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VER Selb

Wölfe quälen sich zum Sieg

Lange Zeit sieht es nach einem neuen Tiefpunkt statt nach der Wende aus für den Eishockey-Oberligisten VER Selb. Er reißt die Partie in Waldkraiburg aber doch noch herum.



Wölfe-Stürmer Andreas Geigenmüller (rechts) behauptet hier die Scheibe gegen den Waldkraiburger Philipp Seifert.	Foto: Mario Wiedel
Wölfe-Stürmer Andreas Geigenmüller (rechts) behauptet hier die Scheibe gegen den Waldkraiburger Philipp Seifert. Foto: Mario Wiedel  

EHC Waldkraiburg - VER Selb n.V. 3:4

VER Selb: Deske (Bätge) - Ondruschka, Kolb, Silbermann, Veisert, Nijenhuis, Kremer - McDonald, Gare, Schiener, Moosberger, Gollenbeck, Geigenmüller, Worotnikow, Hördler, Klughardt.

Schiedsrichter: Gossmann (Königsbrunn). - Zuschauer: 603. - Tore: 2. Min. Chaumont (Galoha) 1:0, 3. Min. Chaumont (Galoha) 2:0, 40. Min. Gare (Ondruschka, McDonald; 5-4) 2:1, 43. Min. Nijenhuis (McDonald, Gare) 2:2, 56. Min. McDonald (Gare, Nijenhuis) 2:3, 60. Min. Chaumont 3:3, 61. Min. Gare (McDonald, Ondruschka) 3:4. - Strafminuten: EHC 8, VER 10.

14.12.2018 - EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 3:4 n.V. - Foto: VER_MaWi_Pro PI MAWIYMario Wied

EHC Waldkraiburg - Selber Wölfe 3:4 n.V.
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Lang, lang ist’s her: Ende September, an den ersten beiden Spieltagen der laufenden Oberliga-Saison, gelang dem VER Selb das erste, aber bis dato auch letzte Sechs-Punkte-Wochenende. Und das Warten geht weiter. Im ersten von zwei Aufeinandertreffen mit dem abgeschlagenen Schlusslicht EHC Waldkraiburg reichte es am Freitagabend nämlich nur zu einem 3:2-Sieg nach Verlängerung und damit zu zwei Zählern. Drei weitere sollen und müssen am Sonntag (18 Uhr) vor heimischer Kulisse folgen.

Die Wölfe, die in Waldkraiburg zwar auf den für ein Spiel gesperrten McDonough sowie auf die Verletzten Müller, Lüsch, Böhringer und Kümpel verzichten mussten, dafür aber auf Kolb - ihm droht nach der Anzeige des EV Weiden noch eine Sperre (wir berichteten) - zurückgreifen konnten, wurden gleich eiskalt erwischt. 69 Sekunden war die Partie alt, als die in der laufenden Saison erst einmal siegreichen und mit gerade einmal 13 Feldspielern angetretenen Hausherren bereits in Führung lagen. Einen Querpass des Letten Galoha verwertete der Kanadier Chaumont zum 1:0. Und den beiden EHC-Kontingentspielern schien das richtig Spaß gemacht zu haben. Keine zwei Minuten später wiederholten sie das Spielchen nämlich gleich noch einmal. 2:0 lag das Schlusslicht vorne - da war guter Rat teuer für die Wölfe, die sich nach vielen und guten Gesprächen in der eigenen Kabine und beim Fanstammtisch so viel vorgenommen hatten.

"Wir kassieren gleich ein unglückliches Tor. Daran haben wir das gesamte erste Drittel zu knabbern gehabt", sagte Trainer Henry Thom nach dem Spiel bei der Euroherz-Eiszeit. Thom, der unter der Woche noch eindringlich gewarnt hatte vor dem Tabellenletzten, nahm sofort eine Auszeit, wollte seine Schützlinge noch einmal neu einschwören. Auf dem Eis der arg spärlich besetzten Waldkraiburger Raiffeisen Arena war davon auch in der Folge herzlich wenig zu sehen. Selbst zwei Überzahlsituationen in der siebten und elften Minute ließ der VER ungenutzt. Die Wölfe spielten zu kompliziert und kamen kaum zu zwingenden Möglichkeiten.

Auch die vermutlich nicht sehr freundlich ausgefallene Pausenansprache des Trainers zeigte zunächst kaum Wirkung. Waldkraiburg blieb gefährlicher. Die Schützlinge von Sebastian Wolsch spielten genau das Eishockey, wie es die Wölfe eigentlich spielen wollten: einfach und schnell. Die Selber gerieten immer wieder in Bedrängnis. Die Folge waren mehrere Strafzeiten und noch mehr Frust auf dem Eis und bei den mitgereisten Anhängern. EHC-Keeper Sertl verlebte einen insgesamt geruhsamen Abend, wurde nur selten einmal richtig geprüft. Zu einem psychologisch äußerst wichtigen Zeitpunkt kamen die Wölfe dann doch zum Anschlusstreffer. 40 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels stocherte Gare im Powerplay den Puck über die Linie. War die scheinbare Blockade im Kopf nun gelöst?

Es schien zumindest so zu Beginn des Schlussabschnitts. Förderlizenzspieler Nijenhuis traf für die Wölfe jedenfalls schnell zum Ausgleich. Nun lag der psychologische Vorteil beim VER, der auf den Dreier drängte. Es dauerte aber bis zur 56. Minute, ehe McDonald nach feinem Zuspiel von Gare die so ersehnte Führung gelang. Die Wölfe wähnten sich schon als Sieger - bis die letzte Sekunde anbrach. Waldkraiburg kam nach einem Bully doch noch zum Ausgleich. Verlängerung. Und da dauerte es gerade einmal 25 Sekunden, bis Gare den Wölfen wenigstens den zweiten Punkt sicherte.

Dass der VER Selb nach dem Verletzungspech und der drohenden Sperre für Verteidiger Dominik Kolb weiter auf der Suche nach Neuzugängen ist, bestätigte Vorsitzender Jürgen Golly schon am Donnerstag. "Aber mehr als auf die Suche gehen kann man nicht. Unser Trainer grast täglich den Markt ab." Das Problem: Der deutsche Spielermarkt gebe derzeit nichts her, was wirklich weiterhelfen würde. red/A.P.

 

 

 

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Veröffentlicht am:
14. 12. 2018
22:56 Uhr

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14. 12. 2018
22:56 Uhr



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