Im Rhein schwimmt rund 250-mal mehr Müll als bisher geschätzt, wie Messungen einer schwimmenden Müllfalle enthüllen. Demnach treiben pro Jahr bis zu 3300 Tonnen Abfälle den Fluss hinunter – Mikroplastik nicht mit eingerechnet.
In Marokko entdeckte Fossilien werfen ein neues Licht auf den gemeinsamen Vorfahren von Homo sapiens, Neandertalern und Denisova-Menschen. Die 773.00 Jahre alten Relikte zeigen eine Mischung archaischer und moderner Merkmale, die diese Frühmenschen an der Wurzel unserer Art ansiedeln.
Extremereignisse verändern die Ökologie im Meer sprunghaft: Eine einzige marine Hitzewelle im Jahr 2003 hat beispielsweise Arten-Zusammensetzung und Nahrungsnetz-Beziehungen im Nordatlantik so beeinflusst, dass die Folgen bis heute wirken.
Im heutigen Irak haben Archäologen eine Töpferwerkstatt aus der Eisenzeit gefunden. Sie liefert neue Einblicke, wie Menschen vor 3000 Jahren Keramik herstellten: in Fabriken mit koordinierten Abläufen und organisierter Arbeitsteilung.
Von unseren frühen Verwandten sind nicht viele Knochen erhalten. Auch daher ist es schwierig, festzustellen, ab wann sie aufrecht liefen. Nun bringt eine Studie weitere Erkenntnisse.
Das Weltraumteleskop Hubble beobachtet zwei Kollisionen in nur 20 Jahren. Diese Art von Zusammenstößen tritt eigentlich nur alle 100.000 Jahre einmal auf. Die Aufnahmen aus dem Sternensystem Fomalhaut stellen gängige Modelle der Planeten-Entstehung auf den Kopf.
Paranüsse gelten als wahre „Selen-Bomben“ und werden als natürliche Nahrungsergänzung konsumiert. Doch sie enthalten auch Spuren potenziell problematischer Metalle wie Barium und radioaktives Radium.
Brauchen wir Superhelden, um unseren Mitmenschen öfters zu helfen? Ein U-Bahn-Experiment legt das nahe. Forscher zeigen darin, wie Menschen ihren Platz eher einer Schwangeren anbieten, wenn ein als Batman Verkleideter plötzlich auftaucht.