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VER Selb

Trotz Niederlage auf Augenhöhe

Nichts zu holen gibt es im Endspiel um Platz fünf für den Eishockey-Oberligisten VER Selb. Die Wölfe verlieren in Memmingen mit 0:4. Trainer Thom ist aber nicht unzufrieden.



Verwickelt: VER-Akteur Charles Graaskamp (links) im Duell mit einem Gegenspieler. Foto: Marco Wiedel
Verwickelt: VER-Akteur Charles Graaskamp (links) im Duell mit einem Gegenspieler. Foto: Marco Wiedel  

ECDC Memmingen - VER Selb 4:0

VER Selb : Deske (Bätge) - Ondruschka, Njinhuis, Kolb, Fink, Böhringer, Kremer - McDonald, Schiener, Gollenbeck, Gare, Geigenmüller, Graaskamp, Hördler, Lüsch, Zimmermann, Moosberger.

Schiedsrichter : Paule. - Zuschauer : 1909. - Tore : 8. Min. Pfalzer (Wiecki, 5-4), 24. Min. Piskor (Huhn, Wieki, 5-4) 2:0, 27. Min. Piskor (Pfalzer) 3:0, 59. Min. Kumeliauskas (Mudryk) 4:0. - Strafminuten : Memmingen 6, Selb 10.

Das hat dann doch nicht geklappt: Der VER Selb verpasste wohl den erhofften fünften Platz in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd. Im Endspiel um Platz fünf verloren die Wölfe bei den Memmingen Indians glatt mit 0:4 (0:1, 0:2, 0:1). So müssen sie wahrscheinlich als Tabellensechster zum ersten Playoff-Spiel im Achtelfinale nach Hannover reisen - es sei denn die Allgäuer rutschen in Höchstadt aus. Doch auch das letzte Meisterrunden-Spiel für die Wölfe hat es noch einmal in sich: Am Sonntag, 18 Uhr, gibt der designierte Meister EC Peiting seine Visitenkarte in Oberfranken ab.

Zumindest die Sorge, wen er bei den Memmingen Indians ins Tor stellen soll, war Trainer Henry Thom schon am Donnerstag genommen: Niklas Deske hatte sich beim Eishockey-Oberligisten VER Selb nach seiner Schulterprellung wieder fit gemeldet. Nachwuchsmann Tiemon Bätge rückte also am Freitagabend in Memmingen wieder auf die Bank. Bätge hatte jüngst den im Spiel gegen Höchstadt verletzt vom Eis gegangenen Manuel Kümpel, den etatmäßig zweiten Mann hinter Deske, ersetzt. Kümpel hat es hart getroffen: Wie die MRT-Untersuchung am Donnerstag ergab, zog er sich eine Bänderverletzung zu. Die Folge: Je nach Genesungsverlauf fällt er gut vier Wochen lang aus und wird ausgerechnet zum Beginn der Playoffs nicht zur Verfügung stehen.

08.03.2019 - ECDC Memmingen - Selber Wölfe 4:0 - Foto: Mario Wiedel

ECDC Memmingen - Selber Wölfe 4:0
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Doch von dieser Nachricht und dem Verletzungspech schienen die Selber auf dem Eis zunächst unbeeindruckt. Sie begannen sehr ordentlich. Offenbar hatten sie sich etwas vorgenommen. Und sie ließen sich auch nicht aus der Fassung bringen, als Pfalzer in der achten Minute ein Überzahlspiel zur Führung der Gastgeber nutzte. Selb spielte mit, suchte immer wieder seine Chancen.

Den mehr als 200 Wölfe-Fans, die aus Oberfranken den weiten Weg mit nach Memmingen gemacht hatten, gefiel, was sie sahen. Und auch VER-Trainer Henry Thom war nach dem Spiel im Interview bei "Euroherz-Eiszeit" angetan vom Spiel seiner Mannschaft: "Ich habe viel Gutes gesehen, taktisch war es sehr gut." Rein von den Chancen her, sei es wohl ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Der Unterschied: "Die haben halt getroffen."

Und das gleich vier Mal. Deske im Tor war jeweils machtlos. Auch der zweite Treffer der Allgäuer fiel, als ein Selber auf der Strafbank saß. Im zweiten Abschnitt machten die Wölfe sogar gehörig Druck. Die Gastgeber zogen sich mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken etwas in die Defensive zurück, suchten aber mit blitzschnellen Kontern immer wieder die Vorentscheidung. Piskor mit seinem zweiten Treffer markierte denn auch nur drei Minuten später das 3:0. Die Statistik wies zwar in Durchgang zwei mehr Schüsse der Selber auf das von Routinier Vollmer gehütete Tor aus, doch auf der Anzeigetafel hieß es 3:0 für die Gastgeber.

Im dritten Abschnitt verwaltete Memmingen das Ergebnis gekonnt und kam sogar noch zum vierten Treffer.

 

 

 

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Thomas Schubert-Roth
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Veröffentlicht am:
08. 03. 2019
23:14 Uhr

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Thomas Schubert-Roth

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08. 03. 2019
23:14 Uhr



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