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VER Selb

Stolze Serie und tieffliegende Schwalben

Der VER Selb nimmt nach dem elften Sieg in den vergangenen 14 Oberliga-Spielen langsam Kurs auf Platz fünf. An der Tabellenspitze lassen die "Gallier" aus Peiting nicht locker.



Nach Wochen des Frustes im Oktober und November darf beim VER wieder über Siege gejubelt werden: Hier bahnen sich die Youngster Mauriz Silbermann (vorne) und Daniel Worotnikow (links dahinter) den Weg durch die nach einem Autogramm oder Abklatscher haschenden jungen Anhänger.	Foto: Mario Wiedel
Nach Wochen des Frustes im Oktober und November darf beim VER wieder über Siege gejubelt werden: Hier bahnen sich die Youngster Mauriz Silbermann (vorne) und Daniel Worotnikow (links dahinter) den Weg durch die nach einem Autogramm oder Abklatscher haschenden jungen Anhänger. Foto: Mario Wiedel  

Es geht doch: Nach dem 5:2 am Freitag gegen Memmingen machten die Selber Wölfe mit einem 2:1-Sieg in Lindau ihr erst zweites Sechs-Punkte-Wochenende dieser Saison perfekt. Über die volle Anzahl durften sich die Wölfe-Anhänger zuletzt Ende September an den ersten beiden Spieltagen dieser Saison gegen Waldkraiburg und Memmingen freuen. Entsprechend happy waren Spieler und Trainer nach dem erfolgreichen Auftritt in der bitterkalten Eissportarena am Bodensee.

Auch wenn die spielerische Leichtigkeit oft noch fehlt und die Fans meistens bis zum Schluss um die Punkte zittern müssen: Die Selber Serie kann sich sehen lassen. Seit 9. Dezember gingen die Schützlinge von Trainer Henry Thom in 14 Begegnungen elf Mal als Sieger vom Eis - sechs Mal davon freilich erst nach Verlängerung oder Penaltyschießen. "Das hätte man ruhig etwas nervenschonender gestalten können. Aber das ist derzeit glaube ich zu viel verlangt", meinte ein Wölfe-Fan am Sonntagabend, als der 2:1-Erfolg in Lindau perfekt war. Tatsächlich verdient es Respekt, wie sich die verletzungsgebeutelte Truppe aus den stimmungsdrückenden Wochen im Oktober und November befreit hat. "Die Jungs haben sehr viel investiert und sind dafür belohnt worden", freut sich Henry Thom über die jüngsten Erfolge, die den VER wieder ein ganzes Stück näher an Platz fünf gebracht haben. Drei Punkte fehlen noch auf die Memmingen Indians, allerdings ist auch Weiden - derzeit drei Punkte hinter Selb - noch im Rennen um eine vielleicht günstigere Ausgangsposition für die Playoffs. Nur die allergrößten Optimisten dürften sogar noch ein wenig auf den um 16 Zähler entfernten Platz vier schielen. Dort positioniert haben sich die Starbulls Rosenheim, die in den vergangenen 15 Begegnungen nur vier Mal als Sieger vom Eis gingen - und am Freitag der Gastgeber sind für die Wölfe.

 

Ganz oben lässt der EC Peiting nicht locker: Am Freitag holte sich das "gallische Dorf" der Eishockey-Oberliga Süd mit einem 5:3-Sieg in Regensburg die Tabellenführung von den Eisbären zurück, am Sonntag zwangen die Oberbayern den EV Landshut (3.) mit 3:2 in die Knie. Da musste auch EVL-Trainer Axel Kammerer neidlos anerkennen: "Peiting spielt sehr gutes Eishockey und steht verdient oben." Allerdings fand Kammerer ein Haar in der Suppe und warf den Spielern des Spitzenreiters eine "Schwalbenmentalität" vor. Was aber Peitings Trainer Sebastian Buchwieser gleich konterte: "Meinen Spielern Schwalben zu unterstellen ist falsch. Dies passiert im Fußball, aber nicht bei uns".

Ein überraschendes Sechs-Punkte-Wochenende feierte auch der Tabellenzehnte ERC Sonthofen, der am Sonntag in Selb gastiert. Einem 3:2 in Weiden ließen die Allgäuer einen 1:0-Heimsieg gegen Höchstadt folgen.

Die Spiele vom Freitag

EV Landshut - EV Lindau 3:2 (1:0, 0:2, 2:0) - Tore: 1:0 (14.) Ehl, 1:1 (21.) Stopinski, 1:2 (24.) A. Farny, 2:2 (41.) Zimmermann, 3:2 (51.) Plihal; Strafminuten: Landshut 6, Lindau 6; Zuschauer: 1651.

Eisbären Regensburg - EC Peiting 3:5 (1:2, 2:1, 0:2) - Tore: 0:1 (9.) Maier, 0:2 (15.) Gohlke, 1:2 (19.) Flache, 2:2 (25.) Sauer, 3:2 (36.) Gajovsky, 3:3 (38.) Kostourek, 3:4 (46.) Gohlke, 3:5 (54.) Stauder; Strafminuten: Regensburg 10, Peiting 12; Zuschauer: 2206.

Blue Devils Weiden - ERC Sonthofen 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) - Tore: 0:1 (6.) Guth, 0:2 (7.) Kuqi (7.), 1:2 (19.) Schusser, 1:3 (25.) Guth, 2:3 Heinisch (60.); Strafminuten: Weiden 4, Sonthofen 2; Zuschauer: 898.

Höchstadter EC - Starbulls Rosenheim 1:4 (0:0, 0:1, 1:3) - Tore: 0:1 (38.) Höller, 0:2 (41.) Höller, 1:2 (50.) Neugebauer, 1:3 (57.) Höller, 1:4 Henriquez Morales (59.); Strafminuten: Höchstadt 12, Rosenheim 8; Zuschauer: 646.

Die Spiele vom Sonntag

EC Peiting - EV Landshut 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) - Tore: 1:0 (10.) Kostourek, 1:1 (37.) M. Zimmermann, 2:1 (38.) Morris; Strafminuten: Peiting 4, Landshut 8; Zuschauer: 780.

Starbulls Rosenheim - Eisbären Regensburg 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) - Tore: 1:0 (8.) Baindl, 1:1 (16.) Tausch, 1:2 (27.) Divis, 1:3 (35.) Vogel, 1:4 (60.) Ontl; Strafminuten: Rosenheim 8 plus Disziplinarstrafe Meier, Regensburg 20 plus Disziplinarstrafe Schwarz; Zuschauer: 2099.

ECDC Memmingen Indians - Blue Devils Weiden 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) - Tore: 1:0 (21.) Kumeliauskas, 2:0 (26.) Kumeliauskas, 2:1 (48.) Kirchberger, 3:1 (53.) Kumeliauskas, 3:2 (54.) Abercrombie; Strafminuten: Memmingen 4, Weiden 4; Zuschauer: 1.352.

ERC Bulls Sonthofen - Höchstadter EC 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) - Tore: 1:0 (52.) Mangold; Strafminuten: Sonthofen 11 plus Spieldauer-Disziplinarstrafe Maaßen, Höchstadt 16; Zuschauer: 501.

 
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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
21. 01. 2019
20:28 Uhr

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
21. 01. 2019
20:28 Uhr



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