Topthemen: Hof-GalerieWaldschratDie Bilder vom WochenendeFall Peggy KnoblochSelber Wölfe

VER Selb

Peinlicher Auftritt des VER Selb

Die Wölfe fangen sich im Derby beim EV Weiden eine 3:9-Schlappe ein. Der zweite Vorsitzende entschuldigt sich nach dem Spiel bei den Fans für die desolate Leistung.



EV Weiden - VER Selb 9:3

EV Weiden: Wiedemann (Stark) - Herbst, Schusser, Noe, Bäumler, Schreyer, Voigt - Geisberger, Abercrombie, Habermann, Siller, Rubes, Heinisch, Waldowsky, Kirchberger, Pronath, Wolf.

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Silbermann, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - McDonald, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Moosberger, Schiener, Zimmermann, Lüsch, Hördler.

Schiedsrichter: Müns (EHC Klostersee). - Zuschauer: 1920. - Tore: 12. Min. Heinisch (Siller, Schusser) 1:0, 12. Min. Kirchberger (Waldowsky) 2:0, 21. Min. Abercrombie 3:0, 27. Min. Rubes (4-5) 4:0, 32. Min. Waldowsky (Schreyer, Kirchberger) 5:0, 34. Min. Abercrombie (Voigt) 6:0, 34. Min. Siller 7:0, 36. Min. Schiener (Lüsch, Hördler) 7:1, 38. Min. Abercrombie (Penalty) 8:1, 49. Min. Waldowsky (Schusser, Pronath; 5-4) 9:1, 50. Min. Zimmermann (Schiener, Lüsch) 9:2, 56. Min. Gare (McDonald) 9:3. - Strafminuten: Weiden 6, Selb 8.

15.02.2019 - Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3 - Foto: Mario Wiedel

Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3
Blue Devils Weiden - Selber Wölfe 9:3

Der VER Selb hat sich am Freitagabend bis auf die Knochen blamiert. Es grenzte ab dem zweiten Drittel an Arbeitsverweigerung, was die Wölfe vor allem in der Rückwärtsbewegung und in der Defensive ablieferten. Die gut 400 mitgereisten Selber Anhänger, die in den vergangenen Spielen ohnehin nicht gerade verwöhnt worden sind, stellten nach einer guten halben Stunde ihre Unterstützung ein und rollten die Fahnen zusammen. Auch die Verantwortlichen der Wölfe waren bedient. "Ich möchte mich für die desolate Leistung bei unseren Fans entschuldigen", sagte zweiter Vorsitzende Thomas Manzei nach dem Spiel. Schon nach dem zwischenzeitlichen 7:0 hatte Manzei genug gehabt: Er begab sich von den Sitzplätzen auf die Selber Spielerbank und redete auf Trainer Henry Thom ein.

Nicht wenige Anhänger - ob nun vom VER Selb oder vom EV Weiden - stellten sich die Frage: Spielt die Mannschaft gegen den Trainer? Thom selbst meint Nein. "Es waren ja individuelle Fehler, die zu Gegentoren geführt haben. Und solche Kleinschüler-Fehler darf man in der Oberliga eben nicht machen. Das geht nicht." Keine Entschuldigung für die Pleite darf sein, dass das Verletzungspech nicht abreißen will. Hatte Thom am Donnerstag bis auf die langfristigen Ausfälle noch einen kompletten Kader vermeldet, gab es am Spieltag die Hiobsbotschaft, dass Verteidiger Dominik Müller wegen eines Zehenbruchs für mehrere Wochen nicht zur Verfügung steht.

Nichtsdestotrotz sollte eigentlich der erste Sieg her in dieser Saison in Weiden. Der VER schien es auch vom ersten Bully weg wissen und Dominanz erzeugen zu wollen. Nach sieben Sekunden der erste Check von Moosberger, nach 42 Sekunden die erste Chance durch Graaskamp: Dem Gastgeber sollte schnell der Wind aus den Segeln genommen werden. Und es lief weiter nicht schlecht für die Wölfe. Moosberger und Gollenbeck prüften nach vier Minuten Weidens Keeper Wiedemann.

Die erste richtig gefährliche Szene der Hausherren ging vom früheren Selber Geisberger aus, der die Scheibe knapp neben den Winkel setzte. In der Folge war die Partie relativ ausgeglichen, jeder Puck hart umkämpft. Spielerische Höhepunkte blieben allerdings rar gesät. Beiden Teams war vor allem wichtig, dass hinten lange die Null steht. Nach zwölf Minuten war dieses Vorhaben für die Wölfe aber beendet. Siller tauchte frei vor Deske auf, der Selber Keeper holte den jungen Blue Devils-Stürmer von den Beinen, und bei angezeigter Strafe landete der Puck bei Heinisch, der keine Mühe hatte, zu vollenden. Es sollte aber noch schlimmer kommen für die Wölfe, die sich nur 24 Sekunden den zweiten Treffer einfingen durch Kirchberger, von dessen Schlittschuh die Scheibe im Tor landete.

Jetzt wackelte der Selber Defensivverbund wieder bedenklich - und brach im zweiten Drittel völlig zusammen. 65 Sekunden waren gespielt, als Graaskamp im eigenen Drittel zu halbherzig in den Zweikampf ging und Abercrombie die Scheibe per Rückhand in den Winkel schlenzte. Was nun folgte, war aus Selber Sicht einfach nur peinlich. Nach 27 Minuten trafen die Hausherren in Unterzahl durch Rubes, der einen Hördler-Pass abfing, auf 4:0. Zwischen der 32. und 34. Minute schlug es dann weitere drei Mal ein im Wölfe-Kasten, den Deske nach dem fünften Gegentreffer bereits verlassen hatte. Bitter enttäuscht verlassen hatten mittlerweile auch viele Selber Anhänger die Hans-Schröpf-Arena. Auf dem Eis selbst kamen die Wölfe zwar zu einem Treffer durch Schiener, aber Abercrombie ließ die begeisterten Weidener Fans nach 38 Minuten zum achten Mal jubeln.

Im Schlussdrittel wehrten sich die Wölfe dann doch wieder ein bisschen, ehe die Blue Devils nach 49 Minuten im Powerplay ein neuntes Mal zuschlugen. Dass Zimmermann nur eine Minute später auf 9:2 "verkürzte", interessierte im Stadion eigentlich niemanden mehr so recht. Nich einmal die Selber Fans, die in Scharen schon den Ort der bitteren Derby-Schmach verlassen hatten. Diese neuerliche Schlappe noch einmal ähnlich wie in Regensburg oder Landshut als "Ausrutscher" durchgehen zu lassen, dürfte die Probleme, die es zweifelsohne gibt in der Wölfe-Mannschaft, nicht lösen. Es muss Tacheles geredet werden.

"Aber nicht heute", sagte Thomas Manzei, der über diese Niederlage erst eine Nacht schlafen möchte. "Wir dürfen nicht überhastet handeln." Auch Henry Thom wollte nach dem Spiel erst einmal etwas Abstand gewinnen zu seinem Team. "Heute spreche ich mit den Spielern lieber nicht." Am Samstag dürfe sich die Mannschaft per Video dann nochmals die Fehler anschauen, ehe es am Sonntag (18 Uhr) gegen die Eisbären Regensburg geht. Die haben sich am Freitag gegen Höchstadt (8:1) schon wieder richtig warmgeschossen.

Autor
Andreas Pöhner

Andreas Pöhner

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 02. 2019
22:30 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Scheiben Ver Selb e.V. Wölfe
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Es ging am Sonntag wieder richtig zur Sache zwischen den Wölfen und den Indians: Hier knöpft sich der Selber Verteidiger Ben Böhringer Gästespieler Roman Pfennings vor. Mehr Bilder vom Playoff-Achtelfinale unter www.frankenpost.de.	Foto: Mario Wiedel

17.03.2019

Die Wölfe holen sich den Matchball

Playoff-Wahnsinn in Selb: Nach 78 Minuten erlöst Ian McDonald die Fans mit dem Siegtreffer. Die Thom-Schützlinge können am Dienstag in Hannover alles klar machen. » mehr

Bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden war VER-Torwart Manuel Kümpel ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Wie schwer er sich verletzt hat, kann erst eine Untersuchung klären. Foto: Mario Wiedel

03.03.2019

Coole Selber machen spät alles klar

Die Wölfe lassen beim souveränen 6:3-Auswärtssieg in Höchstadt nichts anbrennen. Dabei muss Trainer Thom den Ausfall von Torwart Kümpel verkraften. » mehr

Charles Graaskamp (rechts), hier im Zweikampf gegen den Regensburger Richard Divis, traf in der Verlängerung zum 3:2-Sieg für die Selber Wölfe. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de.	Foto: Mario Wiedel

17.02.2019

In der Heimat funktioniert es

Der Eishockey-Oberligist VER Selb überrascht gegen die Eisbären Regensburg mit einem 3:2-Sieg. Die Fans sind 30 Minuten leise - und feiern dann umso lauter. » mehr

Der Mann des Abends: VER-Stürmer Erik Gollenbeck traf gleich fünf Mal gegen Höchstadt.	Foto: Mario Wiedel

10.02.2019

Gollenbeck macht den Unterschied

Der Stürmer des Eishockey-Oberligisten VER Selb trifft beim 8:5 gegen Höchstadt gleich fünf Mal. Die knapp 1100 Fans sehen trotz des Sieges noch viel Leerlauf bei ihrem Team. » mehr

So jubelt ein Geburtstagskind: Dennis Schiener traf zum wichtigen 2:1 für die Wölfe, Achim Moosberger war der erste Gratulant.	Foto: Mario Wiedel

01.02.2019

Das Geburtstagskind stellt die Weichen

Der VER Selb setzt seinen Siegeszug in der Eishockey-Oberliga fort. Im Derby gegen den lange gut mithaltenden EV Weiden feiern die Wölfe einen am Ende klaren 6:1-Erfolg. » mehr

Coburger Landratswahl 2019 Spielte eine solide Partie: VER-Neuzugang Michael Fink (rechts), der hier die Scheibe gegen Jonas Schlenker behauptet. Mehr Bilder unter wwww.frankenpost.de. Foto: Mario Wiedel

27.01.2019

Die Tormaschine rollt

Der Eishockey-Oberligist VER Selb blüht in der Meisterrunde richtig auf. Er feiert gegen Sonthofen einen 8:5-Erfolg und schießt sich warm für Weiden und Regensburg. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Demo gegen Artikel 13 in Hof

Demo gegen Artikel 13 in Hof | 23.03.2019 Hof
» 12 Bilder ansehen

9. Hofer-Stein-Party in der BG

9. Hofer-Stein-Party in der BG | 23.03.2019 Hof
» 33 Bilder ansehen

Testspiel: SpVgg Bayern Hof - 1. FC Nürnberg (U19-Bundesliga)

Testspiel: SpVgg Bayern Hof - 1. FC Nürnberg (U19-Bundesliga) | 24.03.2019 Hof
» 84 Bilder ansehen

Autor
Andreas Pöhner

Andreas Pöhner

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
15. 02. 2019
22:30 Uhr



^
Ändern Einverstanden

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Statistik- und Werbezwecke. In unserer » Datenschutzerklärung können Sie die Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte "Einverstanden".