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VER Selb

Fan-Herzen schlagen wieder höher

Der Eishockey-Oberligist VER Selb hat am Dienstag das Training aufgenommen. Am Wochenende warten beim Hochfranken-Cup gleich die ersten Bewährungsproben.



Die neuen Gesichter beim VER Selb (von links): der nach einem Autounfall verletzt aus Kanada eingefolgene Ryan McDonough, Erik Gollenbeck (zuletzt ETC Crimmitschau), Andreas Geigenmüller (Bayreuth Tigers) und Florian Lüsch (EV Lindau).	Foto: Mario Wiedel
Die neuen Gesichter beim VER Selb (von links): der nach einem Autounfall verletzt aus Kanada eingefolgene Ryan McDonough, Erik Gollenbeck (zuletzt ETC Crimmitschau), Andreas Geigenmüller (Bayreuth Tigers) und Florian Lüsch (EV Lindau). Foto: Mario Wiedel  

Die Vorfreude und Neugier ist groß bei den Fans des Eishockey-Oberligisten VER Selb. Gut 100 Anhänger verfolgten am Dienstagabend das Auftakttraining der Wölfe in der Netzsch-Arena. Für 19.30 Uhr war die erste Einheit angesetzt, schon weit vor 18 Uhr huschten die Spieler durch den Kabinengang. "Jetzt sind alle etwas aufgeregt vor dem ersten Training auf eigenem Eis", schmunzelte Trainer Henry Thom. Er selbst sei die Ruhe in Person, versicherte der 48-Jährige. "Ich mache den Job ja schon lange genug. Ich freue mich darauf, die Jungs wieder zu sehen und mit ihnen zu arbeiten."

Die Selber Gäste beim Hochfranken-Cup 2018

Mostecti Lvi

Die Löwen treten als Aufsteiger erstmals in der 2. tschechischen Liga an und sind, nachdem der HC Most während der vergangenen Saison aus finanziellen Gründen aufgeben musste, das sportliche Aushängeschild der Stadt Most. Es ist die Heimatstadt des Selber Verteidigers Lukas Pozivil, über den auch der Kontakt hergestellt wurde. Die Tschechen sind schon sehr weit in der Vorbereitung und wollen sich in Selb den letzten Feinschliff für die ab 12. September beginnende Saison holen. "Most müsste der Favorit beim Hochfranken-Cup sein", sagt VER-Trainer Henry Thom.

EC "Die Adler" Kitzbühel

Mit einem relativ jungen Kader (Durchschnittsalter 23,86 Jahre) gibt der EC Kitzbühel seine Visitenkarte in der Netzsch-Arena ab. Der österreichische Zweitligist wartet mit vier

Kontingentspielern auf, zog aber in der laufenden Vorbereitung gegen die Selber Ligakonkurrenten

Regensburg und Rosenheim jeweils klar den Kürzeren. Trainer der Adler ist Tomas Martinec, der viele Jahre

als Spieler in der DEL unterwegs war

und zu VER-Trainer Henry Thom einen ausgezeichneten Kontakt hat. "Die Adler würden vom Niveau gut in die Oberliga passen", glaubt Thom.

ESC Moskitos Essen

Dass die Moskitos Essen zum Hochfranken-Cup anreisen, lässt vor allem die Herzen beider Fanlager höher schlagen, besteht doch seit vielen Jahren eine intensive Fanfreundschaft zwischen den Anhängern beider Vereine. Die Mannschaft tritt in der Oberliga Nord an und wird dort auch in der kommenden Saison als eines der Top-Teams gehandelt. Moskitos-Trainer Frank Gentges steht ein junger und breiter Kader zur Verfügung. Zahlreiche Fans aus Essen haben ihr Kommen zugesagt. Sie wollen von Freitag bis Sonntag im Fichtelgebirge verweilen.

 

Gegen 18.30 Uhr verschwanden die Spieler noch einmal für eine halbe Stunde zum Aufwärmen auf der Fläche des ehemaligen VIP-Parkplatzes neben der Halle, ehe langsam die Schlittschuhe geschnürt wurden. Und ebenso gut gelaunt wie die Spieler pünktlich für rund 75 Minuten das Eis betraten, waren auch die Anhänger auf der Tribüne. "Endlich hat das Leben wieder einen Sinn", sagte Harald Knauth, seit vielen Jahren Stammgast in der Netzsch-Arena. Peter Lang, Edelfan und ständiger Begleiter der Wölfe auch bei Auswärtsspielen, war extra aus dem Frankenwald angereist zum ersten Training. "Ich muss doch mal schauen, ob mein Wohnzimmer noch steht."

 

Weil es nur offiziell die erste Trainingseinheit war - die meisten Spieler waren schon einige Male in Eger zusammen auf dem Eis -, weil alle Spieler im Sommer gut mit Fitnesstrainer Tobias Hofmann gearbeitet haben, und weil mit einer Ausnahme alle Neuzugänge "super fit in Selb angekommen sind", wie Henry Thom berichtete, muss der Trainer gar nicht mehr so viel Wert auf die Konditionsarbeit legen. "Wir werden die nächsten Tage einige taktische Sachen trainieren, damit jeder weiß, was er machen muss."

29.08.2018 - Auftakttraining Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

Auftakttraining Selber Wölfe
Auftakttraining Selber Wölfe
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Nur die Zuschauerrolle bei den Übungen in den verschiedenen Zonen der Eisfläche sowie in Über- und Unterzahl kann in den nächsten Tagen und Wochen Ryan McDonough einnehmen. Der 30-jährige Kanadier hat sich am vergangenen Freitag bei einem Autounfall an der Hand verletzt (wir berichteten). Er stellte sich am Dienstag mit einem Gipsarm kurz bei seinen neuen Mannschaftskollegen und dem Trainer vor, ehe es zum Schlaf nachholen zurück ging in die neu bezogene Wohnung und zu Frau, Tochter und Hund.

"Es ist für Ryan enttäuschend, und für uns enttäuschend", bedauerte Henry Thom die Verletzung des Kanadiers, der eigentlich gleich eine tragende Rolle im neuen Wölfe-Team spielen sollte und wollte. "Es war bei uns aber kein Thema, dass wir nicht an ihm festhalten würden", sagte Thom. Er versprüht wenig Zuversicht, dass McDonough zumindest zum Saisonstart am 28. September gegen Waldkraiburg mit auf dem Eis steht. "Das müsste schon super laufen." Eine weitere Neuverpflichtung sei zunächst nicht geplant.

Zurückhaltung übte Thom auch in Sachen Förderlizenzspieler. Nachdem die letztjährige Kooperation mit den Lausitzer Füchsen im Sommer geplatzt ist, geht der VER wohl ohne einen neuen, festen Partner in die Saison. "Wir haben aber bei Problemen die Möglichkeit, einen jungen Spieler zu bekommen aus der DEL 2. Aber eben nicht nur von einer Mannschaft." Mehr wollte Thom am Dienstag noch nicht verraten. Auch noch nicht die mögliche Reihenzusammenstellung für die ersten Bewährungsproben im Rahmen des Hochfranken-Cups am kommenden Wochenende in der Netzsch-Arena. "Wir müssen das erstmal testen. Durch den Ausfall von Ryan McDonough können wir jetzt ganz andere Dinge ausprobieren, die ich noch gar nicht im Kopf hatte."

Thom blickt dem Turnier mit großer Vorfreude entgegen. "Das wird bestimmt eine geile Geschichte." Auch wenn er sein Team gegen die Konkurrenz aus Essen, Most und Kitzbühel eher in der Außenseiterrolle sieht. "Die anderen Teams stehen schon viel länger auf dem Eis und haben auch schon einige Testspiele bestritten." Auch zweiter Vorsitzender Thomas Manzei, der sich am Dienstag frisch zurück aus dem Urlaub einen ersten Eindruck verschafft hat, freut sich auf das Wochenende und eine sehr interessante Turnierbesetzung. "An uns wurde ja schon häufiger der Wunsch herangetragen, in der Vorbereitung gegen die Moskitos und ausländische Teams zu spielen. Jetzt hat es endlich geklappt."

 

 

Der Spielplan

Samstag

14 Uhr: Most - Kitzbühel

17 Uhr: Selb - Essen

Sonntag

13 Uhr: Essen - Most oder Kitzbühel

16 Uhr: Selb - Most oder Kitzbühel

 
 
 
VER-Teamvorstellung
 
Neue Spieler, bekannte Gesichter, junge Cracks: Auch dieses Jahr müssen die Fans des VER Selb nicht auf die Mannschaftsvorstellung ihrer Wölfe verzichten. Die findet statt am Samstagabend im Festzelt neben der Netzsch-Arena. Ab 20 Uhr heizen „Die Partyteufel“ bei freiem Eintritt den Besuchern ein. Zu diesem Event wird auch ein Nightliner eingesetzt. Die genauen Abfahrtszeiten und -orte will der Verein noch bekanntgeben. Neben dem Oberligateam stellt der VER auch seine 1b-Mannschaft, den neuen Marketingleiter Thomas Schramm sowie die neuen Stadionsprecher vor. Dieses Amt übernehmen künftig zwei alte Bekannte: Kai Losert und Paul-Bernhard Wagner.
 
 
Eintrittskarten
 
Für die Spiele des Hochfranken-Cups werden Tages- und Zweitageskarten angeboten. Die Tickets können direkt am Stadion, im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des VER Selb sowie über das Online-Ticketing auf der Homepage der Wölfe (www.verselb.de) erworben werden. Jeder Besucher mit einer gültigen Eintrittskarte erhält eine kostenlose „Mooser Liesl“ des neuen Wölfe-Brauereipartners Arcobräu. Die Saisonkarten haben Gültigkeit für alle Spiele des Hochfrankencups.
 
 
Für kleine Fans
 
Für die jungen Eishockeyfans steht an beiden Tagen im Außenbereich der Netzsch-Arena eine Hüpfburg zum Austoben bereit. Außerdem können die Kleinen bei einem Malwettbewerb ihre Kreativität unter Beweis stellen.
Autor
Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
30. 08. 2018
00:00 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
30. 08. 2018
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