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VER Selb

Erst lahme Ente, dann sexy Sportflitzer

Eishockey-Oberligist VER Selb erwischt gegen Memmingen einen Stotterstart. Dann aber legt er so richtig los und siegt klar. Der Neue taut im Mitteldrittel auf.



Charley Graaskamp (rechts) erkämpft sich die Scheibe vor dem Memminger Antti-Jussi Miettinen. Foto: Mario Wied el
Charley Graaskamp (rechts) erkämpft sich die Scheibe vor dem Memminger Antti-Jussi Miettinen. Foto: Mario Wied el  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Müller, Kremer, Böhringer, Silbermann, Gimmel - McDonald, Gare, Gollenbeck, Moosberger, Lüsch, Graaskamp, Zimmermann, Schiener, Hördler, Worotnikow.

Schiedsrichter: Harrer. - Zuschauer: 1176. - Tore: 22. Min. Lüsch (Graaskamp, Moosberger) 1:0, 26. Min. Schiener (Hördler) 2:0, 36. Min. Schiener (Zimmermann, Müller) 3:0, 39. Min. Zimmermann (Schiener, Lüsch) 4:0, 47. Min. Beck (Pokovic, Mudryk) 4:1, 49. Min. Miettinen (Nix, Mudryk) 4:2, 54. Min. Moosberger (Lüsch, Müller) 5:2. - Strafminuten: Selb 12, Memmingen 6.

18.01.2019 - Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2
Selber Wölfe - ECDC Memmingen Indians 5:2

Beständigkeit - bereits am Donnerstag war das für Henry Thom ein großes Wort. Der Trainer des Eishockey-Oberligisten VER Selb blickte auf die vergangenen Wochen seiner Mannschaft zurück. Er durfte feststellen: Neun der letzten zwölf Spiele gewannen seine Wölfe. Und am Freitagabend sollte mit der positiven Entwicklung noch nicht Schluss sein. Zu Gast war der ECDC Memmingen - es sollte ein richtungsweisendes Spiel in der Meisterrunde sein. Ein Spiel, mit dem die Selber ihre Aufholjagd fortsetzen und in der Tabelle weiter nach oben schauen. Dazu musste ein Sieg her - und das verinnerlichten offenbar auch die VER-Akteure. Nach mehr als holprigem Start siegten sie dank eines bärenstarken zweiten Abschnitts mit 5:2. Damit verkürzen die Selber in der Tabelle den Rückstand auf Memmingen.

"Je später wir uns in der Saison befinden, desto taktischer werden die Spiele", sagte VER-Coach Henry Thom zum verhaltenen Start seiner Mannschaft. Er betonte aber auch: "Im zweiten Drittel waren wir extrem gut und extrem zweikampfstark, daher gehen die drei Punkte aus meiner Sicht voll in Ordnung." Memmingen-Coach Sergej Waßmiller haderte logischerweise mit dem mittleren Abschnitt: "Da wurde es hektisch und wir haben den Faden verloren. Ansonsten haben wir eigentlich gut gekämpft."

Im ersten Drittel waren beide Mannschaften vor allem auf eines bedacht: Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit! Nennenswerte Offensivaktionen gab es kaum zu bestaunen. Weder der VER noch der ECDC trauten sich wirklich etwas zu - sie warteten lieber erst einmal ab. So war es ganz, ganz schwere Kost für die Zuschauer in der Netzsch-Arena. Und wurde es mal ansatzweise gefährlich, so waren die sicher wirkenden Torhüter Deske (Selb) und Vollmer (Memmingen) auf dem Posten.

Die Gäste hatten im ersten Abschnitt leichte Vorteile, sie wirkten einen Tick entschlossener als die zaghaften Wölfe. Wobei das 0:0, mit dem es in die Kabine ging, das logischste aller Ergebnisse war. Denn auch von den Allgäuern kam einfach zu wenig. Im zweiten Abschnitt mussten beide Teams mindestens eine Schippe drauflegen. Das galt übrigens auch für VER-Neuzugang Zimmermann, der bei seinem Debüt zunächst relativ blass blieb.

Dieser Zimmermann taute im Mitteldrittel aber auf - wie auch seine Teamkollegen. Plötzlich dominierten die Hausherren das Spiel nach Belieben. In den ersten 20 Minuten glichen die Selber einer lahmen Ente, im zweiten Durchgang einem sexy Sportflitzer. Gleich vier Treffer schenkten die Gastgeber dem ECDC ein. Dieser war in dieser Phase völlig überfordert. Bei den Hochfranken dagegen lief die Scheibe nun schnell, das Spiel war auf einmal schnörkellos und zielstrebig. Zimmermann lieferte dabei nicht nur eine Vorlage, ein Tor erzielte er auch selbst. Ebenso auffällig: Schiener. Der Stürmer, der seit Urzeiten für den VER aufläuft, trug sich zwei Mal in die Torschützenliste ein. Dabei stand er jeweils goldrichtig. En Torreigen eingeleitet hatte in der 22. Minute Lüsch, der Vollmer mit einem frechen Rückhand-Schlenzer überraschte.

Beim Stand von 4:0 ging es in den Schlussabschnitt. Keine Frage, dieses Duell war entschieden. In der Netzsch-Arena war niemand mehr anzutreffen, der den Allgäuern ein Comeback zutraute. Zu selbstsicher traten die Wölfe im zweiten Drittel auf. Diese Selbstsicherheit war ab der 47. Minute erst einmal weg. Innerhalb kurzer Zeit kamen die Indians zu zwei Treffern. "Wir wurden da nochmal ein bisschen nervös", musste Thom feststellen. Auszeit VER. Der Wölfe-Trainer wollte seine Spieler wachrütteln. Das gelang einigermaßen. Selb fing sich wieder - und in der 54. Minute machte dann Moosberger nach einem blitzsauberen Konter alles klar. Es war ein verdienter 5:2-Heimsieg der Gastgeber.

Für die Wölfe steht am morgigen Sonntag eine weite Fahrt auf dem Programm: Um 18 Uhr gastieren sie bei Bodensee-Klub EV Lindau. "Natürlich hoffen wir auf ein Sechs-Punkte-Wochenende. Einfach wird es aber nicht", sagte Thom am Freitagabend. Erst am vergangenen Sonntag gab hatte dieses Duell gegeben - und das war letztlich umkämpft. Mit 3:2 nach Penaltyschießen hatte der VER das bessere Ende für sich. Thom wäre es recht, diesmal nicht ganz so sehr zittern zu müssen.

Hannes Huttinger

VER Selb -

ECDC Memmingen

 

5:2

 

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
18. 01. 2019
22:56 Uhr

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18. 01. 2019
22:56 Uhr



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