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VER Selb

Reif für das Guinness-Buch

Der Eishockey-Oberligist VER Selb feiert gegen die Starbulls Rosenheim den 13. Heimsieg in Folge. Schon nach 38 Sekunden hat es zwei Mal eingeschlagen bei den Oberbayern.



Vier Mal durften die Wölfe am Freitagabend gegen Rosenheim jubeln. Hier freuen sich (von links) Florian Ondruschka (17), Achim Moosberger, Ian McDonald und Dennis Schiener über das frühe 1:0.	Foto: Mario Wiedel
Vier Mal durften die Wölfe am Freitagabend gegen Rosenheim jubeln. Hier freuen sich (von links) Florian Ondruschka (17), Achim Moosberger, Ian McDonald und Dennis Schiener über das frühe 1:0. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer, Silbermann - McDonald, Gollenbeck, Moosberger, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Schiener, Zimmermann, Lüsch.

Schiedsrichter: Kapzan (Passau). - Zuschauer: 1373. - Tore: 1. Min. Moosberger (Gollenbeck, McDonald) 1:0, 1. Min. Fink (Hördler, Graaskamp) 2:0, 20. Min. McDonald (Gollenbeck, Ondruschka; 5-4) 3:0, 33. Min. McDonald (Moosberger, Schiener; 5-4) 4:0. - Strafminuten: Selb 10, Rosenheim10.

22.02.2019 - Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 - Foto: Mario Wiedel

Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
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Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
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Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
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Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
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Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb
Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 4:0 Selb

Der VER Selb bleibt vor heimischer Kulisse eine Macht. Auch der Tabellenvierte aus Rosenheim konnte den Siegeszug der Wölfe in der Netzsch-Arena nicht stoppen. Zum 13. Mal in Folge gingen die Hausherren auf eigenem Eis als Sieger vom Eis. Die erste Minute dieser Begegnung dürfte in die Geschichtsbücher des Selber Eishockey eingehen und vielleicht auch reif sein für einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: Nach 16 Sekunden trafen die Wölfe zum 1:0, nach 38 Sekunden stand bereits das 2:0 an der Anzeigetafel. Die VER-Fans trauten ihren Augen nicht. Und die Gäste aus Rosenheim? Die schienen zu diesem Zeitpunkt noch im Bus oder in der Kabine zu sein. Vor allem Torwart Steinhauer wurde zwei Mal eiskalt erwischt. Der erste Torschuss von Moosberger - er ersetzte in der ersten Selber Sturmreihe den erkrankten Gare - flutschte dem Starbulls-Keeper durch die Arme, bei Finks Treffer zum 2:0 fand der Puck den Weg durch Steinhauers Schoner. Welch ein Auftakt für die Wölfe gegen ihren in der Netzsch-Arena ohnehin gern gesehenen Gast, der bei seinem nun vierten Auftritt seit dem Abstieg in die Oberliga zum vierten Mal brav die volle Punktzahl in Selb ablieferte.

"Wir waren im ersten Drittel noch im Bus und nicht bereit für das Spiel. Das darf nicht passieren", schimpfte Starbulls-Trainer Manuel Kofler. Sein Kollege Henry Thom auf Selber Seite war natürlich umso glücklicher über die drei Punkte - und den dritten shut-out dieser Saison von Torwart Niklas Deske. "So etwas sieht man auch nicht alle Tage", sagte Thom über die so schnelle 2:0-Führung. "Danach spielte es sich natürlich leichter. Wir waren defensiv sehr gut gestanden, hatten immer einen Fuß, den Schläger oder Niklas dazwischen", sagte Thom. Er lobte sein komplettes Team für die starke Vorstellung. "Alle, vom Torwart über die Verteidiger bis zu den Stürmern, haben im eigenen Drittel einen super Job gemacht."

Nach dem perfekten Start lief die Scheibe natürlich flott und sicher durch die Reihen der Hausherren, die spätestens in der achten Minute eigentlich mit 3:0 hätten führen müssen. Nach McDonalds Traumpass schien Moosberger aber frei vor dem Tor zu überrascht. Die Offensiv-Bemühungen der geschockten Starbulls waren eher zaghaft. Sie mussten erst die beiden Blitz-Gegentreffer aus den Köpfen und Beinen schütteln. Erst nach elf Minuten wurde es erstmals richtig gefährlich vor dem Selber Kasten. Der Puck trudelte quer durch den Torraum, aber weder Frosch noch Echtler brachten ihre Schläger ran. Das war Glück für den VER, der sich in der Folge etwas größerem Druck der Oberbayern ausgesetzt sah. Aber genau zum richtigen Zeitpunkt waren die Wölfe wieder da. Genau 21 Sekunden vor der ersten Pause baute McDonald die Führung auf 3:0 auf für die Selber, bei denen überraschend der lange verletzte Bayreuther Förderlizenzspieler Nijenhuis wieder im Kader stand.

Im zweiten Drittel musste Rosenheim mehr investieren - und tat das auch. Eine richtig gute Möglichkeit hatten die Gäste ausgerechnet im Selber Powerplay, den Konter über Pauker und Bucheli entschärfte aber Torwart Deske. Auf der Gegenseite dann fast das 4:0, aber der von Starbulls-Verteidiger Vollmayer abgefälschte Puck rauschte ebenso knapp am Gehäuse vorbei wie Sekunden später bei Hördlers Schuss. In der Folge erarbeiteten sich die Gäste zwar ein kleines Übergewicht, die Wölfe-Defensive stand aber gut, zudem strahlte Deske viel Sicherheit aus. In der 31. Minute hatten die Hausherren auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, als Bucheli abzog, aber an der Latte scheiterte. Zwei Minuten später erklang zum zweiten Mal an diesem Abend das so beliebte McDonald-Lied. Der Topscorer der Oberliga Süd, der unter der Woche erst seinen Vertrag bei den Wölfen um ein Jahr verlängert hat und ein richtig starkes Spiel ablieferte, schlug 18 Sekunden vor Ablauf einer Rosenheimer Strafzeit zu. Nun war die Führung wirklich beruhigend für die letzten 20 Minuten.

Die Gäste wirkten auch im Schlussabschnitt ziemlich ratlos gegen ein Wölfe-Team, das sein Pensum weiter konzentriert und diszipliniert abspulte. Die Hausherren standen defensiv hervorragend, beschränkten sich auf Konter und hätten gut und gerne noch ein, zwei Tore nachlegen können. Aber auch so sollte es reichen für den 13. Heimsieg in Serie. Jetzt gilt es am Sonntag in Sonthofen nachzulegen. Andreas Pöhner

VER Selb -

Starbulls Rosenheim

 

4:0

 

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Veröffentlicht am:
22. 02. 2019
23:08 Uhr

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22. 02. 2019
23:08 Uhr



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