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VER Selb

Ohne Glanz zu zwei Punkten

Der Eishockey-Oberligist VER Selb spannt die knapp 1500 Fans gegen Höch-stadt auf die Folter. Erst in der Verlängerung erlöst Lanny Gare die Wölfe.



VER Selb - Höchstadter EC 2:1 n. V.

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Veisert, Nijenhuis, Kolb, Müller, Kremer, Silbermann - McDonald, Gare, Gollenbeck, Moosberger, Lüsch, Geigenmüller, Schiener, Hördler, Klughardt.

Höchstadter EC: Schnierstein (Metz) - Stütz, Otte, Wiedl, Cejka, Nedved, Szwajda, Roth, Babinsky - Neugebauer, Grau, Petrak, Kolesnikov, Vojcak, Seibel, Hechtl, Mikesz, Fröhlich, Lenk.

Schiedsrichter: Wohlgemuth (Peißenberg). - Zuschauer: 1410. - Tore: 13. Min. Gollenbeck (McDonald, Müller) 1:0, 24. Min. Hechtl (Vojcak) 1:1, 61. Min. Gare (McDonald, Gollenbeck; 4-3) 2:1.- Strafminuten: Selb 8, Höchstadt 16.

02.01.2019 - Selber Wölfe - Höchstadt Alligators 2:1 n.V. - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Höchstadt Alligators 2:1 n.V.
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Neues Jahr, neues Glück: Dafür wollten am Mittwochabend traditionell beim ersten Heimspiel wieder mehrere Schlotfeger aus der Region sorgen, die beim Einlauf der Wölfe Spalier standen. Die Begegnung bot dann aber wenig erwärmendes für die knapp 1500 fröstelnden Zuschauer in der Netzsch-Arena. Das lange Zeit beste: Noch vor dem ersten Bully gab es eine Ehrung. Dennis Schiener stieg mit seinem 447. Einsatz zum Rekordspieler des VER Selb seit der Neugründung auf und löste damit Peter Hendrikson ab.

Die Wölfe, die durch den Ausfall des verletzten Ryan McDonough - für ihn ist die Saison ebenso beendet wie für Lukas Pozivil - im Angriff wieder umstellen mussten, hatten bereits nach knapp zwei Minuten ein Überzahlspiel. Sie kamen auch zu einigen guten Schussmöglichkeiten, ein frühes Tor wollte aber nicht gelingen. Stattdessen mussten die Hausherren in der Folge bei den blitzschnellen Gegenangriffen der Gäste auf der Hut sein. Der VER versuchte zwar Druck aufzubauen, streute aber zu viele Ungenauigkeiten ins Passspiel ein. Es lief doch recht zäh. Spielerischer Glanz: Fehlanzeige. Checks: Fehlanzeige.

Erst nach gut zehn Minuten wurde es wieder richtig gefährlich vor dem HEC-Tor. Zunächst scheiterte Schiener, wenig später McDonald an Torwart Schnierstein. In der 13. Minute war es aber soweit mit dem ersten Wölfe-Treffer im Jahr 2019: McDonald hatte das Auge für Gollenbeck, der herrlich vor dem Tor bedient wurde und zum 1:0 traf.

Abschnitt zwei begann in Überzahl und einer dicken Chance, als sich McDonald und Gare durch die Gästeabwehr spielten, der Winkel für Gare aber zu spitz wurde. In der 24. Minute leisteten sich die Wölfe einen bösen Schnitzer im eigenen Drittel, den Höchstadt eiskalt mit dem Ausgleich bestrafte. "Nach diesem Tor waren wir nicht mehr zielstrebig genug", sagte Trainer Henry Thom bei der Pressekonferenz.

Noch in der selben Minute dennoch fast die erneute Führung für die Hausherren, Schiener kam aber trotz letztem Einsatz nicht mehr richtig an die Scheibe. Das Spiel blieb geprägt von Fehlern auf beiden Seiten und vielen Zufallsprodukten. Eine feine Einzelleistung von Klughardt läutete nach 28 Minute eine kleine Druckphase der Wölfe ein, die in einer Strafzeit gegen die Mittelfranken mündete. Das Selber Überzahlspiel wäre aber fast nach hinten losgegangen: Zwei Mal bot sich Neugebauer die Möglichkeit, die Gäste in Führung zu schießen. Das 2:1 hatte dann nach 33 Minuten Gollenbeck auf dem Schläger, als er von Gare herrlich bedient wurde, aber an Torwart Schnierstein - den stärksten Höchstadter - scheiterte. Der HEC-Keeper war auch 20 Sekunden vor der zweiten Pause nochmals zur Stelle, als McDonald frei vor dem Tor auftauchte, aber genau auf den Torwart zielte. Das Zielwasser fehlte noch gewaltig in diesem Auftaktspiel des neuen Jahres.

Auch im Schlussabschnitt blieb die Partie auf überschaubarem Niveau. Die Wölfe hatten durch McDonald und Geigenmüller zwar gleich zwei dicke Möglichkeiten, das war es aber für lange Zeit. Auch in Überzahl fehlten den Hausherren die zündenden Ideen. Was aber auf der Gegenseite nicht anders war. Von der 53. bis zur 56. Minute hatte Höchstädt einen Mann mehr auf dem Eis, weil sich Hördler ein kleines Privatduell mit dem Ex-Selber Neugebauer leistete. Heraus sprang nichts für die Gäste. Die letzten 98 Sekunden durften sich die Wölfe dann nochmals im Powerplay probieren - auch ohne Erfolg. Das Spiel ging in die Verlängerung, die Fans mussten weiter leiden. Aber nur 21 Sekunden. Dann erlöste wieder einmal Gare die noch in Überzahl (4-3) spielenden Wölfe. "Ein schönes Spiel war es nicht", gab Thom unumwunden zu. "Aber ich denke, dass wir uns die zwei Punkte verdient haben."

Der Selber Trainer hofft, in den nächsten Tagen einen neuen Kontingentspieler für McDonough verpflichten zu können. "Ich arbeite mit Hochdruck daran. Bis zum Wochenende wird es aber schwierig." Da warten auf den VER die letzten beiden Aufgaben der Hauptrunde in Regensburg (Freitag) und gegen Weiden (Sonntag). Eine Woche später startet die Meisterrunde.

 

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
02. 01. 2019
23:02 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
02. 01. 2019
23:02 Uhr



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