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VER Selb

VER Selb setzt dickes Ausrufezeichen

Der Eishockey-Oberligist siegt beim favorisierten EC Peiting - und das in überzeugender Manier. Mit dabei sind erstmals die zwei Förderlizenzspieler aus Bayreuth.



Bestritt seinen ersten Einsatz für Selb: Noah Nijenhuis (rechts), Förderlizenzspieler von den Bayreuth Tigers. Foto: Mario Wiedel
Bestritt seinen ersten Einsatz für Selb: Noah Nijenhuis (rechts), Förderlizenzspieler von den Bayreuth Tigers. Foto: Mario Wiedel  

VER Selb: Deske (Kümpel) - Ondruschka, Nijenhuis, Silbermann, Veisert, Kolb, Kremer - McDonald, McDonough, Gare, Moosberger, Gollenbeck, Geigenmüller, Lüsch, Schiener, Hördler, Klughardt.

Schiedsrichter: Aumüller. - Zuschauer: 569. - Tore: 3. Min. McDonald (Gare) 0:1, 20. Min. Stauder (Miller, Lautenbacher) 1:1, 28. Min. McDonough 1:2, 32. Min. Weyrich (Kostourek, Feuerecker) 2:2, 34. Min. McDonough 2:3, 35. Min. McDonald 2:4, 36. Min. Kostourek (Feuerecker, Heger; 5-4) 3:4, 39. Min. Ondruschka (McDonald) 3:5, 43. Min. Ondruschka 3:6, 53. Min. Moosberger (McDonough, Geigenmüller) 3:7, 58. Min. Babic 4:7, 60. Min. Winkler 5:7. - Strafminuten: ECP 6, VER 10.

Spieler der Bayreuth Tigers im Trikot des VER Selb - geht nicht? Geht doch. Den Beweis gab es am Sonntag, als die Wölfe in der Eishockey-Oberliga Süd beim EC Peiting gastierten. Mit Gustav Veisert und Noah Nijenhuis standen zwei Verteidiger des oberfränkischen Erzrivalen im VER-Kader. Es war das erste Zeichen der frisch vereinbarten Kooperation zwischen Selbern und Bayreuthern. Und hat es in Peiting auch sportlich etwas gebracht? Ja. Das Team von Trainer Henry Thom bot eine starke Leistung und siegte verdient mit 7:5. Vor allem im Angriff flutschte es.

 

"Wir haben 56 Minuten lang sehr intensiv gespielt und den Peitingern wenig Zeit gegeben, um irgendetwas mit der Scheibe anzustellen", sagte ein zufriedener Thom beim Radiosender Euroherz. Zu Veisert und Nijenhuis meinte er: "Beide haben eine gute Leistung gezeigt und unser Spiel nach vorne angetrieben."

Die Wölfe traten mutig auf. Es dauerte keine drei Minuten, da stand es 1:0 für den VER. Ian McDonald traf aus zentraler Position. In der Folge waren die Gäste das etwas bessere Team, Peiting agierte vor allem in Überzahl viel zu harmlos. Es sah gut aus für die Selber - bis vier Sekunden vor der ersten Drittelpause. Stauder schnappte sich einen Abpraller und erzielte das 1:1 für die Oberbayern.

Im zweiten Drittel hatte weiter Selb mehr vom Spiel. Das nutzte aber erst einmal wenig. Denn: Die Wölfe ließen vor dem gegnerischen Tor jetzt die letzte Konsequenz vermissen. In der 28. Minute funktionierte es dann aber doch: Veisert zog ab, Planlosigkeit in der Peitinger Defensive, Ryan McDonough kam mit dem Schläger an die Scheibe - Tor. Nun war viel Hektik in der Partie. Auf beiden Seiten häuften sich die Fehler - und die Akteure hatten wohl Zielwasser getrunken. Innerhalb von nicht einmal vier Minuten fielen vier Treffer, dann legte VER-Kapitän Florian Ondruschka noch einen nach.

Mit einer 5:3-Führung ging Selb ins Schlussdrittel. Dort ließen die Hochfranken nichts mehr anbrennen. Bereits in der 43. Minute machte Ondruschka den Deckel auf die Partie, Moosberger legte nach. Von einem Sturmlauf des EC Peiting war nichts zu sehen, etwas Ergebniskosmetik gab es kurz vor Schluss noch durch Babic und Winkler.

Für die Selber geht es bereits am Dienstag weiter. Um 19.30 Uhr empfangen sie den EV Weiden. Das Derby sollte eigentlich am vergangenen Freitag stattfinden - doch dann war das gesamte Fichtelgebirge mit Glatteis überzogen. red

EC Peiting -

VER Selb

 

5:7

 

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Veröffentlicht am:
02. 12. 2018
20:42 Uhr

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02. 12. 2018
20:42 Uhr



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