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Medienprojekte

Grundschüler sehen die Zeitung Achterbahn fahren

Über mehrere Wochen bekommt die Klasse 3a aus Schwarzenbach an der Saale die Frankenpost geliefert. Auch das Druckzentrum besuchen die Kinder.



Für eine Zeitungs-Ralleye studieren die Schwarzenbacher Drittklässler die Frankenpost ganz genau. Foto: Silke Köppel
Für eine Zeitungs-Ralleye studieren die Schwarzenbacher Drittklässler die Frankenpost ganz genau. Foto: Silke Köppel  

Schwarzenbach an der Saale - In den vergangenen Wochen haben wir in unsere Klasse 3a an der Jean-Paul-Grundschule Schwarzenbach an der Saale über mehrere Wochen die Frankenpost geliefert bekommen. Während des Klasse!-Kids -Projekts nahmen wir die Zeitung genau unter die Lupe. Dabei fanden wir heraus, was eine Rubrik und eine Schlagzeile ist. Wir wissen nun auch, wo der Name eines Artikel-Autors steht.

Ebenfalls stellten wir fest, dass die Zeitung jeden Tag fast gleich aufgebaut ist. So findet man bestimmte Dinge wie die Wettervorhersage schneller. Unsere Lieblingsseiten waren die Kindernachrichten und die Sportseiten. Am Ende wartete eine knifflige Zeitungs-Rallye auf uns. Dabei mussten wir viele Fragen zu einer aktuellen Ausgabe der Frankenpost beantworten. Wir blätterten dazu kreuz und quer durch die Zeitung und lasen ganz genau. Wir mussten bestimmte Artikel finden oder besondere Überschriften entdecken.

Unsere Zeit mit der Frankenpost hat uns sehr viel Spaß gemacht. Deshalb freuten wir uns schon sehr auf die Besichtigung des Druckzentrums in Hof. Wir konnten dabei live erleben, wie die Frankenpost entsteht.

Zuerst sahen wir uns die riesigen Papierrollen an, auf denen das Papier gelagert wird. Die Rollen waren so groß, dass mehrere Kinder gleichzeitig auf ihnen sitzen konnten. Eine Papierrolle wiegt so viel wie das Auto unserer Lehrerin, erklärte uns Waldemar Bärwald, der uns herumführte. Würden wir das Papier von einer Rolle abrollen, könnten wir damit einen Teppich von Hof bis nach Selb auslegen, erfuhren wir weiter.

Danach durften wir die riesige Druckmaschine anschauen und beobachten, wie die Ausgaben gedruckt werden. Das ging so schnell, dass wir mit dem Schauen gar nicht nachkamen. In der Halle war es ganz schön laut. Besonders gefallen haben uns die langen Transportbänder, an denen die fertigen Zeitungen wie an einer Wäscheleine durch die ganze Halle fahren. Das sah aus wie eine Achterbahn für Zeitungen.

Während der Führung erfuhren wir auch, dass gar nicht so viele Farben für den Zeitungsdruck gebraucht werden, obwohl sie ja viele bunte Bilder enthält. Man benötigt nur Blau, Rot und Gelb, aus denen sämtliche Farben gemischt werden können. Natürlich braucht man auch Schwarz für die Schrift.

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