberbayern lassen sich auch von einem 0:2-Rückstand nicht schocken. » mehr

VER-Stürmer Kevin Turner fälscht hier die Scheibe vor Weidens Torwart Jonas Neffin ab, allerdings ohne Erfolg. Rechts beobachtet Ralf Herbst die Szene.

08.11.2019

Die Selber Siegesserie reißt

Die ersatzgeschwächten Wölfe müssen sich in Weiden geschlagen geben und verpassen den Sprung an die Spitze. Ein VER-Spieler kommt bei der Hinfahrt nur bis Mitterteich. » mehr

Für Wölfe-Topscorer Ian McDonald lief der Saisonauftakt in Füssen und gegen Deggendorf noch etwas unrund. Die Selber Anhänger hoffen, dass der Kanadier schon heute gegen Riessersee zu seiner Treffsicherheit zurückfindet.	Foto: Mario Wiedel

01.10.2019

Schon wieder DEL-Alarm in Selb

Die Wölfe erwarten in der Eishockey-Oberliga heute Abend den SC Riessersee. Der profitiert von einer Kooperation mit Red Bull München und will zurück in die zweite Liga. » mehr

VER-Stürmer Lanny Gare (rechts) hilft in der Defensive gegen Lukas Gohlke aus; im Hintergrund positioniert sich der lange nicht zu überwindende Selber Torwart Niklas Deske.

27.10.2019

Die Wölfe stürmen auf Platz zwei

Auch der EC Peiting kann den VER nicht stoppen auf dem Weg nach oben in der Eishockey-Oberliga. Die Selber gewinnen vor gut 1500 Fans das siebte der vergangenen acht Spiele. » mehr

Landon Gare (vorn) stand in der Schlussphase der Partie in Rosenheim im Mittelpunkt. Er erzielte das 6:5 - und damit die erneute Selber Führung. Foto: Mario Wiedel

04.10.2019

Die verrückte 59. Minute

Der VER Selb sieht in der Eishockey-Oberliga bis zwei Minuten vor Schluss wie der Verlierer aus. Doch dann drehen die Wölfe die Partie noch. » mehr

Spaßvogel Lanny Gare (zweiter von links) nahm die Moderation kurzzeitig selbst in die Hand. Hier bittet er Richard Gelke (Zweiter von rechts) zum Interview. Interessierte Zuhörer sind (von links) Ian McDonald, Kenny Turner, Dennis Schiener und Maximilian Hirschberger.	Foto: Mario Wiedel

16.09.2019

Der VER hofft auf viele Eishockey-Feste

Die neue Mannschaft der Wölfe hat sich am Samstag offiziell ihren Fans vorgestellt. Die Stimmung ist locker, die Zuversicht auf eine erfolgreiche Saison spürbar. Die Neuzugänge fühlen sich bereits bestens integriert. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Die Turbine leuchtet in Kulmbach Kulmbach

Kulmbacher Turbinenhaus | 16.11.2019 Kulmbach
» 17 Bilder ansehen

Susis Blaulichtparty Weißenstadt

Susis Blaulichtparty | 16.11.2019 Weißenstadt
» 47 Bilder ansehen

SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 Garmisch-Partenkirchen

SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 | 17.11.2019 Garmisch-Partenkirchen
» 29 Bilder ansehen

Autor

Redaktion

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
13. 10. 2019
21:20 Uhr



^