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VER Selb

Oberliga Süd

Mit Leidenschaft zum ersten Sieg

Der Eishockey-Oberligist VER Selb ist angekommen in der neuen Saison. Gegen den SC Riessersee setzen sich die Wölfe nach einem wahren Kraftakt im Penaltyschießen durch.



Zweifacher Torschütze für Selb: Marius Schmidt (Mitte), dem hier Noah Nijenhuis zum ersten Treffer gartuliert.	Foto: Mario Wiedel
Zweifacher Torschütze für Selb: Marius Schmidt (Mitte), dem hier Noah Nijenhuis zum ersten Treffer gartuliert. Foto: Mario Wiedel  

02.10.2019 - Selber Wölfe - SC Riessersee 4:3 n.P. - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - SC Riessersee 4:3 n.P. Selb
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Selber Wölfe - SC Riessersee 4:3 n.P. Selb
Selber Wölfe - SC Riessersee 4:3 n.P. Selb

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Müller, Bär, Nijenhuis, Böhringer, Silbermann, Gimmel - Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Gelke, Kabitzky, Klughardt, Hirschberger, T. Zimmermann, Worotnikow.

Keine Zeit zum Verschnaufen

Dem VER Selb bleibt keine Zeit zum Verschnaufen: Schon am Freitag (19.30 Uhr) wartet beim Gastspiel in Rosenheim der nächste Härtetest auf die Wölfe. Die Starbulls wollen nach einem für sie enttäuschenden fünften Platz im Vorjahr und dem Playoff-Aus im Viertelfinale gegen die Hannover Scorpions mit einem runderneuerten Team und einem neuen Trainer - John Sicinski löste Manuel Köfler ab - einen erneuten Anlauf in Richtung DEL2 unternehmen. Zumindest aber ganz oben mitspielen. "Unser Kader ist breit genug. Ich glaube auch, dass wir genug Qualität haben", sagte Sicinski, dem mit Deggendorf vor zwei Jahren der Aufstieg in die zweite Liga gelang, der "Eishockey News". Das Auftakt-Wochenende verlief mit den Siegen gegen Weiden (5:0) und beim SC Riessersee (4:3 nach Penaltyschießen) auch gleich erfolgreich. Am gestrigen Mittwoch mussten sich die Starbulls aber in Deggendorf geschlagen geben. Wie schon in den Testspielen stach in den ersten Partien besonders die Sturmreihe um Kapitän Michael Baindl, Alexander Höllerl und dem aus Bad Tölz zurückgekehrten 18-jährigen Kevin Slezak - dreifacher Torschütze in Garmisch - heraus. Große Stücke halten die Rosenheimer auch auf den Kanadier Josh Mitchell, der von den Hannover Scorpions zu den Oberbayern wechselte.Am Sonntag (18 Uhr) erwarten die Wölfe den Höchstadter EC in der Netzsch-Arena.

 

Schiedsrichter: Becker (Dresden). - Zuschauer: 1124. - Tore: 7. Min. Ehliz (5-4) 0:1, 17. Min. Schmidt (McDonald, Ondruschka ) 1:1, 24. Min. Zitterbart 1:2, 33. Min. Schmidt (Ondruschka, McDonald) 2:2, 42. Min. Gare (Gelke, Graaskamp; 4-5) 3:2, 56. Ehliz 3:3, 65. Min. McDonald (Penaltyschießen) 4:3. - Strafminuten: Selb 6, Riessersee 6.

 

Um 22.14 Uhr explodierte die Netzsch-Arena am Mittwochabend fast. Nach einem über 65 Minuten leidenschaftlichen Kampf der Wölfe verwandelte der bis zum diesem Zeitpunkt der Saison vor dem Tor noch glücklose Ian McDonald den entscheidenden Penalty für den VER Selb. Der erste Saisonsieg war unter Dach und Fach. "Ich freue mich vor allem für die Mannschaft", sagte Trainer Henry Thom. Er sprach von einem sehr temporeichen Spiel. Was George Kink, Trainer des SC Riessersee bestätigte. "Diese enge und umkämpfte Begegnung hat beiden Mannschaften viel Energie gekostet."

Weil der SC Riessersee bei der Anreise im Stau stand, begann die Partie mit einer halbstündigen Verspätung. Die erste ganz dicke Möglichkeit hatten nach zwei Minuten die Hausherren, die verletzungsbedingt neben Carl Zimmermann und Kremer auch Schiener ersetzen mussten, aber natürlich richtig heiß auf den ersten Saisonsieg waren. Gare steuerte alleine auf Torwart Fießinger zu, setzte die Scheibe aber knapp neben den Pfosten. Die Wölfe blieben zunächst am Drücker, gerieten nach vier Minuten aber das erste Mal in Unterzahl. Und als drei Minuten später mit Schmidt erneut ein VER-Crack die Strafbank drücken musste, nutzten die Oberbayern ihr Powerplay durch Ehliz zur 1:0-Führung. Die Wölfe ließen sich vom Rückstand aber nicht groß beirren. Sie waren - trotz des ein oder anderen Stockfehlers - mit den ebenfalls ersatzgeschwächten Werdenfelsern mindestens auf Augenhöhe, drängten auf den Ausgleichstreffer, hatten vor dem Tor aber zunächst kein Scheibenglück.

Erst nach 17 Minuten durften die VER-Anhänger endlich jubeln. Und mit Schmidt war es erstmals auch ein Spieler der ersten Reihe, der in dieser Saison für die Wölfe traf. Drei Minuten vor der ersten Pause mussten die Thom-Schützlinge noch einmal kurz das Glück in Anspruch nehmen, kamen dann aber Ende des ersten und Anfang des zweiten Drittels noch zu einem Überzahlspiel, bei dem freilich viel Luft nach oben blieb.

Der erste gefährliche Angriff der Gäste im Mittelabschnitt brachte die Wölfe dann erneut in Rückstand. Der VER zeigte weiter großen Kampfgeist, spielte sich auch gute Möglichkeiten heraus. Gare scheiterte in der 26. Minute - schön bedient von McDonald - gleich zwei Mal ganz knapp, Kabitzky (31.) und Bär (32.) fanden in Torwart Fießinger ihren Meister. Nach 33 Minuten aber wurden die Bemühungen der Selber Spieler auf dem Eis und der unermüdlich unterstützenden Fans auf den Rängen belohnt. Erneut war es Schmidt, der sich auf engstem Raum schön durchsetzte und die Scheibe mit ein bisschen Unterstützung von Fießinger im Tor unterbrachte.

Die Selber Anhänger waren zur zweiten Pause zufrieden und guter Dinge, den ersten Saisonsieg feiern zu dürfen. Und der Schlussabschnitt fing auch richtig gut an für die Wölfe. Zwar handelte sich Müller nach 42 Sekunden eine unnötige Strafzeit ein, aber in Unterzahl gelang den Hausherren nach einem Break durch Gare die erstmalige Führung. Die hätte McDonald - noch immer in Selber Unterzahl - fast noch ausgebaut. Dann aber baute Riessersee mächtig Druck auf. Es ging fast nur noch in eine Richtung. Die Wölfe verteidigten aber leidenschaftlich und warfen sich in jeden Schuss. Besonders Lukas Klughardt verdiente sich den Beifall der Fans, als er sich gleich zwei Mal wagemutig in die Flugbahn des Pucks warf. Mit Deske stand zudem ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten. In der 56. Minute war aber auch der Wölfe-Keeper machtlos gegen Ehliz, der freie Schussbahn hatte. Und fast hätte sich der VER noch das 3:4 eingefangen, der Finne Arkiomaa brachte die Scheibe aber aus kürzester Entfernung nicht im leeren Kasten unter. 60 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gerieten die Selber noch einmal in Unterzahl, retteten sich aber in die Verlängerung. Hier hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten zum Siegtreffer, entscheiden musste aber das Penaltyschießen. Dort wurde McDonald bei seinem zweiten Versuch zum Matchwinner der Wölfe. Zuvor hatte bereits Kabitzky getroffen und Deske drei Mal pariert. Andreas Pöhner

VER Selb -

SC Riessersee

 

n.P. 4:3

 

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Veröffentlicht am:
02. 10. 2019
22:58 Uhr

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02. 10. 2019
22:58 Uhr



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