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VER Selb

Es klappt auch auswärts wieder

Der VER Selb übernimmt in der Eishockey-Oberliga nach dem Sieg in Sonthofen den fünften Platz. Das Spiel im Allgäu ist aber eine zähe Angelegenheit.



Der Selber Verteidiger Dominik Kolb (links) behauptet sich im Zweikampf mit Marc Sill. Mehr Bilder vom Spiel der Wölfe in Sonthofen unter www.frankenpost.de	Foto: Mario Wiedel
Der Selber Verteidiger Dominik Kolb (links) behauptet sich im Zweikampf mit Marc Sill. Mehr Bilder vom Spiel der Wölfe in Sonthofen unter www.frankenpost.de Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - McDonald, Gollenbeck, Moosberger, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Schiener, Zimmermann, Lüsch.

Die Lage im Norden

In der Oberliga Nord stehen mit 112 Punkten aus 45 Spielen die Tilburg Trappers bereits zum vierten Mal in Folge als Meister fest. Um Platz zwei streiten sich die Hannover Scorpions (99 Punkte) und die Hannover Indians (97), die aber schon zwei Spiele mehr ausgetragen haben. Eng geht es auch zu im Kampf um die Plätze vier bis sechs: Hier liegen die Saale Bulls Halle (82), der Herner EV (79) und Essen (77) noch im Rennen.

 

Schiedsrichter: Paule (Kaufbeuren). - Zuschauer: 440. - Tore: 14. Min. Rau (Maaßen) 1:0, 18. Min. Graaskamp (Geigenmüller, Hördler) 1:1, 29. Min. Nijenhuis (Gollenbeck, McDonald) 1:2, 37. Min. Kames (Guth; 5-4) 2:2, 38. Min. McDonald (Graaskamp) 2:3, 39. Min. Geigenmüller (Hördler, Graaskamp) 2:4, 51. Min. Lüsch (Deske; 4-5) 2:5, 58. Min. Maaßen 3:5, 60. Min. Kolb (Deske, Hördler; eng) 3:6. - Strafminuten: Sonthofen 4, Selb 6.

 

Nach dem 4:0 am Freitagabend gegen Rosenheim legten die Wölfe am Sonntag beim Schlusslicht der Meisterrunde mit drei Punkten nach im Zweikampf mit Memmingen um Tabellenplatz fünf, der in der ersten Playoff-Runde mit Halle, Essen oder Herne eine vermeintlich angenehmere Aufgabe bringt als Rang sechs. Dann ginge es gegen einen der beiden Clubs aus Hannover. Allerdings galt es für die VER-Cracks, das alles erst einmal auszublenden und die volle Konzentration auf den ERC Sonthofen zu richten. Die Allgäuer hatten zuletzt zwar neun Niederlagen am Stück kassiert, waren in der Vergangenheit aber schon oft ein Gegner, an dem sich die Wölfe die Zähne ausgebissen haben. Am Sonntag aber nicht. Nach eine über weite Strecken eher zäher Angelegenheit sicherten sich die Wölfe mit einem am Ende deutlichen 6:3-Erfolg die Punkte und tauschten mit Memmingen die Plätze.

Die Marschroute der vom Ex-Selber Martin Sekera trainierten Hausherren war klar: sich vor heimischer Kulisse ordentlich zu verkaufen. Und das taten sie durchaus gegen ein Selber Team, das neben Klughardt und Müller auch weiter auf den erkrankten Lanny Gare verzichten musste. Was in Sonthofen etwas schwerer wog als noch am Freitag. Da hatte Gare-Vertreter in Reihe eins, Achim Moosberger, die Wölfe schon nach 16 Sekunden in Führung geschossen.

24.02.2019 - ERC Bulls Sonthofen - Selber Wölfe 3:6 - Foto: Mario Wiedel

ERC Bulls Sonthofen - Selber Wölfe 3:6
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Am Sonntag gingen es die Thom-Schützlinge eher ruhig an. Torchancen in den ersten Minuten waren Mangelware. Gerade, als die Wölfe etwas zwingender agierten und zu ersten Abschlüssen kamen, schlug der Gastgeber in Person von Daniel Rau zu. Wieder einmal gerieten die Selber also auswärts in Rückstand. Anders aber als in den vergangenen Wochen fanden sie am Sonntag eine passende Antwort: Graaskamp traf vier Minuten nach der Führung der Allgäuer mit einem trockenen Schuss zum 1:1-Ausgleich. Ein zu diesem Zeitpunkt gerechtes Ergebnis nach einem ersten Drittel, das doch viel Leerlauf hatte. Dass sich beide Mannschaften nicht sonderlich weh taten, zeigte auch der Blick auf die Strafzeiten. Es gab nämlich keine im ersten Drittel.

Das änderte sich im Mittelabschnitt - allerdings aus einem ärgerlichen Grund: Geigenmüller wanderte wegen zwei falschen Anspielen beim Bully auf die Strafbank. Dennoch wäre den Wölfen fast das 2:1 gelungen, Schiedsrichter Paule sah die Scheibe nach einem Schuss von Lüsch aber noch nicht hinter der Linie. Nichts einzuwenden hatte der Unparteiische aus Kaufbeuren dann ein paar Minuten später beim Treffer des Bayreuther Förderlizenzspielers Nijenhuis. Die zuletzt so gebeutelten Hausherren zeigten aber Moral und kamen in Überzahl durch einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie zum Ausgleich. Die Wölfe fühlten sich dadurch scheinbar in ihrer Ehre gekränkt - und schnürten einen Doppelpack: Binnen 36 Sekunden trafen Topscorer McDonald - nach klasse Vorarbeit von Graaskamp - und Geigenmüller zur etwas beruhigenden 4:2-Führung.

Im Schlussdrittel ließ der VER Selb nichts mehr anbrennen. Die drei Punkte waren im Gepäck auf der weiten Heimreise. Und auch ein zufriedener Trainer. "Es ist immer schwer, in Sonthofen zu spielen. Aber wir haben bis auf zwei kurze Phasen sehr solide gespielt heute", sagte Henry Thom nach der Begegnung bei der Euroherz-Eiszeit. Ein besonders Lob verteilte der Coach an die Stürmer Charly Graaskamp und Andreas Geigenmüller. "Sie waren zwei Aktivposten im gegnerischen Drittel." Vor allem Geigenmüller zeigte auch Nehmerqualitäten: Er bekam zwei Schüsse ab, biss aber auf die Zähne.

Am kommenden Freitag erwarten die Wölfe in der Netzsch-Arena den zuletzt acht Mal in Folge siegreichen Tabellendritten EV Landshut, ehe es am Sonntag zum fränkischen Duell in Höchstadt kommt. A.P.

ERC Sonthofen -

VER Selb

 

3:6

 

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Veröffentlicht am:
24. 02. 2019
20:36 Uhr

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24. 02. 2019
20:36 Uhr



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