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Selb

Leben, wo andere Urlaub machen

Oberbürgermeister Pötzsch heißt im Rosenthal-Theater die Frauen und Männer willkommen, die in die Porzellanstadt gezogen sind. Auch die Vereine zeigen ihr Angebot.



Herzlich willkommen in Selb: Im Foyer des Rosenthal-Theaters ergaben sich beim Neubürger-Empfang viele gute Gespräche und neue Kontakte. Foto: Silke Meier
Herzlich willkommen in Selb: Im Foyer des Rosenthal-Theaters ergaben sich beim Neubürger-Empfang viele gute Gespräche und neue Kontakte. Foto: Silke Meier  

Selb - Im besten Licht, nämlich bei Sonnenschein, haben die Selber Neubürger am Montag die Innenstadt besichtigt. Anschließend begrüßte Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch die Frauen und Männer, die im vergangenen Jahr nach Selb gezogen sind, im Rosenthal-Theater. "Im schönsten Herzstück der Stadt heiße ich sie willkommen", betonte Pötzsch.

Über 1000 Menschen sind nach seinen Worten 2016 nach Selb gezogen, in eine attraktive, lebendige und freundliche Stadt. Menschen aus über 60 Nationen lebten friedlich miteinander, darauf sei man in Selb besonders stolz. Wer in Selb wohne, könne ein großes kulturelles und sportliches Angebot nutzen, so etwa das Theater, das Hallenbad, die Eishalle und viele Schulen. Auch das Freizeitangebot in der Naturlandschaft Fichtelgebirge ziehe neue Bürger sowie Touristen an. "Sie leben, wo andere Urlaub machen", sagte Pötzsch.

40 000 Übernachtungen würden pro Jahr gezählt, und der Standort im Herzen Europas, auf der Achse zwischen München und Berlin und Frankfurt und Prag, sei hoch geschätzt. Zudem wolle die Stadt mit den Nachbarn in Tschechien enger zusammen wachsen und sich als gemeinsame Region verstanden wissen.

Auch auf die Geschichte der Stadt ging Pötzsch ein. Selb, einst Städtchen der Weber und Landwirte, entwickelte sich nach dem Stadtbrand zur Porzellanhochburg und gestaltete sich nach dem Umbruch in den 90er-Jahren mit einem breiten Portfolio neu. Aktuell investiere die Wirtschaft in Selb über 80 Millionen Euro. "460 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, das ist der Erfolg der Unternehmen", dankte Pötzsch. Die Arbeitslosenquote liege bei fünf Prozent.

Weiter erwähnte Pötzsch den Masterplan Innenstadt, mit dem Selb sich zukunftsfähig aufstellen, aber auch authentisch bleiben könne. Mit Maß und Ziel soll bei der Umgestaltung vorgegangen werden: "Selb muss Selb bleiben." Auch die Chancen, die durch die bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen 2023 eröffnet werden, ließen sich nur gemeinsam umsetzen.

Pötzsch lud auch zur Bürgersprechstunde ein, die zweimal im Monat angeboten werde und erwähnte das schulische Angebot sowie die 740 Kinderbetreuungsplätze.

Im Foyer des Theaters gab es anschließend Informationen aus erster Hand über das Angebot der Volkshochschule Fichtelgebirge, die Stadtbücherei, der Sportschule Kiss, den 30 Sportvereinen im Stadtsportverband, dem Animations- und Fitnessprogramm im Hallenbad, dem Programm im Jugend- und Kulturzentrum Jam sowie dem Jugendtreff am Vorwerk und dem Seniorenbeirat. Wer Interesse an Mietwohnungen, Grundstücken und Eigentumswohnungen hatte, fand ebenfalls Ansprechpartner. Abgerundet wurde das Spektrum durch Gespräche über Veranstaltungen, Kunst und Kultur sowie Tourismus und Natur.

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Silke Meier
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Veröffentlicht am:
16. 05. 2017
18:06 Uhr

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Silke Meier

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2017
18:06 Uhr



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