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VER Selb

Späte Selber Niederlage

Auch im dritten Testspiel war den Selber Wölfen kein Erfolgserlebnis vergönnt. Nach dem 1:3 in Herne und einem 4:5 nach Penalty-Schießen in Essen musste sich der VER am Samstag den Moskitos auch vor heimischer Kulisse knapp geschlagen geben. Der Gastgeber machte einen 1:3-Rückstand wett, ehe die Gäste kurz vor Schluss noch zu zwei Treffern kamen.



VER Selb:  Deske (41. Kümpel)  - Ondruschka, Silbermann, Müller, Bär, Böhringer, Kremer, Gimmel, Wenisch – Gare. McDonald, Schmidt, Grraskamp, Kabitzky, Gelke, Zimmermann, Schiener, Klughardt, Hirschberger, Turner, Worotnikow.

Schiedsrichter: Posacki. – Zuschauer: 900. – Tore: 5. Min. Grötzinger 0:1, 13. Min. Grötzinger 0:2, 27. Min. Schiener (Zimmermann, Böhringer; 4-4) 1:2,  34. Min. Richter (5-4) 1:3, 51. Min. Schmidt (Gare, McDonald) 2:3,  53. Min. Gelke (McDonald, Gare) 3:3, 59. Min. Leblac 3:4, 60. Min. Kreuzmann (eng) 3:5. – Strafminuten: Selb 4, Essen 8.

 

Eishockey-Testspiel: VER Selb – Moskitos Essen 3:5 (0:2, 0;1, 2:2)

Eine volle Bank, vier Sturmreihen: Das war etwas ungewohnt für die Wölfe, die nur schwer in die Partie und den Rhythmus fanden gegen eiskalte Moskitos. Der Nord-Oberligist ging nach einem Fehlpass von VER-Neuzugang Schmidt im eigenen Drittel durch Grötzinger nach fünf Minuten in Führung und hatte auch fortan mehr Spielanteile. Selber Möglichkeiten ergaben sich erst nach acht Minuten nach einem Alleingang von Graaskamp und einem Schuss von Schiener, der am Essener Torwart Beech scheiterte. Auf der Gegenseite luden die Wölfe ihren Gast durch einige Flüchtigkeitsfehler in der Defensive zu Chancen ein.  Gerade, als der VER etwas  am Drücker war, fiel nach 13 Minuten das 0:2 – erneut durch Grötzinger. Er zog aus dem Handgelenk ab und überraschte damit auch Wölfe-Keeper Deske.

 

Im zweiten Drittel gaben die Wölfe, die nun wieder auf die gewohnten drei Reihen umstellten, mehr Gas. Zunächst scheiterte Gare an Torwart Beech, dann brachte McDonald die Scheibe bei drei Versuchen nicht am Moskitos-Keeper vorbei. Nach 27 Minuten war es nach Strafzeiten gegen beide Mannschaft es aber soweit mit dem ersten Selber Treffer. Schiener, schon mit Playoff-Bart unterwegs, traf im Nachschuss trocken zum 1:2. Nun war es bei den Wölfen endgültig vorbei mit Sommer-Eishockey.  Die Hausherren drängten auf den Ausgleich – bis sich in der 34. Minute Schiedsrichter Posacki ein bisschen den Unmut der Selber Fans zuzog. Für einen korrekten Check von Klughardt setzte es für die Wölfe eine Zweiminuten-Strafe – und prompt auch den dritten Gegentreffer durch Richter, bei dessen Schuss der Puck den Weg durch Deskes Schoner fand. Im Gegensatz zu den Moskitos, die bis dahin fast jede Möglichkeit genutzt haben, ließ der VER weiter einige gute Möglichkeiten aus.

Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Drittels durften die Wölfe über vier Minuten Überzahl üben, mehr als 30 Sekunden sogar fünf gegen drei. Ohne zählbaren Erfolg. Die Hausherren blieben in der Folge weiter am Drücker, arbeiteten am Anschlusstreffer, hatten aber zunächst das Glück nicht auf ihrer Seite. In der 51. Minute durften die Wölfe-Anhänger dann doch das zweite Mal jubeln.  Gare zog ab,   Schmidt fälschte ab – und  endlich fand die Scheibe den Weg ins Netz. Zwei Minuten später sogar der Ausgleich: Wieder waren McDonald und Gare die Ausgangspunkte, dieses Mal schloss  Gelke erfolgreich ab.  Und schon war richtig Stimmung   im Selber Fanblock, neben den sich übrigens auch einige Fans der befreundeten Moskitos gesellt hatten. Und jubeln durften am Ende eben die Anhänger aus dem Ruhrpott. In den letzten beiden Minuten kam Essen noch zu zwei Treffern und zum Sieg. Was aber irgendwie niemanden störte. Die Anhänger beider Vereine feierten nämlich ohnehin sich selbst und ihre Fanfreundschaft.

Am Abend gab es im Festzelt neben der Netzsch-Arena dann noch die Vorstellung des neuen Wölfe-Kaders.

 

***

In einem Freundschaftsspiel unterlag bereits am Nachmittag die deutsche U16-Frauen-Nationalmannschaft der Auswahl Tschechiens mit 0:2. Beide Teams treffen am Sonntag, 11 Uhr, in der Netzsch-Arena nocheinmal aufeinander.

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
14. 09. 2019
20:22 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
14. 09. 2019
20:22 Uhr



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