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VER Selb

Wölfe-Invasion nach Rosenheim

Über 800 Anhänger des VER Selb wollen ihr Team am Freitag zum Spiel beim Tabellenführer begleiten. 560 Fans und der Vorsitzende reisen ganz romantisch im Sonderzug.



Gute Stimmung ist garantiert: Am Freitag reisen 560 Anhänger des VER Selb im Sonderzug zum Spitzenspiel nach Rosenheim.	Foto: Mario Wiedel
Gute Stimmung ist garantiert: Am Freitag reisen 560 Anhänger des VER Selb im Sonderzug zum Spitzenspiel nach Rosenheim. Foto: Mario Wiedel  

Wenn einer eine Reise unternimmt, dann will er was erleben: Das trifft auf den Normalbürger zu, und auch auf Eishockeyfans. Die sind fast jede Woche unterwegs in fremde Stadien - mit Bus oder Auto. Das ganz große Abenteuer sind aber Fahrten im Zug. Am morgigen Freitag ist es wieder soweit: Es startet der vierte "Wölfe-Sonderzug". Dieses Mal führt die Reise zur oberbayerischen Eishockey-Hochburg Rosenheim. 560 Anhänger fahren im Zug mit. Hunderte von ihnen mit eigens gefertigten Sonderzug-Trikots. Noch einmal gut 300 wollen sich anderweitig auf den Weg nach Oberbayern machen.

Alle Infos zum Sonderzug

Die VER-Fans können am Freitag am Hofer Hauptbahnhof (Abfahrt 13.11 Uhr, Gleis 2) und am Bahnhof Marktredwitz (Abfahrt 13.56 Uhr, Gleis 4) zusteigen. Das Sonderzug-Organisationsteam bittet alle Anhänger, eine Stunde vor der Abfahrt und eine Stunde vor der Ankunftszeit des Zuges in Marktredwitz (13.47 Uhr) anwesend zu sein. "Das sorgt für reibungslose und stressfreie Kontrollen an den Bahnsteigen durch die Wölfe-Security", schreibt das Fanprojekt.

Die Ankunft am Hauptbahnhof in Rosenheim ist für 18.20 Uhr geplant. Dort werden die Wölfe-Anhänger von Fans der Starbulls Rosenheim gebührend empfangen und zum Emilio-Stadion begleitet. Der Fußmarsch dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Rückreise ist auf 23 Uhr (Gleis 2) festgelegt. In der Heimat werden die Anhänger gegen 2.42 Uhr in Marktredwitz beziehungsweise 3.17 Uhr in Hof eintreffen.

Das Fanprojekt Selb weist ausdrücklich darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen die Mitnahme von Bierfässern, Glasflaschen, Pyrotechnik und spitzigen Gegenständen nicht gestattet ist. Die Organisatoren danken den Starbulls Rosenheim, die allen Sonderzugfahrern einen ermäßigten Eintritt möglich gemacht haben.

 

Drei Mal waren die reisefreudigen Anhänger des VER Selb in den vergangenen Jahren schon unterwegs mit der Eisenbahn. Nach Füssen, Sonthofen und Bad Tölz. Stets mit einer riesigen Stimmung an Bord und in den Stadien. "Bei der Zugfahrt stehen auch dieses Mal Geselligkeit, gute Laune und Spaß am Eishockey im Vordergrund", teilen das Selber Fanprojekt und alle in ihm organisierten Fanclubs des VER mit. Das Motto der Fahrt: "Wir sind alle Eishockeyfans". Die Vorfreude ist riesengroß. Nicht nur bei den Anhängern. Auch bei Vorsitzendem Jürgen Golly. Er war schon bei den Fahrten nach Sonthofen und Bad Tölz dabei. "Das war schon was Besonderes. Ich freue mich riesig auf Freitag. Das wird wieder eine super Sache."

 

Die Fahrt garantiert für Jung und Alt einen tollen, sicher unvergesslichen Tag. Die etwas betagteren Anhänger dürften sich vor allem auf viele gemütliche Gespräche freuen oder eine Schafkopfrunde in den Abteils, die ihre beste Zeit schon hinter sich haben. Die jüngere Generation wird häufiger im stimmungsvollen Partywaggon aufzufinden sein. Beim Spiel selbst im 4750 Zuschauer fassenden Emilio-Stadion Rosenheim ist dann ebenfalls beste Stimmung angesagt.

Auch die Spieler wissen, dass nicht nur wegen der Tabellenkonstellation - Rosenheim ist Spitzenreiter, Selb steht drei Punkte dahinter auf Platz vier - etwas Besonderes ansteht. "Wir freuen uns auf den Freitag, klar", sagt Verteidiger Dominik Kolb. "Unsere Fans sind ja extrem laut. Es macht richtig Spaß, vor diesen Anhängern zu spielen." Ob Kolb am Freitag in diesen Genuss kommt, ist aber noch fraglich. Der 21-Jährige hat am Dienstag beim 5:0-Sieg gegen Miesbach zwei Mal den Puck abbekommen und musste am Abend noch das Krankenhaus aufsuchen.

Ein Ausfall von Kolb, seit Wochen eine zuverlässige Stütze in der VER-Abwehr, wäre natürlich bitter. Auch wenn es an diesem Tag nicht vordergründig um Sieg oder Niederlage für die Wölfe geht. Das Gemeinschaftserlebnis steht im Vordergrund.

Autor
Andreas Pöhner

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Veröffentlicht am:
03. 01. 2018
21:33 Uhr

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Andreas Pöhner

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03. 01. 2018
21:33 Uhr



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