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VER Selb

Selber Negativlauf hält an

Der Eishockey-Oberligist verliert auch in Peiting. Trotz eines furiosen Starts kassieren die Wölfe die fünfte Niederlage in Serie.



Da war die Freude noch groß: Der Selber Dominik Kolb (28, Bildmitte) dreht nach seinem Tor zum 1:0 ab, Dominik Müller (22, links) erwartet den Schützen.	Foto: Mario Wiedel
Da war die Freude noch groß: Der Selber Dominik Kolb (28, Bildmitte) dreht nach seinem Tor zum 1:0 ab, Dominik Müller (22, links) erwartet den Schützen. Foto: Mario Wiedel  

EC Peiting - VER Selb 3:2

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Müller, Bär, Kolb, Böhringer, Kremer, Silbermann - McDonald, Schmidt, Gare, Graaskamp, Gelke, Schiener, Turner, Hirschberger, Klughardt.

Schiedsrichter: Lajoie. - Zuschauer: 512. - Tore: 3. Min. Kolb (Gelke, Schmidt; 5-4) 0:1, 24. Min. Krabbat (heger, Mazanec) 1:1, 37. Heger (Krabbat) 2:1, 44. Min. Krabbat (Maier, Heger) 3:1, 58. Min. Graaskamp (Böhringer, Ondruschka) 3:2. - Strafminuten: Peiting 14 plus 10 (Stauder), Selb 18 plus 10 (Gelke).

Nicht schlecht gespielt, aber dennoch verloren. Der Eishockey-Oberligist VER Selb quittierte am Sonntagabend in Peiting beim knappen 2:3 die nun schon siebte Niederlage in den letzten neun Spielen. VER-Trainer Henry Thom war nach der Partie weiter auf der Suche nach der Lockerheit, die Spiele gewinnt. Seine Spieler kämpften zwar, doch vor dem Tor wollten sie manchmal schlicht zu viel, stellte er fest. Pfosten und Latte verhinderten Erfolge. Thom am Mikrofon von Radio Euroherz: "Am mangelnden kämpferischen Einsatz hat es sicher nicht gelegen. Unser Problem ist, dass wir nicht nachlegen. Nach dem ersten Drittel hätte es wenigstens 2:0, vielleicht sogar 3:0 für uns stehen müssen."

08.12.2019 - EC Peiting - Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
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EC Peiting - Selber Wölfe
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EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe
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EC Peiting - Selber Wölfe
EC Peiting - Selber Wölfe

Jedenfalls hat die Mannschaft vom ersten Bully weg, das umgesetzt, was der Trainer von ihr gefordert hatte: Vier Niederlagen in Serie standen vor dem Spiel für den VER Selb zu Buche. Dieser Negativlauf sollte gestoppt werden, wünschte sich Wölfe-Coach Henry Thom von seiner Mannschaft. Christoph Kabitzky, der Angreifer, der zuletzt verletzt fehlte, war wieder dabei und wollte auf dem Eis mithelfen, diese Vorgabe Wirklichkeit werden zu lassen. Stammtorhüter Niklas Deske jedoch musste draußen bleiben, war aufgrund seiner Verletzung vom Freitagabend im Spiel gegen Lindau nicht einmal im Kader.

Des Trainers Wunsch war seinen Spielern Befehl: Die Wölfe legten los wie die Feuerwehr. Ihnen war anzumerken, dass sie unbedingt mit drei Punkten im Gepäck die Rückreise aus Oberbayern antreten wollten, die fünfte Niederlage in Serie wollten sie auf jeden Fall vermeiden.

Der druckvolle Start der Oberfranken schlug sich denn auch gleich in Zählbarem nieder: Dominik Kolb nutzte das erste Überzahlspiel bereits nach 2:23 Minuten zur 1:0-Führung. Völlig frei war er vor dem Peitinger Torwart Florian Hechenrieder zum Abschluss gekommen. Genau so hatten sich Trainer Thom und seine Spieler die Reaktion und Antwort auf die zuletzt eher schwachen Auftritte vorgestellt.

Selb blieb danach am Drücker. Anders als die Gäste schaffte es Peiting in den Anfangsminuten nicht, zu Abschlüssen zu kommen. Gab es gefährliche Aktionen vor einem Tor, dann vor dem der Oberbayern. Erst als Selb nach knapp einer Viertelstunde Spielzeit wegen zweier Zwei-Minuten-Strafen in doppelter Unterzahl auf dem Eis stand, kam Peiting zu ersten dickeren Chancen. Doch mit Glück, Geschick und einem sehr aufmerksamen Manuel Kümpel im Tor überstand Selb diese Situation schadlos. Der Auftritt der Schützlinge von Trainer Thom in diesem ersten Drittel war sehr engagiert. Immer wieder suchten die Wölfe den schnellen Abschluss. Auch die Aggressivität stimmte. Das 1:0 für Selb zur ersten Drittelpause ging vollauf in Ordnung.

"Unser Problem ist, dass wir den Gegner zwar zu Fehlern zwingen, diese aber dann zu selten nutzen", konstatierte VER-Coach Thom nach dem Spiel. Die Gegner seien da zuletzt oft cleverer. So war es auch in Peiting. Wie verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine. Keine 60 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, und die Oberbayern hatten bereits zwei Riesenmöglichkeiten zum Ausgleich versiebt. Einmal kratzte VER-Akteur Dominik Müller den Puck für seinen bereits geschlagenen Torwart gerade noch von der Torlinie, und danach parierte Kümpel reaktionsschnell. Die Peitinger machten nun Druck. In der 24. Minute fiel der Ausgleich. Der Treffer war ebenso unnötig wie kurios. Eigentlich schien die Situation vor Kümpels Kasten geklärt, aber der Peitinger Dominik Krabbat kam an die Scheibe, spielte noch einmal vors Selber Tor und Kümpel rutschte der Puck durch die Schoner an den Schlittschuh und von dort trudelte die Scheibe über die Linie.

Ein Wirkungstreffer? Keineswegs. Aber, so Thom: "Das Spiel wurde nach dem Ausgleich sehr hektisch, wir verloren dabei phasenweise auch unsere Linie." Die Oberbayern wurden stärker, der Druck aufs Gästetor wuchs. Immer wieder stand der Selber Torwart Kümpel im Mittelpunkt, mehr als einmal parierte er glänzend. In der 37. Minute aber war er nach einem mustergültigen Konter machtlos. Krabbat hatte Thomas Heger mit einem langen Pass bedient und der schob nervenstark ein. Die Oberbayern hatten das Spiel gedreht. In diesem zweiten Drittel waren sie einfach giftiger und aggressiver als die Gäste. Allerdings nahmen die Nickligkeiten während der zweiten 20 Minuten auf beiden Seiten mehr und mehr zu. Nach dem Abpfiff gerieten der Selber Richard Gelke und der Peitinger Florian Stauder handfest aneinander - Fäuste flogen und Helme krachten zu Boden. Für beide Spieler ging es nicht weiter - sie erhielten jeweils neben Zwei-Minuten-Strafen auch eine über zehn Minuten.

Im Schlussdrittel wollten die Selber das Spiel wieder an sich reißen. Doch es ging denkbar schlecht weiter. Erneut war es Krabbat, der 2:54 Minuten nach Wiederbeginn auf 3:1 erhöhte. Klümpel hatte einen ersten Schuss von Heger noch parieren können, gegen den Nachschuss des erfahrenen Peitinger Routiniers, der auch schon in der DEL2 spielte, war er aber chancenlos. Thom: "Wir haben in diesem Drittel einen Fehler gemacht, aber der wurde bestraft."

Was Thom aber freute und ihm weiter Hoffnung gibt: Seine Mannschaft gab sich zu keiner Sekunde des Spiels auf. In der 47. Minute scheiterte Kabitzky in aussichtsreicher Position an Torwart Florian Hechenrieder. Wenig später scheiterten Ian McDonald und Florian Ondruschka am starken Peitinger Keeper. 2:14 Minuten vor dem Ende gelang Charles Grasskamp endlich der Anschlusstreffer. Doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. So stand Selb trotz guter Leistung am Ende mit leeren Händen da.

 

Autor

Thomas Schuberth-Roth
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
21:08 Uhr

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Autor

Thomas Schuberth-Roth

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Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
21:08 Uhr



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