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Fichtelgebirge

"Eine Karriere wie Gottschalk hinzulegen, das wär schon was"

Am 26. Februar moderiert Cedric Nappert wieder die Nachwuchsprunksitzung "Wehe, wenn wir losgelassen" im BR. Doch lange zählt der 17-Jährige nicht mehr zum Nachwuchs.



Interview: mit Cedric Nappert aus Schirnding, Nachwuchsmoderator des Bayerischen Fernsehens
Interview: mit Cedric Nappert aus Schirnding, Nachwuchsmoderator des Bayerischen Fernsehens  

Cedric, erinnerst Du Dich noch an deinen ersten Auftritt? Wie war das?

Ja, das war als Schlotfeger, bei uns in Schirnding bei einem Galaabend. Das war schon aufregend. Aber ich bin einfach auf die Bühne gegangen und hab' losgelegt. Und dann ist dummerweise auch noch das Mikrofon ausgefallen. Aber ich habe mir dann das vom Sitzungspräsidenten geholt und meine Rede gehalten. Ich habe einfach nicht nachgedacht und es hat geklappt.

 

Bist Du heute bei einem Auftritt noch aufgeregt?

Aufgeregt bin ich schon noch. Aber das gehört ja auch irgendwie dazu. Die Nervosität hat sich aber schon ein bisschen gelegt. Mit der Zeit ist da eine gewisse Routine drin. Wobei ich ja nie weiß, wie das Publikum reagiert. Das ist jedes Mal eine neue Situation. Wie ist das Publikum drauf? Funktionieren die Witze? Das sind Fragen, die man sich immer stellt.

 

Du hast nun schon die dritte Sitzungspräsidentin an deiner Seite. Woher kommt der Verschleiß bei den Damen?

Da hab ich, ehrlich gesagt, keine Ahnung. Über die Jahre schaff' ich sie wohl alle. Die dritte jetzt werde ich aber denke ich nicht schaffen. Aber Spaß beiseite: Die ersten beiden waren dann einfach schon zu alt. Deshalb hat man mir für diese Session eine neue Präsidentin an die Seite gestellt.

 

Du bist jetzt auch schon 17 Jahre alt. Wie lange zählst Du denn selbst noch zum Nachwuchs bei der Sendung "Wehe, wenn wir losgelassen"?

Ich denke für heuer gehöre ich schon noch zum Nachwuchs. Nächstes Jahr bin ich dann aber 18. Dann bin ich alt und kein Nachwuchs mehr. Da werde ich die Sendung wahrscheinlich zum letzten Mal moderieren. Danach ist definitiv Schluss, denke ich.

 

Hast Du einen Lieblingsmoderator, der Dich inspiriert?

Direkt hab' ich eigentlich kein Vorbild, das mich inspiriert. Ich gehe einfach auf die Bühne, versuche ich zu sein und alles so rüber zu bringen, wie ich eben bin. Natürlich gibt es schon große Moderatoren, wie Thomas Gottschalk, zu denen man aufblickt. Wenn man das mal geschafft hat, so eine Karriere wie Thomas Gottschalk hinzulegen, das wär schon was.

 

Wenn Du Dir irgendeine Sendung aussuchen könntest, welche würdest Du gerne einmal moderieren?

Das ist eine gute Frage, da muss ich glatt erst einmal überlegen. Natürlich wäre es schon mein Traum, eine große Samstagabendshow im ARD oder ZDF zu moderieren. Am liebsten zur besten Primetime um 20.15 Uhr, so etwas wie "Wetten, dass ..?", was ja leider abgesetzt wurde. Aber so eine Sendung würde ich schon gerne mal moderieren.

 

War es schon immer dein Traum, Moderator zu werden? Oder hattest Du womöglich ganz andere Zukunftspläne?

Naja, ganz am Anfang wollte ich ziemlich viel werden. Zuerst Koch zum Beispiel. Über die Jahre habe ich aber gemerkt, dass mir das Moderieren Spaß macht. Und nicht nur das: Ich kann es auch ganz gut. Schauspieler zu werden, hab' ich mir früher auch noch überlegt. Aber ich denke, ich werde eher etwas in Richtung Moderation und Journalismus machen.

 

Was machst Du in deiner Freizeit, wenn nicht gerade der Fasching tobt?

Naja, wenn es die Zeit erlaubt, höre ich Musik oder zocke am Computer mit Freunden. Am Wochenende lese ich zur Entspannung aber auch gern einmal ein Buch. Und im Sommer bin ich am liebsten draußen - im Schwimmbad zum Beispiel. Ach ja, und dann ist da natürlich noch das Theaterspielen.

 

Die Fragen stellte Magdalena Dziajlo

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Veröffentlicht am:
15. 02. 2017
20:06 Uhr

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15. 02. 2017
20:06 Uhr



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