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VER Selb

In der Heimat funktioniert es

Der Eishockey-Oberligist VER Selb überrascht gegen die Eisbären Regensburg mit einem 3:2-Sieg. Die Fans sind 30 Minuten leise - und feiern dann umso lauter.



Charles Graaskamp (rechts), hier im Zweikampf gegen den Regensburger Richard Divis, traf in der Verlängerung zum 3:2-Sieg für die Selber Wölfe. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de.	Foto: Mario Wiedel
Charles Graaskamp (rechts), hier im Zweikampf gegen den Regensburger Richard Divis, traf in der Verlängerung zum 3:2-Sieg für die Selber Wölfe. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Silbermann, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Schiener, Zimmermann, Lüsch.

Schiedsrichter: Salewski (Erfurt). - Zuschauer: 1253. - Tore: 26. Min. McDonald (Gollenbeck, Gare) 1:0, 52. Min. McDonald (Gollenbeck, Gare; empty-net-goal; 4-6) 2:0, 52. Min. Keresztury (Ontl, Schütz; 5-4) 2:1, 57. Min. Ontl (Sauer, Vogel) 2:2, 62. Min. Graaskamp (Gollenbeck, Kolb) 3:2. - Strafminuten: Selb 10, Regensburg 8.

Mit diesem VER Selb soll sich noch einer auskennen. Nach den derben Auswärtsklatschen in Regensburg, Landshut und jüngst Weiden zeigten die Wölfe am Sonntag gegen den Tabellenzweiten wieder ihr anderes, freundlicheres Gesicht und bleiben in der Netzsch-Arena eine kleine Macht. Das 3:2 nach Verlängerung gegen die Eisbären war der zwölfte Sieg in Folge, den die Truppe von Henry Thom vor heimischer Kulisse gefeiert hat. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie zurückgekommen ist", sagte Thom bei der Pressekonferenz in Bezug auf das 3:9 am Freitag in Weiden. "Die Jungs haben alles auf dem Eis gelassen und sind dafür belohnt worden." Auch Gäste-Trainer Igor Pavlov lobte die Moral der Selber. "Wir haben heute ein sehr kämpferisches Rudel gesehen. Es waren 15 Selber Kämpfer auf dem Eis. Da war es schwer zu spielen für uns."

17.02.2019 - Selber Wölfe -.Eisbären Regensburg 3:2 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe-Eisbären Regensburg 3:2
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Selber Wölfe-Eisbären Regensburg 3:2
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Es war die spannende Frage vor dem Spiel, wie die Wölfe nach ihrem schwachen Auftritt von Weiden reagieren würden - und wie die Fans? Der Fanblock verzichtete zunächst auf den Support. So waren auf den Rängen nur die etwa 80 mitgereisten Eisbären-Fans ab und an zu vernehmen. Es war eine gespenstische Atmosphäre in der Netzsch-Arena. Auf dem Eis versuchten die Wölfe auch ohne Müller (verletzt) und Moosberger (beruflich) dagegenzuhalten gegen den Tabellenzweiten. Der war nach vier Minuten erstmals in Überzahl, kam aber zu keinem gefährlichen Abschluss. Die Hausherren wussten, was zu tun ist: kämpfen und die Fehlerquote minimieren. Das klappte recht ordentlich gegen eine keineswegs überzeugende Regensburger Mannschaft, die mit ihren vier Reihen das Spiel zwar weitgehend bestimmte, aber zunächst keine Lücken fand. In der achten Minute hatten sogar die Wölfe durch Gollenbeck die Möglichkeit in Führung zu gehen, aber Gäste-Keeper Holmgren war zur Stelle. In der Folge häufte sich aber etwas die Arbeit für VER-Torwart Deske, der vor allem in der 14. Minute gegen den völlig freistehenden Keresztury voll gefordert war. Zwei Überzahlspiele hintereinander brachten den Hausherren in der Schlussphase des ersten Drittels wieder mehr Entlastung und eine dicke Möglichkeit. Bei einer unübersichtlichen Szene vor dem Regensburger Kasten wollte die Scheibe aber nicht über die Linie. Mehr Glück hatten die Wölfe - noch in Überzahl -, dass die Gäste einen Konter schlecht ausspielte.

Zu Beginn des Mittelabschnitts blieb es weiter ruhig im Selber Fanblock. Dabei lief es auf dem Eis recht ordentlich. Nach einem Schuss von Silbermann fälschte Gare die Scheibe nur knapp neben das Tor ab. In der 26. Minute durften die Wölfe aber jubeln. McDonald zog ab, Holmgren schien überrascht - und der Puck zischte ins untere Eck des Regensburger Kastens. Nur eine Minute später lag mehrmals sogar das Selber 2:0 in der Luft gegen ein Eisbären-Team, das sich diese Aufgabe wohl etwas einfacher vorgestellt hatte nach den letzten Ergebnissen der Hausherren.

Die zeigten auch im eigenen Drittel Einsatz, warfen sich in die Regensburger Schüsse - und erhielten nach 30 Minuten auch wieder die gewohnte Unterstützung von ihren Anhängern. Um den Ausgleich zu verhindern, bedurfte es kurz darauf aber auch einer starken Parade von Deske gegen Eisbären-Topscorer Gajovski. Aber auch auf der Gegenseite brannte es einige Male richtig vor dem Tor. Es war nun doch wesentlich mehr Tempo in der Partie als noch in der ersten 20 Minuten. Und plötzlich war auch richtig Stimmung in der Halle.

Im Schlussdrittel übten die Gäste, von deren hochgelobter Offensiv-Power bislang wenig zu sehen war, dann doch mehr Druck aus. Sie profitierten auch von mehreren umstrittenen Strafzeiten gegen die Wölfe, die mit dem Glück des Tüchtigen und einem starken Deske aber weiter die Null hielten. Und als Eisbären-Trainer Pavlov in der 52. Minute volles Risiko ging und im Powerplay seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis holte, nahm McDonald das Geschenk dankend zum 2:0 an. Die Gäste kamen aber nur 34 Sekunden zum Anschlusstreffer, rannten weiter an und trafen in der 57. Minute zum 2:2-Ausgleich. Die Wölfe hatten in Überzahl zwar nochmals die Gelegenheit auf den Siegtreffer in der regulären Spielzeit, es ging aber in die Verlängerung und mit Drei gegen Drei weiter. In dieser Saison bislang eine Spezialität der Selber. Auch am Sonntag gegen Regensburg. Graaskamp sicherte den Wölfen mit nach 73 Sekunden mit einem herrlichen Treffer schließlich den zweiten Punkt. Andreas Pöhner

VER Selb -

Eisbären Berlin

 

n.V. 3:2

 

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Veröffentlicht am:
17. 02. 2019
21:50 Uhr

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17. 02. 2019
21:50 Uhr



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