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VER Selb

Ein US-Boy lässt die Wölfe jubeln

Der VER Selb feiert in der Oberliga-Meisterrunde den dritten Sieg im dritten Spiel. Das entscheidende Tor in Lindau geht auf das Konto eines Neuzugangs.



Der erst Anfang Januar nach Selb gewechselte Charley Graaskamp (rechts) freut sich über seinen Treffer zum 2:1-Sieg der Wölfe in Lindau.	Foto: Mario Wiedel
Der erst Anfang Januar nach Selb gewechselte Charley Graaskamp (rechts) freut sich über seinen Treffer zum 2:1-Sieg der Wölfe in Lindau. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Silbermann, Müller, Kolb, Kremer, Böhringer - Gollenbeck, McDonald, Gare, Moosberger, Graaskamp, Lüsch, Zimmermann, Hördler, Schiener.

Schiedsrichter: Lajoie (Erlangen). - Zuschauer: 677. - Tore: 17. Min. Gare (McDonald, Gollenbeck) 0:1, 31. Min. Stanley (Farny; 5-4) 1:1, 46. Min. Graaskamp (Müller, Deske; 5-4) 1:2. - Strafminuten: Lindau 8, Selb 8.

Der VER Selb scheint so langsam richtig in Fahrt zu kommen - zumindest, was die Ergebnisse anbelangt. In Lindau feierten die Wölfe am Sonntag den dritten Sieg der Meisterrunde. Sie reisten bereits mit der Empfehlung von zehn Erfolgen aus den vergangenen 13 Spielen an den Bodensee. Und weil am Freitag beim 5:2-Sieg gegen Memmingen auch die zweite und dritte Reihe mit den Neuzugängen Graaskamp und Zimmermann kräftig Selbstvertrauen tanken konnte, und weil auch der zuletzt gesperrte Kolb wieder ins Team rückte, durften die Wölfe die weite Reise durchaus optimistisch antreten. Den Schlüssel zum Sieg sah Trainer Henry Thom nach dem Spiel in der guten Leistung im eigenen Drittel. "Wir haben die Scheibe immer gut rausgebracht und die Schüsse geblockt. Die Jungs haben einen super Job gemacht." Und diese gute Defensivarbeit habe bereits bei den Stürmern begonnen.

20.01.2019 - EV Lindau Islanders - Selber Wölfe 1:2 - Foto: Mario Wiedel

EV Lindau Islanders - Selber Wölfe 1:2
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Die Hausherren, die mit den beiden Schweden Viktor Lennartsson und Frederik Widén ihre Kontingentstellen neu besetzt haben, wollten mit einem Heimsieg dem Tabellenachten Höchstadter EC und damit einem Playoff-Platz wieder ein Stück näher kommen. Den besseren Start aber erwischte der VER. Die Truppe von Henry Thom war sofort hellwach, spielte gefällig nach vorne und hielt Lindau geschickt weit weg vom eigenen Tor. Auch beim ersten Unterzahlspiel - Graaskamp musste nach elf Minuten die Strafbank drücken -, ließen die Wölfe nichts anbrennen. Die blieben in der Folge die tonangebende Mannschaft und kamen nach 17 Minuten zum ersten Treffer. Im Powerplay wollte es zwar noch nicht klappen, aber kaum kam der Lindauer Farny von der Strafbank zurück, traf Gare zum 1:0 für Selb. Die verdiente Führung geriet im ersten Drittel noch einmal in Gefahr, als Kolb und Kremer in die Kühlbox mussten, aber der sehr aufmerksame Torwart Deske und seine Vorderleute hatten auch in Unterzahl alles im Griff.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Wölfe wieder in den Genuss, mit einem Spieler mehr auf dem Eis zu agieren. Allerdings ohne Erfolg. Weil sich der VER auf der Führung ein bisschen ausruhte und auch dem Gastgeber nichts Zwingendes einfiel, plätscherte die Partie etwas dahin in der bitterkalten Eissportarena direkt neben dem Bodensee. Das änderte sich erst nach einer halben Stunde wieder. Die Wölfe gerieten wieder in Unterzahl, und dieses Mal nutzte Lindaus Spielertrainer Stanley die Möglichkeit zum Ausgleich. Da nutzten auch alle Proteste der Selber nichts, die ein Schlittschuhtor gesehen hatten - es stand ein 1:1 an der Anzeigetafel. Glück hatten die Wölfe dafür kurz vor der zweiten Pause, als ein Schuss von Laux an den Pfosten knallte.

Vermutlich hat Trainer Thom seine Schützlinge in der zweiten Pause wieder etwas wachgerüttelt. Jedenfalls gingen die in der Defensive ohnehin gut stehenden Wölfe auch offensiv wieder etwas zielstrebiger zu Werke. Und nach einem Pfostenschuss von Müller klappte es im Powerplay mit der erneuten Selber Führung. Der neue US-Boy Charley Graaskamp setzte sich sieben Sekunden vor Ablauf der Lindauer Strafe herrlich durch und durfte sich über sein Premierentor für den VER freuen. "Schön, dass er sich mit diesem Tor belohnt hat", freute sich auch Henry Thom mit dem Neuzugang. "Er macht seine Sache auch im eigenen Drittel gut und reißt das Spiel an sich", urteilt der Trainer über den 22-Jährigen, der erst Anfang Januar aus Nordamerika nach Selb gekommen ist.

Jetzt waren die so wichtigen drei Punkte wieder ganz nahe für die Wölfe. Aber noch war auch eine knappe Viertelstunde zu spielen. Und nun verstärkten natürlich auch die Hausherren wieder ihre Angriffsbemühungen. Eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich hatte nach 50 Minuten Lennartsson, der sich schön durchsetzte gegen zwei Selber Verteidiger, aber an Deske scheiterte. Die Hausherren versuchten in den letzten Minuten noch einnal alles, um sich wenigstens in die Verlängerung zu retten. Aber gegen die hervorragend organisierte VER-Defensive gab es kaum ein Durchkommen. Und wenn, gab es da ja auch noch Torwart Deske.

So wichtig die drei Punkte auch waren: Henry Thom richtete seine Blicke nach dem Spiel gleich wieder voraus. "Wir dürfen uns nicht auf diesem Sieg ausruhen. Ab Dienstag bereiten wir uns auf das nächste Wochenende vor." Am Freitag reisen die Wölfe zu den Starbulls Rosenheim, am Sonntag gastiert der ERC Sonthofen in Selb. red

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Veröffentlicht am:
20. 01. 2019
20:54 Uhr

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20. 01. 2019
20:54 Uhr



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