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VER Selb

Erhobenen Hauptes in die Sommerpause

Der VER Selb wehrt sich in Tilburg noch einmal nach Kräften gegen das Playoff-Aus. Doch er scheitert an der Cleverness der Niederländer und der eigenen Chancenverwertung.



Das zwischenzeitliche 2:0 für die Tilburg Trappers: Mickey Bastings (links) setzt entschlossen nach, die Selber Carl Zimmermann, Torwart Niklas Deske und Noah Nijenhuis (rechts) kommen zu spät. Mehr Bilder vom Playoff-Viertelfinale unter www.frankenpost.de. Foto: Mario Wiedel
Das zwischenzeitliche 2:0 für die Tilburg Trappers: Mickey Bastings (links) setzt entschlossen nach, die Selber Carl Zimmermann, Torwart Niklas Deske und Noah Nijenhuis (rechts) kommen zu spät. Mehr Bilder vom Playoff-Viertelfinale unter www.frankenpost.de. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Bätge) - Ondruschka, Nijenhuis, Müller, Kolb, Böhringer, Kremer, Silbermann - McDonald, Gollenbeck, Gare, Graaskamp, Hördler, Geigenmüller, Schiener, Zimmermann, Fink, Klughardt.

Schiedsrichter: Naust (Iserlohn). - Zuschauer: 2350. - Tore: 8. Min. Nagtzaam 1:0, 12. Min. Bastings 2:0, 12. Min. Gare (McDonald, Ondruschka) 2:1, 15. Min. Stempher (5-3) 3:1, 21. Min. M. Bruijsten 4:1, 22. Min. McDonald 4:2, 26. Min. Hermens 5:2, 46. Min. Schiener (Müller) 5:3, 58. Min. Martens 6:3. - Strafminuten: Tilburg 12 + 5 + Spieldauer Montgomery, Selb 10.

02.04.2019 - Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 - Foto: Mario Wiedel

Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
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Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
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Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
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Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
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Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
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Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
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Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg
Tilburg Trappers - Selber Wölfe 6:3 Tilburg

Die Spielzeit 2018/2019 ist für den VER Selb am Dienstagabend im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga zu Ende gegangen. Begleitet von knapp 50 mitgereister Fans, die die lange Anfahrt in die Niederlande unter der Woche nicht gescheut haben. verloren die Wölfe auch das dritte Spiel der Serie mit 3:6 und müssen in die Sommerpause. Die Thom-Schützlinge dürfen sich aber erhobenen Hauptes in den Urlaub verabschieden. Sie haben dem Serienmeister aus Tilburg über drei Spiele einen harten Kampf geliefert, scheiterten aber letztlich an der Cleverness und Abgebrühtheit der Trappers - und in allen drei Begegnungen auch an der eigenen Chancenverwertung.

Das dürfte wohl auch der einzige Vorwurf sein, den Trainer Henry Thom seiner Mannschaft machen konnte. "Ich muss den Hut ziehen vor meinem Team", sagte der VER-Coach nach dem Spiel bei der Euroherz-Eiszeit. "Aber auch vor Tilburg. Das Weiterkommen ist schon verdient. Sie waren einen Tick abgeklärter", zeigte sich Thom als fairer Verlierer.

Siegen oder fliegen: Der VER Selb wusste um seine letzte Chance, den Urlaub noch ein paar Tage hinauszuzögern - und begann durchaus forsch. Die ohne Moosberger (gesperrt) und Lüsch (Gehirnerschütterung) angetretenen Wölfe gerieten zwar früh in Unterzahl, hatten durch McDonald aber eine richtig gute Breakmöglichkeit. Endstation war, wie schon so oft in den vergangenen beiden Spielen, bei Tilburgs starkem Torwart Meierdres. Die Selber standen defensiv gut, ohne sich zu verstecken. Sie nutzten jede Möglichkeit, schnell nach vorne zu spielen. Ein Missverständnis hätte nach fünf Minuten in eigener Überzahl aber fast zum Rückstand geführt. Bruijsten luchste Torwart Deske hinter dem Tor die Scheibe ab und bediente Nagtzaam, der den Schuss aber zu hoch ansetzte. Im Gegenzug scheiterte Gare an Meierdres.

Mit ihrer zweiten guten Möglichkeit gingen die Hausherren nach acht Minuten in Führung. Vogelaar durfte ungestört durch die Wölfe-Abwehr spazieren, spielte quer auf Nagtzaam, und der hatte keine Probleme mehr zu vollenden. Als Bastings vier Minuten später die Scheibe zum 2:0 hinter die Linie arbeitete, schwante den Selber Anhängern, die das Spiel im Internet oder am Radio verfolgten, schon Böses. Doch die Wölfe-Cracks waren noch lange nicht in Urlaubsstimmung und schlugen nur 49 Sekunden später selbst zu. Gare fälschte einen Ondruschka-Schuss zunächst ab und verwandelte den Nachschuss zum 2:1. Die Freude währte aber nicht sehr lange. In der 13. Minuten mussten mit Graaskamp und Kolb gleich zwei Selber die Strafbank drücken - und diese Möglichkeit ließen sich die Trappers nicht entgehen. 42 Sekunden vor der ersten Pause verhinderte Deske gegen die nun tonangebenden Niederländer mit einem starken Save gegen van Oorschot noch den vierten Gegentreffer. Im Mittelabschnitt war noch keine Minute gespielt, da stand dann aber doch das 4:1 an der Anzeigetafel. Geigenmüller verfolgte De Bonth nur halbherzig, der Trappers-Stürmer umkurvte das Tor und überwand Deske mit einem Bauerntrick. Nur 13 Sekunden später schlugen die Wölfe aber wieder zurück. McDonald fuhr alleine auf Meierdres zu und behielt die Nerven. Der VER setzte sich in der Folge einige Zeit im Tilburger Drittel fest, drängte auf den Anschluss, war dadurch aber zwangsläufig in der Defensive etwas anfälliger. Und das nutzte De Bonth nach 26 Minuten eiskalt zum 5:2 aus.

Aber noch immer gab sich Selb nicht geschlagen, bewies Moral und kam nach 34 Minuten im Powerplay zu einer dicken Möglichkeit durch Gare, der nach McDonalds Querpass über die Scheibe drosch. Die Wölfe blieben weiter in Überzahl, weil Montgomery einen Kniecheck gegen Graaskamp ansetzte und gleich duschen durfte. Doch was die Selber mit einem und zeitweise sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis für dicke Möglichkeiten ausließen, war kläglich. Es ging schon kaum mehr auf die berühmte Kuhhaut. Fast 15 Minuten Überzahl blieben ungenutzt im zweiten Drittel.

Auch im Schlussabschnitt versuchten die Wölfe weiter alles - und wurden nach 46 Minuten endlich belohnt. Schiener zog fast von der blauen Linie ab, und der gar nicht so scharfe Schuss schien Meierdres im Trappers-Tor richtig überrascht zu haben. Den alten Abstand hätte De Hoindt vier Minuten später wieder herstellen können, scheiterte mit einem Penalty aber an Deske. Die Selber drängten noch einmal, aber so richtig daran glauben, die Partie noch zu drehen, konnten sie wohl selbst nicht. Alles klar machte 126 Sekunden vor dem Ende dann Hermens. Doch der Respekt der Tilburger war den Wölfen gewiss. "Es war eine harte Serie für uns", sagte der von seinen Mitspielern und den Trappers-Fans nach dem Spiel besonders gefeierte Torwart Ian Meierdres. Andreas Pöhner

Tilburg Trappers -

VER Selb

 

6:3

 

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Veröffentlicht am:
02. 04. 2019
22:44 Uhr

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02. 04. 2019
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