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VER Selb

Frischer Wind bläst nur 15 Minuten

Der Eishockey-Oberligist VER Selb startet stark in die Partie gegen die Eisbären Regensburg. Ab dem zweiten Drittel gibt es nur noch lange Gesichter im Lager der Wölfe.



Sah bei seinem ersten Saisoneinsatz nicht immer glücklich aus, wurde von seinen Vorderleuten aber auch oft im Stich gelassen: VER-Torwart Manuel Kümpel, der hier gegen Leopold Tausch klärt.	Foto: Mario Wiedel
Sah bei seinem ersten Saisoneinsatz nicht immer glücklich aus, wurde von seinen Vorderleuten aber auch oft im Stich gelassen: VER-Torwart Manuel Kümpel, der hier gegen Leopold Tausch klärt. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (21. Kümpel) - Ondruschka, Müller, Bär, Nijenhuis, Böhringer, Kremer, Silbermann - McDonald, Schmidt, Gare, Graaskamp, Kolb, Gelke, Schiener, Turner, Hirschberger, Klughardt.

Eisbären Regensburg: Fössinger (Holmgren) - Gulda, Heider, Schiller, Weber, Vogel, Schütz, Sauer, Bühler - Divis, Gajovsky, Heger, Flache, Ontl, Keresztury, Tausch, Schwarz, Herrmann, Schwamberger, Mühlbauer, Guft-Sokolov.

Schiedsrichter: Ruhnau (Bad Nauheim). - Zuschauer: 1514. - Tore: 5. Min. Kolb (Bär, Schmidt) 1:0, 11. Min. Heider (Fössinger) 1:1, 14. Min. McDonald (Gare, Deske) 2:1, 18. Min. Guft-Sokolov (Mühlbauer, Vogel) 2:2, 21. Min. Gulda (Divis) 2:3, 34. Min. Schiller (Heger, Flache; 5-4) 2:4, 42. Min. Flache (Divis, Fössinger) 2:5, 46. Min. Heider (Gulda, Divis) 2:6, 48. Min. Heider (Divis, Flache; 5-4) 2:7, 51. Min. Ondruschka (McDonald, Gelke) 3:7. - Strafminuten: Selb 4, Regensburg 8.

29.11.2019 - Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
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Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
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Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
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Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
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Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb
Selber Wölfe - Eisbären Regensburg 3:7 Selb

Der VER Selb steckt in einer richtig kritischen Phase. Nach dieser erneuten Heimniederlage, der dritten in Folge, rückt die Tabellenregion, in der sich die Wölfe eigentlich überhaupt nicht aufhalten wollen, immer näher. Gegen die Eisbären sah es am Freitagabend zwar eine Viertelstunde richtig gut aus, was die Hausherren ablieferten. Mit einem frühen Gegentreffer im Mittelabschnitt folgte aber der totale Einbruch. "Da gab es eine Eigendynamik. Bei uns sind die Beine dann immer lockerer geworden, bei Selb immer schwerer", erklärte Regensburgs Interimstrainer Max Kaltenhauser. Der stand zum dritten Mal für den nach einem deprimierenden Saisonstart schon vor dem vergangenen Wochenende entlassenen Trainer Igor Pavlov hinter der Eisbären-Bande und sprach seinem Team ein Riesenkompliment aus. "Wir wollten hier mit Emotionen spielen, kämpfen, Schüsse blocken. Das hat meine junge Mannschaft super umgesetzt."

Bei den Wölfen wollte Trainer Henry Thom frischen Wind in seine ersten beiden Sturmreihen bringen und nahm Umstellungen vor, nachdem zuletzt der Angriffsmotor doch etwas stotterte. Gelke rückte in Reihe eins, im zweiten Block stürmten neben Graaskamp noch Schmidt und - etwas überraschend - der nach seiner Trainingsverletzung wieder genesene Kolb, nominell seit Jahren eigentlich Verteidiger. Die Hausherren kamen auch sehr druckvoll aus der Kabine. Schon nach 25 Sekunden hatte Gare die erste Möglichkeit, nach fünf Minuten war der frische Wind im Selber Spiel dann auch auf der Anzeigetafel sichtbar. Nach einem Schuss von Bär war Kolb zur Stelle - 1:0. Die Wölfe strotzten weiter vor Spielfreude. Die Gäste ließen nur ab und an ihre Qualität aufblitzen. "Wir hätten 4:1 oder 5:1 führen können", sagte Thom bei der Pressekonferenz.

Doch es kam ganz anders. Mit Können herzlich wenig zu tun hatte der Ausgleichstreffer, der wie aus dem Nichts kam. Heider brachte die Scheibe eigentlich ungefährlich vor das Selber Tor - und der Regensburger Verteidiger war ebenso wie die Zuschauer überrascht, dass der Puck hinter Deske plötzlich im Netz zappelte. Der VER ließ sich aber zunächst nicht aus dem Konzept bringen und ging nach 14 Minuten erneut in Führung. Gare schickte McDonald auf die Reise, und der zuletzt glücklose Kanadier traf alleine vor Fössinger zum 2:1. Erneut in die Kategorie unnötig fiel vier Minuten später der zweite Regensburger Treffer. Mühlbauers Schuss wehrte Deske kurz ab, und der vor dem Tor sträflich freie Guft-Sokolov hatte wenig Mühe zu vollenden.

Mit Beginn des zweiten Drittels stand Kümpel, in dieser Saison erst mit einer Minute Spielpraxis, für den kränkelnden Deske im Tor der Wölfe - und musste schon nach 45 Sekunden hinter sich greifen. Die große Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den Hausherren nach 27 Minuten in Überzahl - 43 Sekunden sogar in doppelter. Regensburg überstand diese kritische Phase aber dank etwas Glück und Torwart Fössinger. Von der Dominanz der Wölfe aus den ersten 15 Minuten war nun nicht mehr viel übrig. Eigentlich gar nichts. Regensburg übernahm komplett das Kommando. Zum vierten Mal klingelte es nach 34 Minuten im Selber Kasten. In Eisbären-Überzahl war es Schiller, der die etwa 120 Regensburger Fans jubeln ließ.

Wer im Schlussdrittel ein Aufbäumen der Wölfe erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Bereits nach 96 Sekunden gab es die nächste kalte Dusche - und in den folgenden sechs Minuten wurden die Thom-Schützlinge fast in alle Einzelteile zerlegt. Während bei den Eisbären nun fast alles klappte, ergaben sich die Wölfe ihrem Schicksal. Nach Heiders Doppelschlag zum 2:7 drohte ein richtiges Debakel, ehe die Gäste doch wieder einen Gang zurückschalteten und den Wölfen durch Ondruschka wenigstens noch ein klein wenig Ergebniskorrektur erlaubten. "Jetzt heißt es Mund abwischen", blickte Thom bei der Pressekonferenz gleich wieder auf den Sonntag (16 Uhr) in Sonthofen. "Dort zählen nur drei Punkte." Andreas Pöhner

VER Selb -

Eisbären Regensburg

 

3:7

 

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2019
23:16 Uhr

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2019
23:16 Uhr



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