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VER Selb

Wölfe krallen sich auch den Spitzenreiter

Der VER Selb mischt weiter die Eishockey-Oberliga auf. In Deggendorf gewinnen die Thom-Schützlinge erneut in der Verlängerung. Es ist der zehnte Sieg aus den letzten elf Spielen.



Dicke Luft vor dem Selber Tor: Niklas Deske (am Boden) rettet gemeinsam mit Siegtorschützen Dominik Kolb (rechts) gegen den Deggendorfer Christoph Gawlik.
Dicke Luft vor dem Selber Tor: Niklas Deske (am Boden) rettet gemeinsam mit Siegtorschützen Dominik Kolb (rechts) gegen den Deggendorfer Christoph Gawlik.   Foto: Mario Wiedel

VER Selb: Deske (61. Kümpel) - Ondruschka, T. Zimmermann, Bär, Kolb, Silbermann, Böhringer - Gare, Schmidt, McDonald, Graaskamp, Kabitzky, Gelke, Schiener, Hirschberger, Turner, Klughardt.

Schiedsrichter: Kannengießer. - Zuschauer: 2007. - Tore: 13. Min. Schiener (Gare, McDonald; 5-4) 0:1, 21. Min. Greilinger 1:1, 26. Min. A. Gawlik (Reisnecker, C. Gawlik; 5-3) 2:1, 33. Min. Kabitzky (Graaskamp, Gelke) 2:2, 38. Min. Schiener (Böhringer, McDonald) 2:3, 44. Min. Reisnecker 3:3, 62. Min. Kolb (Gelke, Kümpel) 3:4. - Strafminuten: Deggendorf 18 + 10 für Osterkamp + 10 für A. Gawlik, Selb 16 + 10 für Bär.

In einem Spitzenspiel, das seinem Namen auch gerecht wurde, demonstrierten die Selber Wölfe nur zwei Tage nach dem harten Kampf gegen Füssen erneut, welcher Charakter in dieser Mannschaft steckt. Die Thom-Schützlinge ließen sich weder vom zwischenzeitlichen Rückstand, noch von einigen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters oder der hitzigen Atmosphäre in Deggendorf beeindrucken. Sie schlugen zum sechsten Mal in dieser Saison in der Verlängerung zu und rücken dem Tabellenführer wieder bis auf zwei Punkte auf die Pelle.

03.11.2019 - Deggendorfer SC - Selber Wölfe - Foto: Mario Wiedel

Deggendorfer SC - Selber Wölfe
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Verzichten mussten die Wölfe auf Leon Kremer, der sich unbestätigten Meldungen zufolge am Freitag erneut einen Daumenbruch zugezogen hat. Für den 21-jährigen Pechvogel rückte der Bayreuther Förderlizenzspieler Tim Zimmermann (19) wieder in den Kader von Henry Thom. Dessen Mannschaft konnte nach neun Siegen aus den vergangenen zehn Spielen als Tabellenzweiter mit breiter Brust beim Spitzenreiter auflaufen. In den ersten Minuten war es aber Deggendorf, das mit vier Reihen viel Tempo aufs Eis brachte und vor allem mit der Greilinger-Reihe einige Male gefährlich vor Deske auftauchte. Der VER-Keeper strahlte aber einmal mehr die seit Wochen gewohnte Ruhe und Souveränität aus.

Als nach zehn Minuten beide Teams einen Spieler auf der Strafbank sitzen hatte, kamen die Wölfe zu ihrer ersten dicken Möglichkeit, Gelke visierte aber frei vor dem Deggendorfer Gehäuse nur die Latte an. Nur kurz darauf traf Graaskamp die Scheibe vor dem Tor nicht voll. Die Selber Führung lag in der Luft - und folgte dann 180 Sekunden später im Powerplay. Schiener leitete den Spielzug selbst ein und war dann auch der Abnehmer nach McDonalds Pass vor das Tor. Das 1:0 aus Selber Sicht war in dieser Phase verdient, weil die Wölfe die wichtigen Zweikämpfe und fast alle Bullys für sich entscheiden konnten.

Mit Beginn des zweiten Drittels war aber Deggendorf wieder am Drücker. Die Wölfe überstanden zwar eine Strafzeit, die sich Böhringer noch im ersten Abschnitt eingehandelt hatte, dann aber schlug der Star der Hausherren zu: Greilinger vernaschte in DEL-Manier die VER-Defensive samt Torwart Deske und sorgte mit seinem 19. Saisontreffer für das 1:1. Drei Minuten später jubelten die Hausherren erneut: Greilinger stiebitzte Deske die Scheibe, die der Selber Keeper noch nicht sicher hatte, was der Schiedsrichter aber anders sah. Da hatte der VER das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Der Tabellenführer übte aber weiter mächtig Druck aus und provozierte damit förmlich auch Strafzeiten für die Selber, die in der 26. Minute gleich zwei Spieler weniger auf dem Eis hatten. Das nutzte Deggendorf in Person von Andreas Gawlik eiskalt mit dem 2:1.

Die erste Selber Möglichkeit im zweiten Drittel hatte in der 29. Minute McDonald, der nach Zuspiel von Turner aber an DSC-Keeper Zabolotny scheiterte. Auf der Gegenseite donnerte Greilinger die Scheibe an die Latte, ehe den Wölfen in der 33. Minute der zu diesem Zeitpunkt doch etwas überraschende Ausgleich gelang. Kabitzky nutzte eine Unsicherheit von Zabolotny, der nach Graaskamps Schuss etwas den Überblick verloren hatte. Und es kam noch besser für den VER: Einen Schuss von Böhringer wehrte Zabolotny genau in die Mitte ab, und dort stand Schiener goldrichtig und ließ sich nicht zwei Mal bitten. Ein kleiner Faustkampf zwischen Osterberg und Wölfe-Verteidiger Bär rundete ein rasantes zweites Drittel kurz nach der Sirene noch ab.

In der 44. Minute haderten die Wölfe dann völlig zurecht mit Schiedsrichter Kannengießer. Deske lag in seinem Torraum auf der Scheibe und wurde mitsamt Puck von Reisnecker in sein Gehäuse geschoben. Zum Entsetzen der Selber entschied Kannengießer auf Tor. Vielleicht hatte der Unparteiische ja doch ein schlechtes Gewissen. Was folgte, war nämlich eine Strafzeitenflut gegen die Hausherren. Allerdings konnten die Wölfe ihre nummerische Überlegenheit - lange sogar fünf gegen drei - nicht in Tore ummünzen. In der 56. Minute hatte der Schiedsrichter erneut einen Aussetzer, entschied nach einem klaren Beinstellen gegen Graaskamp auf eine Strafzeit für den Selber Stürmer. Da schüttelten auch die Gastgeber den Kopf. Die Wölfe überstanden aber auch diese Unterzahl - und es ging in die Verlängerung. Dort gab es erst einen Schockmoment für den VER. Lanny Gare rasselte unglücklich mit Deske zusammen, setzte seinen Torwart außer Gefecht. Es kam Kümpel. Und was machte das Selber Urgestein? Es leitete einen Angriff ein, den Rückkehrer Kolb mit dem Siegtor abschloss.. A.P.

 

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Veröffentlicht am:
03. 11. 2019
21:18 Uhr

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03. 11. 2019
21:18 Uhr



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