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VER Selb

Thom warnt vor dem Schlusslicht

Eine vermeintlich leichte Aufgabe hat der VER Selb am heutigen Freitag in Höchstadt zu bewältigen. Am Sonntag kommt der Tabellenzweite in die Netzsch-Arena.



Volle Konzentration fordert VER-Trainer Henry Thom (rechts) von seinen Spielern am heutigen Freitag in Höchstadt. Erst recht kein Zuckerlecken wird die Partie am Sonntag in der Netzsch-Arena gegen den Tabellenzweiten ECDC Memmingen.	Foto: Mario Wiedel
Volle Konzentration fordert VER-Trainer Henry Thom (rechts) von seinen Spielern am heutigen Freitag in Höchstadt. Erst recht kein Zuckerlecken wird die Partie am Sonntag in der Netzsch-Arena gegen den Tabellenzweiten ECDC Memmingen. Foto: Mario Wiedel  

Wärme, Wellenrauschen und Urlaubs-Feeling: Für die Spieler des Eishockey-Oberligisten begann diese Woche nicht mit dem sonst üblichen trainingsfreien Montag, sondern mit einem ganz ungewohnten Teamabend. In der Therme in Weißenstadt wartete nach einem Sponsorentermin ein umfangreiches Wellness-Angebot auf die Wölfe-Cracks. "Ein gemeinsamer Abend ohne Eis und Halle war auch einmal ganz schön", sagt Trainer Henry Thom vor einem Wochenende mit zwei von der Papierform her unterschiedlich schweren Aufgaben: Heute, 20 Uhr, bei Schlusslicht Höchstadter EC, am Sonntag (18 Uhr) gegen den Tabellenzweiten ECDC Memmingen.

Eisbären Regensburg trennen sich von Pavlov

Die Eisbären Regensburg haben am Donnerstagabend Igor Pavlov mit sofortiger Wirkung als Sportdirektor und Trainer freigestellt. Das teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Max Kaltenhauser wird bis auf weiteres als Interimstrainer die Mannschaft übernehmen.

 

Der Höchstadter EC ziert bereits seit dem siebten Spieltag das Tabellenende. Magere drei Siege - 2:1 gegen Füssen, 4:2 beim SC Riessersee und 5:4 in Sonthofen - stehen auf dem Konto, 14 Mal mussten die Schützlinge des Ex-Selbers Martin Sekera das Eis als Verlierer verlassen. Zwölf Punkte beträgt mittlerweile der Rückstand auf Platz zehn, der den Einzug in die Meisterrunde und den direkten Klassenerhalt bedeuten würde. Ernsthaft glaubt daran im Aischtal nach den jüngsten Schlappen in Füssen (0:5) und gegen Lindau (2:7) natürlich niemand mehr. Vom Papier her wäre damit ein Sieg Pflicht für den VER Selb, der heute (20 Uhr) als Tabellendritter im 2000 Zuschauer fassenden Eisstadion am Kieferndorfer Weg gastiert.

 

"Natürlich sind das Spiele, die man gewinnen muss", sagt auch Wölfe-Trainer Henry Thom - um doch warnend den Zeigefinger zu erheben und eine gnadenlose Einstellung seines Teams einzufordern: "Auch wenn es ganz banal klingt und etwas für das Phrasenschwein ist: Es ist höchste Konzentration gefragt." Was passiert, wenn man auch nur ein bisschen nicht aufpasst, habe seine Mannschaft beim jüngsten 6:5-Sieg nach Penaltyschießen in Garmisch gesehen. "Eine Minute - und schwupps war die 4:1-Führung weg." Gerade auf heimischem Eis könne auch Höchstadt jedem Gegner gefährlich werden mit ihren technisch starken Akteuren wie Vitalij Aab, Michal Petrak oder Michal Mlynek. Das hat der VER in der Vorsaison am eigenen Leibe erfahren müssen, als es eine 3:7-Niederlage setzte.

Keiner besonderen Motivationskünste dürfte es für die Wölfe am Sonntag bedürfen, wenn die Memmingen Indians mit Trainer Sergej Waßmiller, einer gegenüber der Vorsaison stark veränderten Mannschaft und dem ein oder anderen Förderlizenzspieler des DEL-Clubs Augsburger Panther in Selb gastieren. "Die haben einen unglaublich guten Lauf, spielen mit vier Reihen und viel Tempo", spricht Thom mit Respekt vor den Allgäuern. Die warten im Über- und Unterzahlspiel mit Bestwerten auf in der Oberliga Süd. Was sehr viel auch an Topscorer Brad Snetsinger hängt. "Der leitet das Powerplay sehr gut", weiß Thom. Memmingen halte das Spiel sehr einfach und geradlinig und stehe in der Tabelle nicht umsonst auf Platz zwei. "Das ist auch eine Sache des Selbstvertrauens. Wenn es läuft, dann läuft es."

Nicht groß verstecken müssen sich da die Wölfe selbst. Nach der Serie von zehn Siegen aus elf Spielen gab es zwar Rückschläge in Weiden und gegen starke Rosenheimer, mit dem Sieg am vergangenen Sonntag beim SC Riessersee dürfte die Brust aber gleich wieder breiter geworden sein. "Wir spielen bei uns zu Hause. Da wollen wir ein Zeichen setzen", sagt Henry Thom. Er erwartet ein schnelles, körperbetontes Spiel auf beiden Seiten. Verzichten müssen die Wölfe auf Verteidiger Dominik Kolb wegen einer Trainingsverletzung. Dafür erhält der Kader voraussichtlich Zuwachs vom Bayreuther Förderlizenzspieler Noah Nijenhuis.

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Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
21. 11. 2019
21:40 Uhr

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Andreas Pöhner

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21. 11. 2019
21:40 Uhr



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