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VER Selb

Selber Wölfe: Verrücktes Spiel mit Happy End

Der VER Selb führt in Garmisch bis zur 46. Minute mit 4:1. Dann gleichen die Oberbayern binnen 56 Sekunden aus und gehen sogar in Führung. Am Ende jubeln doch die Wölfe.



Packender Zweikampf zwischen dem dreifachen Selber Torschützen Lanny Gare (links) und Dennis Lobach vom SC Riessersee.
Packender Zweikampf zwischen dem dreifachen Selber Torschützen Lanny Gare (links) und Dennis Lobach vom SC Riessersee.   Foto: Mario Wiedel

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Müller, Bär, Kolb, Böhringer, Kremer - Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Kabitzky, Gelke, Schiener, Hirschberger, Klughardt, Turner.

Schiedsrichter: Harrer (Dingolfing). - Zuschauer: 1091. - Tore: 16. Min. Graaskamp (Gelke, Böhringer) 0:1, 20. Min. Gare (Kabitzky; 5-3) 0:2, 32. Min. Wachter 1:2, 40. Min. Gare (McDonald, Kolb) 1:3, 46. Min. Ehliz 2:4, 47. Min. Radu 3:4, 47. Min. Lobach 4:4, 53. Min. Vollmer (5-3) 5:4, 59. Min. Gare (Gelke, Graaskamp) 5:5, 65. Min. Kabitzky (Penaltyschießen) 5:6. - Strafminuten: Riessersee 14, Selb 14.

17.11.2019 - SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 - Foto: Mario Wiedel

SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 Garmisch-Partenkirchen
SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 Garmisch-Partenkirchen
SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 Garmisch-Partenkirchen
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SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 Garmisch-Partenkirchen
SC Riessersee - Selber Wölfe 4:1 Garmisch-Partenkirchen

Welch ein verrücktes Eishockeyspiel. Bis zur 46. Minute sahen die Wölfe am Sonntagabend wie der sichere Sieger aus, ehe der SC Riessersee binnen 56 Sekunden ausglich und sechs Minuten später sogar in Führung ging. Der VER zog den Kopf aber noch einmal aus der oberbayerischen Schlinge, schaffte durch den dreifachen Torschützen Lanny Gare noch den Ausgleich und siegte im Penaltyschießen. "Ich bin sehr froh über diese beiden Punkte", sagte ein erleichterter Trainer Henry Thom. Sein Riesserseer Kollege George Kink war naturgemäß weniger gut gelaunt, lobte aber den Einsatz und die Effektivität der Wölfe.

Bereits nach 24 Sekunden kamen die Selber zum ersten Überzahlspiel, Gelke verfehlte jedoch knapp und Kabitzky scheiterte an SCR-Keeper Fießinger. In der Folge übernahm der Gastgeber das Kommando. Die Wölfe gerieten mächtig unter Druck und durften sich bei Torwart Deske bedanken, dass sie bei den zahlreichen gefährlichen Schüssen der Hausherren nicht in Rückstand gerieten. Erst nach sieben Minuten befreiten sich die Selber wieder und kamen zu einer guten 2:1-Kontermöglichkeit, der letzte Pass von Kabitzky auf Bär kam aber nicht an. Dann prüfte Ondruschka nochmals Torwart Fießinger, ehe der SC Riessersee wieder Gas gab. Die Wölfe überstanden ein Powerplay der Gastgeber mit etwas Glück. Das stand dem VER auch bei einem Pfostentreffer der Oberbayern Pate. Mit einem der wenigen Entlastungangriffe gelang den Selbern dann die Führung in der 16. Minute. Bei Gelkes Traumpass war Graaskamp zur Stelle und ließ Fießinger keine Abwehrmöglichkeit. Und es kam noch besser für die Wölfe, die in doppelter Überzahl fast mit der Schlusssirene durch Gare auf 2:0 erhöhten.

Das zweite Drittel ähnelte den ersten 20 Minuten. Der Gastgeber baute mächtig Druck auf, die Wölfe verteidigten mit Krallen und Klauen - und sie hatten einen überragenden Deske zwischen den Pfosten, der die Hausherren schier zur Verzweiflung brachte. In der 32. Minute war dann aber auch der VER-Keeper geschlagen. Vom Bully weg landete die Scheibe bei Wachter, der sofort abzog und zum 1:2 verkürzte. Dieser Treffer beflügelte Riessersee noch mehr. Fast hätte sich der Altmeister aber ein schönes Ei ins eigene Netz gelegt. Bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe flutschte ein Rückpass durch und nur knapp am SCR-Gehäuse vorbei. Die Angriffsbemühungen der Gäste waren eher zaghaft - 36 Sekunden vor der zweiten Pause aber erfolgreich. Wieder war es Gare, der zu einem perfekten Zeitpunkt traf und die Selber Führung auf 3:1 ausbaute. Als Graaskamp in der 44. Minute sogar das 4:1 gelang und Turner sogar den fünften Treffer auf dem Schläger hatte, schienen die Wölfe auf dem besten Weg, die drei Punkte mit ins Fichtelgebirge zu entführen.

Doch weit gefehlt. Der SC Riessersee raffte sich noch einmal auf und kam binnen 56 Sekunden, in denen der VER außer Rand und Band war, zum Ausgleich. Das Momentum lag nun natürlich auf Seiten der Hausherren. Und die schossen sich nach 53 Minuten in doppelter Überzahl auch zur erstmaligen Führung. Doch wie so oft schon in dieser Saison zeigten auch die Wölfe Moral und Charakter. 62 Sekunden vor der Schlusssirene gelang tatsächlich noch der Ausgleich. Es ging in die Verlängerung, in der beide Teams Chancen hatten, aber nicht trafen. Penaltyschießen. Und hier hatten die Wölfe wieder einmal das bessere Ende für sich. Deske war drei Mal nicht zu überwinden, für den VER traf Kabitzky - und zwei Punkte waren bei der Heimreise mit im Gepäck.

SC Riessersee -VER Selb

n.V. 5:6

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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
20:46 Uhr

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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
20:46 Uhr



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