Frankenpost

Kontakt Impressum als Startseite Sitemap
Suche
Ressort Hof-Stadt
Erschienen am 28.05.2009 00:00
Mendelssohn vom Anfang bis zum Ende
Marktandachten | Am Samstag beginnt wieder die beliebte Reihe in St. Michaelis.
fpha_cp_stanek_280509 Bild vergrößern
Georg Stanek
Bild:  

Hof - Der Reiz ist die Symbiose aus Wort und Musik. Der Reiz ist das thematische Geflecht, in das alles eingewoben ist. Der Reiz ist auch die Kürze. Eine halbe Stunde lang greifen von nun an immer wieder samstags Melodien und Vokabeln ineinander. Eine Viertelstunde Musik, ein geistlicher Impuls von etwa zehn und ein Nachspiel von fünf Minuten - das ist die Marktandacht. Am Pfingstsamstag geht die Reihe in der Michaeliskirche in die neue Saison. Bis zum Erntedank-Samstag, dem 3. Oktober, sind wöchentlich alle eingeladen, eine halbe Stunde zuzuhören.

Die kurze Andacht gestalten die Geistlichen von St. Michaelis. Den musikalischen Teil hat Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek auf die Beine gestellt - und, wie gewohnt, mit einem Gesamt-Thema versehen. "Das gesamte Orgelwerk Mendelssohn Bartholdys" hat er sich vorgenommen. Auf neun der 19 Samstage verteilt er die Stücke des Musik-Genies, das heuer 200 Jahre alt geworden wäre. Im Mittelpunkt stehen die sechs großen Sonaten des Romantikers, doch auch die "Drei Präludien und Fugen" sowie einige seiner kleineren Werke nimmt sich Stanek vor.

"Mendelssohn passt genau auf die Heidenreich-Orgel", sagt der Kantor. Seine einfühlsame Klangsprache, den oft frühromantischen Gestus und das späte Virtuosentum schätze er als Organist sehr an dem Komponisten. Die Sonaten hätten es ihm besonders angetan. "Sie sind ausdrucksstark, voller Kontrastwirkung und klanglicher Wechsel. Dem Organisten geben sie die Chance, ihre ganze Dynamik umzusetzen." Mit dem Blick auf das Orgelwerk Mendelssohns habe auch Georg Stanek Neues über den bekannten Musiker erfahren. "Die Tonsprache ist sehr interessant im Hinblick auf die Entstehung der Stücke." Die ersten davon hat Mendelssohn im Alter von elf Jahren geschrieben. Die Entwicklungen und Veränderungen in des Romantikers Werk sei auch für die Zuhörer spannend zu beobachten. Auch hat Stanek wieder Gast-Kantoren eingeladen. Die meisten davon aus der nahen Umgebung, bringen sie Abwechslung in die Saison. Christoph Plass

 
 

Artikel drucken Drucken| Artikel speichern Speichern| Artikel versenden Versenden Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Myspace mit Twitter versenden Bookmark bei: StudiVZ Bookmark bei: Google
 
 
 
 

Kommentare zum Artikel

Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Bitte melden Sie sich an:

 
 
 

 
 
Biergarten-Zeit
Königstraum und Massenware
Marktleuthen
 
 
DIE KINDERZEITUNG
 
 
 
Umfrage

Grünes Licht für das Milliarden-Sparpaket: Fürchten Sie Einschnitte?

Ja, das wird sicher jeden treffen.
Nein, das geht doch mich nichts an.

weitere Umfragen