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Hof - Das Internationale Mädchen- und Frauenzentrum unter der Trägerschaft des Vereins "Evangelische Jugendsozialarbeit Hof" (EJSA) hat am Freitag sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Welche Bedeutung diese Organisation im Leben der Stadt hat, unterstrich die Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik, Kirche und sozial engagierter Organisationen. Die Jubiläumsveranstaltung fand in einem Festzelt statt, das im Park der Lorenzkirche im Festzelt aufgeschlagen war. Die Liste der Ehrengäste, die EJSA-Vorsitzende Cäcilia Scheffler willkommen hieß, war lang.
In seinem Grußwort bemerkte OB Dr. Harald Fichtner unter anderem, die EJSA könne stolz auf das sein, was sie bisher geleistet habe. Mit ihrer täglichen Arbeit gebe sie immer Antworten auf die Frage, wie "wir in Hof am besten zusammenarbeiten, um eine gute Integration ausländischer Mitbürger in unserer Gesellschaft erreichen". Die EJSA gebe Menschen Halt, kümmere sich um sie, unterstütze und sorge für einen Zufluchtsort.
Zum Thema Bezuschussung der EJSA betonte Fichtner, er hoffe, dass der Schrecken vorüber sei: Im Haushaltsentwurf sei der Zuschuss zunächst dem Rotstift zum Opfer gefallen - dies sei aber inzwischen wieder geändert worden. Fichtner überreichte Scheffler eine Geldspende zum Jubiläum.
Erstaunt zeigte sich Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, dass auch mancher Mann bei der EJSA Rat suche. Dies zeige, welches Vertrauen diese Institution bei Hofs Migranten beiderlei Geschlechts genieße. Nur anfangs hätten die Männer das Engagement ihrer Frauen und Töchter mit Argwohn beobachtet. Greiner bemerkte, für viele Frauen sei die EJSA ein Rettungsboot, um aus Isolation und alten Fahrwassern herauszukommen. Den EJSA-Mitarbeitern sei bewusst, "dass wir alle in einem Boot sitzen und einander brauchen zu einem Leben, in dem Würde erfahrbar ist".



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