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Kulmbach

10.000 Euro Schaden bei Kellerbrand

In der Königsberger Straße in Kulmbach hat es am Mittwoch gegen 21.20 Uhr im Keller einem Anwesens einen Schwelbrand gegeben, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.



Schnell hatte die Feuerwehr den Kellerbrand in der Königsberger Straße unter Kontrolle.	Foto: Markus Roider
Schnell hatte die Feuerwehr den Kellerbrand in der Königsberger Straße unter Kontrolle. Foto: Markus Roider  

Kulmbach - Grund für den Brand war laut Angaben der Polizei vermutlich noch glühende Holzkohle, die der Hausherr nach einem Anzündversuch zurück in den Papiersack geschüttet und anschließend im Keller gelagert hatte. Das komplette Gebäude war verraucht. Im betreffenden Kellerraum entstand ein Brandschaden in Höhe von rund 10 000 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Mainleus und Kulmbach.

Am Abend hatte ein Bewohner eines Dreifamilienhauses in der Königsberger Straße versucht, den Grill anzuschüren. Weil die Kohlen offenbar nicht glühen wollten, steckte sie der Mann zurück in den Sack und verwahrte diesen im Keller. Ein fataler Fehler, denn die Grillkohle entzündete sich doch.

Die Bewohner des Anwesens konnten sich selbst retten und gegen 21.15 Uhr die Rettungskräfte alarmieren. Der zuerst eingetroffene Einsatzleiter der Feuerwehr, Markus Babo, musste seinen Erkundungsversuch jedoch gleich wieder abbrechen. Das Treppenhaus war zu sehr verqualmt. Die nachgerückten Wehren aus Mainleus und Kulmbach starteten sofort einen Löschangriff in dem Anwesen.

Wie Markus Babo weiter berichtete, war der Brand schnell unter Kontrolle und gelöscht. Vorsorglich wurden der Energieversorger informiert und das Anwesen vom Strom - und Gasnetz getrennt. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", wie Babo erzählt.

Die 94-jährige Hausbesitzerin musste nach einer notärztlichen Versorgung mit dem Rettungsdienst ins Kulmbacher Klinikum gebracht werden. Gegen 22.45 Uhr konnten die letzten Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder abrücken. Insgesamt waren 15 Feuerwehrfahrzeuge aus Kulmbach, Melkendorf und Mainleus mit rund 64 Kräften vor Ort, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einer Notärztin und dem Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Markus Roider

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Veröffentlicht am:
19. 05. 2017
00:00 Uhr

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Markus Roider

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19. 05. 2017
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