Schon in der Antike wollte man den Feind offenbar nicht nur körperlich treffen, sondern auch noch mit Botschaften demütigen. Zumindest deutet ein neuer archäologischer Fund im Nahen Osten auf eine solche Deutung hin.
In der Nähe des ältesten Grabes Norddeutschlands machen Forscher eine rätselhafte Entdeckung: Ein 10.500 Jahre alter Schädel eines Auerochsen wurde offenbar gezielt aufgespießt. Doch es gibt eine Vermutung, welchem Zweck das unheimliche Ritual diente.
Nach einer Entdeckung auf einer Felsformation im Sauerland sind sich Archäologen sicher: Die hoch aufragenden Steine dienten den Menschen vor über 2000 Jahren rituellen Zwecken.
Schon vor 40.000 Jahren kerbten Steinzeitmenschen geheimnisvolle Muster aus Kreuzen, Linien oder Punkten in Figuren und Werkzeuge. Jetzt legen Analysen nahe, dass dies mehr war als bloße Dekoration.
Auf der Sinai-Halbinsel haben Archäologen rund 5000 Jahre alte ägyptische Felsbilder und Inschriften entdeckt. Darunter ist eine der ältesten Szenen einer gewaltsamen Unterwerfung.